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Full text of "La contesse d'Anjou : altfranzösischer Roman aus dem Jahre 1316. I. Teil"

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LA  CONTESSE  D'ANJOU,   ALTFRANZDSI SCHER  ROMAN  AUS  DEM 
JAHRE   1316.    I.    TEIL 


Comtesse  d'Anjou 


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THE  LIBRARY 


THE  UNIVERSITY  OF 
BRITISH  COLUMBIA 


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LA  CONTESSE   D'ANJOU 

ALTFRANZÔSISCHER  ROMAN 
AUS  DEM  JAHRE  1316  ..  I.TEIL 


BRUNO  SCHUMACHER 


IN        MEMORIAM 

KASPAR  DAVID  N^GELE 


19x3 


1965 


THE  UNIVERSITY 

OF  BRITISH  COLUMBIA 

LIBRARY 


LA  CONTESSE  D'ANJOU 

ALTFRANZÔSISCHER  ROMAN 
AUS  DEM  JAHRE  1316  ..  L  TEIL 


INAUGURAL- DISSERTATION  ZUR  ERLANGUNG 
DER  DOKTORWORDE  DER  PHILOSOPHISCHEN 
FAKULTÀT  DER  KÔNIGLICHEN  UNIVERSITÀT 
GREIFSWALD  ::  VORGELEGT  VON 

BRUNO  SCHUMACHER 


GREIFSWALD  1914 

BUCtiDRUOKEREI    HANS  ADLBR 


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Gedruckt  mit  Genehmigung  der  Philosophischen  Fakultàt 
der  Universitât  Greifswald. 

Dekan:  Prof.  Dr.  Pernice. 
Réfèrent:  Prof.  Dr.  Stengel. 


Tag  der  mundlichen  Prûfung:  16.  Dezember  1913. 


Meiner  Mutter 

und 

dem  Andenken  meines  Vaters 
in  Dankbarkeit. 


Digitized  by  the  Internet  Archive 

in  2010  with  funding  from 

University  of  British  Columbia  Library 


http://www.archive.org/details/lacontessedanjouOOmail 


Ëinleitnng. 


Der  altfranzôsische  Roman  ,,La  Contesse  d'Anjou"  ist 
uns  in  2  Handschriften  ùberliefert,  die  sich  beide  im  Besitze 
der  Bibliothèque  Nationale  zu  Paris  befinden,  und  zwar 
unter  No.  4531  des  Nouvelles  acquisitions  du  fonds  français 
und  unter  No.  765  du  fonds  français  (ancien  Colbert  3075  et 
français  7182^);  erstere  bezeichne  ich  mit  A,  die  zweite  mit  B. 

Das  Manuscript  A  umfaBt  63  beschriebene  Perga- 
mentblâtter.  Auf  jeder  Seite  befinden  sich  zwei  Spaltcn  mit 
je  35  Versen.  Die  Handschrift  ist  mit  26  Miniaturen  ge- 
schmûckt,  denen  jedesmal  eine  kurze  zwei-  bis  sechszeilige 
zusammenfassende  Inhaltsangabe  voransteht.  Auf  Blatt  60v 
ist  ein  Bild  herausgeschnitten  worden,  wodurch  eine  Liicke 
von  8  Versen  nach  dem  Verse  7779  entstanden  ist.  Eine 
groBe  Liicke  von  130  Versen  findet  sich  auBerdem  zwischen 
Blatt  58  und  59  oder  nach  Vers  7448.  Es  ist  hier  aus 
der  Handschrift  cin  Blatt  entfernt  worden,  auf  dem  sich 
auch  ein  Bild  befunden  haben  muB,  da  die  Liicke  130  Verse 
zâhlt.  Zuweilen  ist  unter  der  entsprechenden  Spalte  ein  Vers 
nachgetragen,  den  der  Schreiber  versehentlich  ausgelassen 
hatte;  dièse  Nachtrâge  sind  oft  schwer  lesbar  und  stehen 
auch  einige  Maie  hart  am  Randc;  es  ist  daher  môglich,  daB 
eine  nach  Vers  1555  fehlende  Zcile  nachgeschriebcn  und  dann 
spàter  fortgeschnitten  worden  ist.  Sonst  ist  A  liickenlos.  Die 
Verszahl  betràgt  8017. 

Die  Handschrift  B  bietet  ein  wesentlich  anderes  Bild 
als  A.  Sie  besteht  aus  Papier  und  umfaBt  45  Blàtter.  Jede 
Seite  hat  2  Spalten,  deren  Zeilenzahl  sich  zwischen  41  und 
49  bewegt.  Sie  ist  in  Kursivschrift  gehalten;  Bilder  fehlen 
gànzlich,  damit  auch  die  bei  A  erwàhnten  kurz  zusammen- 


fassenden  Inhaltsangaben.  ÀuBerst  hàufig  fehlen  in  B  ganze 
Verse  ;  einc  Vergleichung  mit  A  zeigt  Liicken  von  einer  Zeile, 
2  und  4  Zeilen,  cinmal  auch  eine  solche  von  36  Zeilcn;  dièse 
Liickc  ist  durch  die  Verse  3719  bis  3754  in  A  zu  ergânzen. 
(Ûber  die  einzelnen  fehlenden  Zeilen  vgl.  dcn  Text).  ÀiiBerlich 
ist  das  Fehlen  der  Verse  nicht  zu  crkennen.  Der  Unterschied 
in  der  Verszahl  wâchst  vor  der  groBen  Liicke  in  A  bis  auf  103 
Zeilen  an  zu  ungunsten  von  B.  Die  gesamte  Verszahl  betràgt 
8050.  B  stammt  aus  dem  15.  Jahrhundert  und  ist  etwa  100 
Jahre  jiingcr  als  A. 

Bis  zum  Jahre  1889  besaB  die  Bibl.  Nat.  nur  B,  wàhrend 
A  sich  in  cnglischem  Privatbesitze  befand^)  und  vollkommen 
unbeachtet  geblieben  war.  Das  Wenige,  was  iiber  unseren 
Roman  vor  dem  Jahre  1889  erwâhnt  wurde,  bezog  sich  daher 
lediglich  auf  B. 

Zum  ersten  Maie  wird  unsere  Dichtung  von  dem  Abbé 
de  la  Rue  aufgefûhrt  in  seinem  Werke:  ,, Essais  Historiques 
sur  les  Bardes,  les  Jongleurs  et  les  Trouvères,"  Caen  1834 
I.  Bd.  p.  190ff.  Do  la  Rue  filhrt  7  Verse  aus  dem  Romane  an, 
die  er  aber  sehr  fehlerliaft  wiedergibt.  Es  war  nicht  das  Inter- 
esse an  dem  Werke  selbst,  das  ihn  zu  der  Erwàhnung  unserer 
Dichtung  veranlaBte,  sondern  er  wollte  durch  die  angefiihrtcn 
Verse  beweisen,  daB  schon  eine  groBc  Anzahl  von  Dichtungs- 
arten,  deren  Einfûhrung  man  fâlschlich  Froissart  zuschrieb, 
vor  diesem  bestanden,  denn  unser  Roman  wurde  bereits  im 
Jahre  1316  verfaBt;  dièse  Tatsache  teilt  uns  der  Dichter  in 
den  drei  letzten  Versen  mit: 

En  l'an  de  l'incarnation 
•M-CCC-  et  -IIII-  foiz  quatre 
Sanz  rienz  adjouster  ne  rabatre. 

Im  Jahre  1845  gab  P.  Paris  eine  ganz  kurze  Analyse 
unserer  Dichtung  und  fiigte  dieser  etwa  60  Verse  bei^).  H. 
Suchier  erwàhnt  den  Roman  inseiner  Ausgabe  der  ,Manekine'') 


*)  vgl.  Delisle:  Manuscr.  Latins  et  frç.  ajoutés  aux  fonds  des 
Nouv.  Acqu.  pendant  les  années  1875—  1891.  Paris  1891,  I.  Bd,  S.  IV. 

2)  Les  Manuscrits  François.  VI.  Bd.  Paris  1845,  S.  40. 

')  Beaumanoir,  oeuvres  poétiques;  publ.  par  H.  Suchier  Bd.  I. 
1884,  S.  XXXVII  ff. 


-     7    — 

wegen  des  Inhaltes;  er  stellt  dort  in  der  Einleitung  kurz 
18  Romane zusammen,  die  inhaltlich  mehr  oder  minder  gleiche 
oder  àhnliche  Ziige  aufweisen;  unter  diesen  befindet  sich  auch 
unter  No.  6  unsere  Dichtiing. 

Durch  den  Ankauf  der  zweiten,  bedeutend  besseren 
Handschrift  A  fiir  die  Bibl.  Nat.  im  Jahre  1889  konnten  viele 
Unklarheiten  beseitigt  werdcn,  die  durch  die  Mangelhaftigkeit 
von  B  bedingt  waren.  Jetzt  ist  es  kein  geringerer  als  Gaston 
Paris,  der  sich  mit  dem  Romane  eingehender  beschàftigt. 
Kurz  nach  dem  Ankauf  von  A  spricht  er  im  19.  Bande  der 
Romania  (pp.  106 — 109)  iiber  unsere  Dichtung.  Im  31. Bande 
der  Histoire  Littéraire  p.  318 — 50  lâBt  er  dann  eine  ziemhch 
ausfiihrliche  Inhaltsangabe  folgen  und  fùgt  dieser  cinc  grôBere 
Anzahl  von  Textproben  bei.  In  dieser  Abhandlung  verwertet 
er  Aufzeichnungen  seines  Vaters  (vgl.  Romania  XIX  pp.  106 
bis  109). 

GroBe  Àhnlichkeit  mit  der  Abhandlung  von  G.  Paris 
hat  eine  Beschreibung  unseres  Romans  von  Langlois^).  Auch 
dièse  gibt  eine  Inhaltsangabe  mit  einigen  Textproben,  die 
sich  fast  genau  mit  den  in  der  Hist.  Litt.  gebrachten  decken. 
Langlois  fiihrt  den  Roman  neben  neun  anderen  an,  um 
die  franzôsische  Gesellschaft  des  13.  Jahrhunderts  zu  charak- 
terisieren.  Auch  er  weist  auf  die  schon  von  Suchier  in  der 
,,Manekine"  erwâhnte  Àhnlichkeit  mit  diesem  Romane  hin. 
Intéressant  ist  fur  uns  in  der  Abhandlung  das,  was  er  ûbcr 
den  Dichter  der  ,,Contesse  d'Anjou"  mittcilt. 

In  neuester  Zeit  ist  unser  Roman  von  dem  friihcren 
Schiller  der  Ecole  des  Chartes  J.  Jablonski  behandelt  wor- 
den.  Im  42.  Bande  der  Romania,  S.  268 — 69  wird  dièse  Ar- 
beit  erwàhnt,  die  mir  leider  nicht  zugànglich  gewesen  ist.  Der 
Artikel  in  der  Romania  ist  betitelt:  Un  Manuscrit  Perdu  du 
Roman  Du  Conte  d'Anjou;  der  Verfasser  A.  Thomas  weist 
auf  ein  verloren  gegangenes  Manuscript  unseres  Romans  hin, 
das  sich  im  Besitze  der  Bibliothek  des  Jean  de  France,  Her- 
zog  von  Béri,  ein  Bruder  Karls  V.  bcfunden  hat.     Das  Re- 


1)  Ch.  V.  Langlois:  La  Société  Française  au  XIIL  siècle  d'après 
dix  romans  d'aventure.  Paris.  Ille.  éd.  1911,  p.  134  —  262. 


—    8    — 

gister  K.  K.  250  des  Archives  nacionales  teilt  uns  dièse  Tat- 
sache  mit  (vgl.  Romania  XLII,  Paris,  1913).  Dièses  Manus- 
kript  istam  16.Novcmber  1413  angekaiiftworden,alsTitel  da- 
von  ist uns ûbcrlief ert :  La  patience  de  la  contesse  d'An- 
jou; Thomas  ist  mit  seinen  Ausfiihrimgen  sicherlich  im  Recht, 
wenn  er  dièse  Handschrift  weder  mit  A  noch  mit  B  identifi- 
ziert. 

Unser  Roman  wurde  im  Jahre  1316  verfaBt,  wie  oben 
mitgetcilt  ist,  und  ist  der  letzte  altfranzôsische  Roman 
in  Versen.  Ubcr  den  Namen  des  Dichters  war  man,  ehe 
A  bekannt  war,  der  verschiedcnsten  Meinung.  Infolge  der 
mangelliaften  Schreibung  von  B  war  es  schwierig,  den  Namen 
des  Dichters  aus  zwei  Versen  herauszulesen,  in  denen  er  nach 
der  Angabe  des  Verf assers  zu  finden  sein  sollte.  Die  betref- 
fenden  Verse  lauten  in  B  getreu  nach  dem  Texte: 
Je  nay  pas  hanté  telle  chose 
Ains  pesche  alart  qui  enclose. 

De  la  Rue  bezeichnet  hiernach  den  Dichter  als  Jeanins 
Alart,  er  bleibt  uns  aber  darûber  die  Erklârung  schuldig,  wie 
er  die  einzclnen  Silben  gefunden  hat.  Nahezu  den  gleichen 
Namen  glaubt  H.  Suchier  ansetzen  zu  miissen,  er  nennt  den 
Dichter  Jehan  Alart  und  bemerkt  dazu:  Je  crois  donc  plus 
juste  la  solution  du  problème  proposée  par  De  la  Rue  (Jeanins 
Alart)  que  celle  de  P.  Paris  (Alart  Peschotte)i).  P.  Paris  hatte 
nàmlich  fiir  den  Namen  des  Dichters  Alart  Peschotte  ange- 
nommen  und  dabei  sicherlich  haute  anstatt  liante  gelesen; 
aber  spater  bezeichnet  er  den  Dichter  auch  mit  dem  Namen 
Alart  Hautepesche  oder  auch  Alart  Peschanté,  wobei  er  im 
letzten  Falle  hanté  las^). 

Durch  die  Kenntnis  der  bedcutend  besseren  und  zuver- 
làssigeren  Handschrift  A  ist  dièses  Problem  nun  entgiiltig 
gelôst.    In  A  lauten  die  entsprechenden  Verse: 
Je  n!ai  pas  moût  hanté  tel  chose 
Ainz  pesche  au  mail  art  qui  enclose. 

Aus  diesen  Versen  ergibt  sich  der  Name  Jehan  Maillart*). 

Wie  schon  kurz  erwâhnt  worden  ist,  hat  uns  Langlois 
Nàheres  iiber  den  Dichter  mitgeteilt.   Es  làBt  sich  ein  ,,mestre 
^)  vgl.  Romania  XIX.  a.  a.  O. 


—    9    — 

Jehan  Maillart"  nachweisen  als  Beamter  Philipps  des  Schô- 
nen  von  Frankreich.  Langlois  bezeichnet  es  als  wahrschein- 
lich,  da6  dieser  Jehan  Maillart,  der  im  Jahre  1326  gestorben 
ist,  der  Dichter  der  Contesse  d'Anjou  ist;  und  in  der  Tat 
hat  dièse  Annahme  viel  fur  sich  (vgl.  Langlois;  a.  a.  O.  pp. 
234—36). 

Der  Dichter  schrieb  sein  Werk  im  Auftrage  eines  Ba- 
rons du  Beauvoisis,  Pierre  de  Chambli,  Seigneur  de  Wirmes, 
dem  heutigen  Viarmes,  von  dem  er  auch  die  Geschichte,  die 
er  in  seinem  Romane  behandelte,  erfahren  hatte.  Aber  erst 
nach  dem  Tode  seines  Auftraggebers  wurde  die  Dichtung 
vollendet  ;  deshalb  wandte  er  sich  mit  seinem  Werke  an  dessen 
âltesten  Sohn,  der  ebenfalls  ein  Anhànger  und  Fôrderer  der 
Dichtkunst  wie  sein  Vater  war.  Dies  ailes  berichtet  uns  Mail- 
lart in  seinem  Werke.  Er  versichert  uns  femer,  daB  der  In- 
halt  sciner  Dichtung  auf  einer  wahren  Begebenheit  beruhe. 
Aus  diesem  Grunde  finden  wir  die  Hauptpersonen  nicht  mit 
Namen  bezeichnet,  vermutlich  sind  dièse  ihm  auch  nicht  ge- 
nannt  worden.  Wenn  wir  uns  aber  vergegenwàrtigen,  daB  der 
von  Maillart  behandelte  Stoff  in  viclen  anderen  Romanen  des 
Mittelalters  behandelt  worden  und  walirscheinlich  byzan- 
tinischen  Ursprungs  ist,  dajin  kônnen  wir  in  der  Versicherung 
des  Dichters  nur  ein  Mittel  erblicken,  den  Stoff  interessanter 
zu  gestalten. 

Maillart  ist  es  auch  in  der  Tat  gelungen,  sein  Werk  se 
zu  schaffen,  daB  es  noch  heute  als  durchaus  lesenswert  er- 
scheint.  Sein  Stil  entbehrt  nicht  einer  gewissen  Frische  und 
Natiirlichkeit.  Zwar  verschont  er  uns  auch  nicht  mit  lang- 
atmigen  Aufzàhlungen  von  allerlei  Dingen,  durch  die  die 
Handlung  zuweilen  zuriickgedràngt  wird,  aber  dièse  Auf- 
zàhlungen haben  auch  eine  gute  Seite,  nàmlich  einen  gewissen 
kulturhistorischen  Wert. 

Aus  allen  diesen  Griinden  hatte  man  schon  vor  lân- 
gerer  Zeit  eine  vollstândige  Herausgabe  unseres  Romans  ge- 
plant  (vgl.  Romania  XIX  a.  a.  0.)^);  daB  eine  solche  noch 
nicht  zustande  gekommen  ist,  erscheint  rein  zufâllig.  Die 
schon  erwàhnte  Analyse  von  G.  Paris  in  der  Hist.  Litt.  nebst 
1)  vgl.  auch  „Maaekine"  p.  XXXVII. 


—  lo- 
den Textproben  bietet  uns  zwar  ein  ganz  leidliches  Bild  der 
Dichtung,  doch  wird  eine  vollstàndige  Heraiisgabe  durch  sie 
nicht  uberflùssig,  sondern  es  wurde  im  Gegenteil  durch  dièse 
Abhandlung  der  Wunsch  nach  einer  vollstàndigen  Verôffent- 
lichung  wachgerufen.  Icli  habe  es  daher  unternommen,  un- 
gefàhr  die  Hàlfte  des  Romans  hcrauszugeben,  indem  ich  die 
bessere  Handschrift  A  zu  Grunde  lege  und  dazu  die  Varian- 
ten  von  B  gebe.  Der  zweite  Teil  wird  in  einer  zweiten  Greifs- 
walder  Dissertation  des  Herrn  cand.  phil.  Zubke  erscheinen. 
Ich  halte  es  fiir  unnôtig,  einc  Inhaltsangabe  des  Romans  zu 
bringen,  da  der  ganze  Roman  verôffentlicht  wird,  auBerdem 
die  von  G.  Paris  gegebene  Analyse  ausfiihrlich  genug  erscheint. 

Dem  Romane  gebe  ich  den  Titel:  ,,La  Contesse  D'An- 
jou," wie  er  auch  in  B  am  SchluB  bezeichnet  ist.  Der  am 
SchhiB  von  A  erscheinende  Titel:  ,,Le  Conte  d'Anjou"  scheint 
nur  eine  Kurzung  des  dieser  Handschrift  voranstehenden 
Themas  zu  sein:  ,,Ci  commence  le  rommans  du  conte  d'Anjou 
qui  volt  defflourer  sa  fille."  Auch  Grôber  bezeichnet  den 
Roman  im  GrundriB  Band  II.  Abtlg.  1.  1901  p.  774  mit  Com- 
tesse (Conte)  d'Anjou,  desgleichen  Langlois.  Selbst  G.  Paris 
spricht  am  Schlusse  seincr  Abhandlung  in  der  Romania  Bd 
XXI p.  106  von  der  ,, Comtesse  d'Anjou."  Als Titel  des  ver- 
loren  gegangenen  Manuskriptes  von  unsercm  Romane  ist  uns 
iiberliefert,  wie  schon  erwàhnt:  ,,La  patience  de  la  con- 
tesse d'Anjou."  Dieser  Titel  ist  fur  den  Roman  recht  be- 
zeichnend. 

In  der  Tat  ist  die  Contesse  die  Heldin  des  Romans, 
wàhrend  ihr  Vater,  der  Conte,  ziemlich  am  Anfang  stirbt 
(Vers  1661).  Aus  diesen  Griinden  ist  der  angegebene  Titel  an- 
gebracht. 

Der  Text  selbst  ist  in  der  iiblichen  Weise  hergestellt; 
es  ist  eine  sparsame  Intcrpunktion  eingesetzt. 

Der  von  G.  Paris  in  der  Hist.  Litt.  verôffentlichte  Text  zeigt 
Schreibungen,  die  von  dem  zugrunde  gelegten  Text  abweichen.  Dièse 
will  ich  fortlaufend  unter  Angabe  des  betreffenden  Verses  im  fol- 
genden  auifiihren: 

14  baleries;  22  ostelés;  26  mes,  choses;  27  les  dql.  28,  615,  698, 
1081,  1135,  1141,  2358,  2541,  2549,  2551,  2636,  2710,  2815,  2816,  2818, 
2880.  3641;  155  sans,  dgl.  3640;  158  tables;  620  EntailUes;  622  granz 


—   11    — 

699  venues;  1085  truandés;  1086  demandés;  1111  guises;  1131  grosses; 
1133  guises;  1134  mises;  1135  vendoises  rosties;  1138  rosties;  1139 
chaudumez;  1144  oublees;  1711  Près;  1716  estes;  2541  u.  2551  tables; 
2551  mises;  2634  Estes;  2704  Mes;  2706  estes;  2707  niés;  2745  Lorains 
2752  mariées;  2815  venues;  2821  chapiaus;  2878  séries  3319  henappees; 
3343  Franchois;  3444  franchois;  31  car,  dgl.  601.  781,  1080,  1085, 
2698,  3637;  10  Emmelot;  13  estampies;  14  dansses,  notes;  15  leiit;  16 
chascon,  d<fl.  1714,  2360,  2880;  19  tels,  trufes;  23  Cornent,  dgl.  2911; 
28  faire,  ilz;  31  exemplaire;  30  soy;  32  c'en;  34  une,  dçl.  1721,  1944, 
1971,  2356,  3357;  48  conter;  59  volus;  154  dont;  155  honestement; 
158  u.  159  aux;  164  en;  604  Garie;  605  liiens;  60S  tantet;  615  séjour- 
nent; 786  prie;  1081  regarde;  1082  dist,  folle;  1083  Pleine  de  dureté; 
1084  reffuseroit;  1085  sçay,  point;  1089  me  s.;  1091  enseignement; 
1093estraite;  1109Cinnes,  faisanz;  11 10 Haïrons plaisanz;  1114boscha- 
ges;  1123  grasses;  1125  menieres;  1130J'avoye;  1131  lamproies;  1146 
Pipefarses;  1150  Piment;  1151  citouandez  1152  Gascoingne,  colorez; 
1156  tienent;  1160  mais;  1710  borjois;  1717  maison;  1723  quel;  1946 
corps;  1962  Jamais;  1965  en;  1971  come;  2263  Nousavons  ici  d.  f .  ; 
2264  encore;  2269  enseigniez;  2277  Et  t.  come;  2281  parole;  2354 
dist;  2362  voye;  2541  u.  2544  vueil;  2547  come;  2550  les;  3638  vo- 
lenté;  2697  Fait;  2704  faite;  2706  roi;  2709  hautement,  desgl.  2879 
2729  dist;  2730  Drap;  2733  vair;  2735  car;  2736sinoble;  2738  tiengne; 
2740  Biaux  pallefrois;  2757  viegnent;  2823  Et  fiir  Mes;  2877  Les 
carolles  ont  commencies;  2895  en;  2900  couvertoirs;  2912  avuec; 
3333  lui  traist;  3339  encor  et  d.  3341  voirre;  3344  dist;  3347  Fait; 
3348  bevrai;  3351  vois;  3354 bus  ne  vaut;  3357henappee;  3637metent; 
3640  boivre. 

In  einigen  Fàllen  sind  Schreibungen  aus  B  genommen  : 
32  aussi  mieux;  615  Que  bien  tost  la  chambre  n'aternent; 
617  ot;  1086  Combien;  1149  Et;  1155  et  jehlt;  2741  D'Ale- 
maigne  et  de  Honguerie;  2907  Quant  l'e.  o.  d.,  3316  Errant 
en  la  roche  avalons. 


Text  von  A  und  Varianten  von  B. 


Ci    commence    le    rommanz   du    conte   d'Anjou    qui   volt 
defflourer  sa  fille.* 


Maint  ont  mis  leur  temps  et 
leur  cures 
En  fables  dire  et  aventures, 
Li  •!•  dit  bourdes,  l'autre*  voir, 
Si  com  il*  sevent  concevoir. 
Li  •!•*  de  Gauvain*  nous  raconte, 
L'autre  de  Tristan  fet  son  conte, 
Li  •!•  d'Yaumont  et  d'Agoulant*, 
L'autre  d'Olivier  de  Rollant 
De  Perceval  de  Lancelot 
De  Robichon  et  d'Amelot. 
Li  auquant  *  chantent  pastourelles, 
Li  autre  dïent  en  vielles  12 

Chançons  royaus*  et  estempies 
Dances  noctes  et  baieriez, 
En  leûst*  en  psalterion, 
Chascun  selonc  s'entencion. 
Lais  d'amours  descors*  et  balades 
Pour  esbatre  ces  genz  malades. 
En  tiex  trufles  leur  temps  despen- 
dent, 
Qu'anulc  autre  chose  n'entendent  ; 
Et  nonpourquant  sont  apelez 
Es  grans  liex  et  bien  ostelez. 
Comment  qu'a  l'ame  rienz  ne  fa- 
cent. 


24 

Fors  que  l'anui  des  cuers  encha- 

cent 
Par  leurs  contes  et  par  leurs 

fables  ; 
Mez  en  [doit]  chosez  pourfitables 
Et  qui  lez  cuers  des  genz  esmue- 

vent 
A  bien  fere,  quant  il  lez  truevent 
Plus  deligemment  escouter 
Pour  soi  en  bonnes  meurs  monter; 
Quar,  avec  le  bon  examplaire 
Qu'on  i  ot,  doit  miex  aussi*  plaire 
Chose  qui  est  vraie  prouvée     33 
*C'unne  mençong[e]  con trouvée. 
Pour  ce  m'est  il  volenté  prise, 
Que  je  vous  conpte  et  vous  devise 
En  lieu  de  mençonge  et  de  fable 
Une  aventure  véritable. 
Moût  estrange  et  moût  merveil- 
leuse. 
La  matire  en  est  moût  piteuse; 
Et  qui  volt  le  fruit*  resgarder 
Il  le  fet  de  mal  retarder. 
Et  moût  li  fet  le  cuer  atraire 
A  persévérer  en*  bien  faire     44 
Sanz  recroire  et  sanz  repentir 


Uberschrift  feUt.  3  4  umgestellt  et  l'a.  —  4  comme  —  5  Et  l'ung; 
Gavain  —  6  Tritran  —  7  d'Angoulant  —  11  aulcuns  —  13  rondiaux  —  15  leupz 
et  en  —  17  chanssons  —  32  a.  m.  —  34  Die  2.  Hàlfte  der  Verse  34—56  z.  T. 
urUeshar,  deshalb  mit  Hilfe  von  B  ergdnzt.  —  41  fait  —  44  et 


—     13     - 


46 

Pour  mal  ne  pour  tourment  sentir. 
Ceste  aventure,  c'est  la  somme, 
Oy  conpter  a  •!•  preudomme 
Digne  de  foy  et  de  créance, 
Grant  sires*  en  la  court  de  France, 
Sage  riche  et  de  grant  value, 
Si  en  doit  miex  estre  creùe. 
Qui  me  pria  que  tant  feïsse 
Pour  li  qu'en  rime  la*  meïsse; 
Et  je,  pour  sa  volonté  faire 
Et  que  cil*  qui  l'orront  retraire 
Pour  la  biauté  et  l'acordance 
De  la  rime  i  truissent  plesance, 
Me  sui  je  voulu  entremetre 
De  l'aventure  en  rime  mètre. 
Seigneurs,  or  vous  veilliez  tous 

taire         61 
A  ma  matière  m'en  repaire, 
•r  po  me  doingnicz*  d'audiance, 
L'aventure  ci  vous  commance; 
Or  la  veilliez  en  pès  oïr 
Que  dex  vouz  face  resjoïr 
En  la  joie  de  paradis: 
Il  fu  •!•  riches  homs  jadis 
Nobles  et  puissant  de  Ugnage*, 
Et  si  tenoit  grant  héritage; 
Quar  il  tenoit  tout  en  demaine 
La  conté  d'Anjou  et  du  Maine, 
Et  en  la  marche  de  Bretaingne. 
Si  com*  le  conpte  le  m'ensaigne, 
Avoit  il  grant  rente  et  grant  terre, 
Plusriche(z)  hom[e]  *nes*  convint 

querre;    76 
Quar  par  commune  renommée 
Estoit  bien  sa  terre  estimée 
A  cent  milles  livres  tournois. 
Tablez  reondes*  et  tournois 


81 

Et  joustes  fesoit  souvent  faire. 
•I*  frère  ot  de  moût  bon  afaire, 
Evesque  d'Orliens  la  cité, 
Si  com  il  me  fu  recité. 
De  nul  d'eulz  -II-*  ne  sai  le  nom. 
Mes  moût  furent  de  grant  renom. 
Li  qucns  grant  despense  fesoit 
Et  belle  mesnie  tenoit. 
Honneur  et  pris  aloit  querant. 
Famé  ot  endroit  li  afferant; 
Mes  poi  ensemble  demourerent, 
•I-  sol  hoir  d'eulz  -H-  engendrèrent 
Unne  pucelle  belle  et  gente. 
Au  norrir  mistrent  grant  entente; 
Quar  moût  fu  de  belle  fecture 
Et  gracieuse  criature. 
Forment  fu  de  son  père  amee; 
Quar  seule  li  fu  demouree,       98 
Puis*  que  sa  mère  ot  esté  morte. 
En  lui  se  déduit  et  déporte. 
Garder  la  fist  soingneusement. 
Et  de  tout  bon  ensaignement 
La  fist  aprendre  et  entroduire. 
Et  de  tout  ce  qui  li  pot  nuire 
A  honneur  et  a  senz  aprendre 
La  fist  bien  garder  et  deffendre. 
Et  diex  qui  sez  grâces*  départ 
De  sez  biens  i  mist  bonne  part; 
Quant  il  la  fist  et  compassa. 
Moût  de  grâces  y  amassa. 
Si  com  ci  vouz*  deviserai,     111 
De  la  biauté  pou*  parlerai; 
Quar  c'est  auques  la  mendre  grâce 
Que  diex  a  sa  fecture  face. 
Et  mainte  foiz  est  a  nuisance. 
Bien  en  ert  ci  la*  demostrance. 
Nepourquant  chascun  en  contoit 


50  seigneur  —  54  A  :  le  —  56  Et  pour  ceulx  —  63  C'un  petit  aye  —  69 
Noble  et  p.  de  grant  1.  —  74Comme — 76 A: homs; ne— 80  rondeaulx  —  85  d'eux 
je  —  99  Ains  —  107  gardes  —  111  v.  cy  —  112  sa  b.  vous  —  116  sera  cy 


14    - 


118 

Que  de  grant*  biauté  seurmontoit 
Toutes  celles  de  son  aage. 
Sanz  orgueil  fu  et  sanz  outrage 
Sage  en  parler  et  simple  en*  chiere 
D'onneste  et  d'avenant  menniere. 
En  son  cuer  n'ot  point  de  fierté, 
Povres  genz  avoit  en  chierté, 
Vers  eulz  ot  cuer  humble  et  piteus, 
Et  contre  orgueil  l'ot  despiteus. 
Toute  fu  sa  pensée  mise 
En  dieu  amer  et  sainte  yglise. 
Aus  damoiselles  orphelines 
Aus  veuves  aus  povres  meschines, 
Quant  entroient  en  mariage, 
Fesoit  souvent  grant  aventage; 
Volentiers  s'i  habendonnoit, 
Et  de  sez  robes  leur  donnoit 
Et  de  sez  deniers  mainte  fie*, 
Ja  de  ce  ne  fust  traveillie*.     36 
Mes  certes  pas  ne  s'appareille 
Son  gent  cors  sa  face  vermeille 
Aus  vertus  aus  biens  ne*  aus 

grâces 
Qui  en  li  fesoient  leurs  traces. 
Au  moustier  aloit  volentiers, 
Et  chascunne  foiz  touz  entiers 
Estoit  fez  et  diz  li  servisez, 
Ainz  qu'an  retorner  fussent  mises* 
Elle  ne*  unne  bonne  dame       45 
Qui  moût  fu  sage  et  preudefame 
Qui  des  jonesce  l'ot  norrie 
Et  entroduite  et  enseingnie. 
Et  sachiez  que  pas  ne  gengloient 
Ensamble,  quant  la  messe  ooient, 
Ainz  disoient  heures  prières 
Croisons  de  maintes  mennicres! 
Quant  revenoicnt  en  meson. 
Donc  s'esbatoient  par  raison 


155 

Honnestement  et  sanz  oultrage, 
•I-  pou  raloient  a  l'ouvrage 
De  soie  dont  elles  ouvroient; 
Autre  foiz  aus  tablez  jouoient 
Et  aus  esches  le  plus  souvent; 
Quar  la  pucelle  par  couvent 
En  savoit  plainement  sanz  doute 
Le  mat  et  la  force  tretoute. 
Sovent  son  père  a  li  jouoit, 
Quant  lesir  avoir  em  pooit; 
Mes  en  nulle  fin  n'atainsist 
Au  mat,  s'elle  ne  se  fainsist. 

Or  avint  en  cel  temps  d'esté 
Que  li  sires  avoit  esté  68 

En  mainte  lointaingne  contrée 
Ou  mainte  feste  ot  assamblee 
En  son  païz  revint  arrière; 
Moût  desiroit  de  grant  manière 
Que  sa  fille  veoir  peiist 
Et  que  Testât  de  lui  seiist. 
Tout  droit  s'en  vint  vers  le  mcnnoir 
Ou  il  sot  qu'elle  dut  mennoir. 
La  la  trouva  saine  et  hetie. 
Moût  en  fist  bonne  chiere  et  lie(e). 
Prest  fu  le  dingnier  bel  et  riche; 
Quar  il  ne  fu  aver  ne  chiche.  80 
L'yaue  pristrent,  seoir  s'alerent*. 
Assez  burent,  assez  mengerent, 
Chascun  selonc  sa  volenté; 
Quar  il  y  ot  a  grant  plenté 
Des  viandes  bones  et  chieres 
Et  des  vinz  de  maintes  manières. 
Adont  ont  lez  napes  leveez. 
Et  aprez  ont  leurs  mains  lave[e]z, 
Quant  lavé  orent,  le  vin  prendent, 
Et  li  menesterel*  entendent     90 
Chascun  a  sa  menestraudise, 
Chascun  en  fist  selonc  sa  guise 


118  sa  -  121  en  feJilt  —  135  fois  -  136  Ja  travillie  n'en  fust  foys  -  139 
et  —  144  se  fut  mise  —  145  O  elle  ot  —  181  s.  a.  —  1 90  les  menestres  sy 


—    15 


193 

Sanz  tancier  et  sanz  ledangier*, 
Li  servant  s'en  revolt  mangier* 
Cez  chevaliers  parmi  la  sale 
Qui  ne  fu  ne  lede  ne  sale. 
Parloient  d'armes  et  de  guerres 
Dont  assez  ot  par  toutes*  terres. 
Le  plet  aus  jones  damoiseaus 
Estoit  d'amours  de  chiens  d'oisi- 

aus. 
Lez  dames  et  lez  damoiseles 
Dont  assez  y  avoit  de  bêles 
D'autre  partleurs  conseus  tenoient , 
De  maintes  choses  devisoient. 

Commentlecontegeueasa 
fille  aus  esches  et  une  pensée 
li  entre  au  cuer  si  que  il  fu 
esbahis. 

Li  sires  sa  fille  en  appelle:  05 
,, Venez  cha,"  dist  il*  ,, fille  belle! 
Aux  esches  me  veil  déporter." 
Lors  fist  l'eschequier  aporter 
Oui  fu  de  jaët  et  d'y  voire; 
La  mesniee  —  c'est  chose  voire  — 
Estoit  fecte  par  grant  mestric 
Toute  a  ymages  entaillie. 
La  pucele  qui  fu  senee 
Vers  son  père  s'en  est  alee. 
Une  chaiere  li  ont  mise,  15 

Devant  son  père  s'est  assise, 
A  jouer  prennent  et  a  traire. 
Vers  le  conte  va  le  contraire; 
Ouar  si  a  perdu  sa  mesnie, 
N'a  mes  c'un  roc  en  quoi  se  fie 
Et  •!•  aufin  tant  seulement. 
Et  elle  avoit,  se  je  ne  ment, 
Chevalier  auffin  roc  et  fierce 
Qui  fu  de  paonnez  lui  tierce. 


225 

Et  pour  lui  tout  par*  desconfire, 
Vouloit  eschec  pour  le  roc  dire. 
Li  quens  qui  ne  s'aperchevoit. 
Quant  ainsi  aculé  se  voit. 
Sa  fille  esgarde  enmi  le  vis 
Qui  tant  estoit  bel*  a  devis, 
Que  nus,  tant  se  sache  aviser, 
Ne  savroit  chose  deviser 
Qui  puist  enbellir  criature 
Qu'en  son  cors  n'ait  tout*  mis 
nature.    34 
La  pucelle  ne  s'en  prent  garde, 
]Mez  touzjours  a  son  gieu  resgarde 
Et  li  quens  li  moût  aigrement. 
Lor  h  entre  soudainement 
Au  cuer  une  orriWle  pensée, 
Mar*  fu  onques  par  H  pensée. 
Seingneurs,  or  escoutés  mer- 
veilles ! 
Onques  n'oïstes  leurs  *pareilles. 
Moût  est  malicïeus  et  sage       43 
L'anemi  de  l'umain  lignage 
Qui  touzjours  nous  tente  et  atise 
De  péchiez  faire  en  mainte  guise. 
Et  sachiez:  plus  est  unshons  dignes 
Humble  charitable  bénignes 
Net  de  cors  et  de  bonne  entente, 
L'anemi  tant  plus  fort  le  tente; 
Et  savoir  ne  puet  suz  li  force, 
Par  autre  meunière  s'esforce 
De  lui  feire  l'amour  dieu  perdre. 
Par  maint  enging  le  seit  aherdre. 
Ouëz  que  fist  li  anuieus*  55 

Qui*  de  mal  faire  est  curïeus! 
Ce  dous  enfant  voit  et  avise 
Qui  en  dieu  ot  s'entente  mise, 
Grant  anuie  ot  en  son  corage 


193  losengier  —  194  jehlt  —  198  maintes  206  V.  avant  ma  —  225  du  tout  — 
230  belle  —  234  tout  fehlt  —  240  Mal  —  242  les  —  255  C'est  q.  f.  l'anemi  enui- 
eulx  —  256  Qui  de  m.  f.  e.  tant  c. 


16    — 


260 

Que  mise  fu  en  tel  usage, 
Tempter  la  volt,  mes  ne  pot  mie 
Li  faire  cheoir  en  folie; 
Quar  le  saint  esperit  la  garde, 
Pour  ce  n'ot  de  l'anemi  garde. 
Au  père  va  de  mal  l'atiche, 
La  biauté  sa  fille  li  fiche 
Au  cuer  que  devant  li  séant 
Veoit  lors,  puis  fust  ce  néant 
Qu'il  puit*a  autre  chose  entendre. 
Ne  se  pot  ne  ne  sot  deffendre 
De  si  pesant  temptation; 
Leissiée  a  tost  l'entention 
Qu'il  avoit  au  geu  des  esches. 
Helas,  miex  li  venist*  qu'es  ceps 
Ou  es  fers  l'eiist  ou  cloué,        75 
Qu'il  y  eiist  adonc  joué. 
Ainsi  li  quens  son  geu  oublie, 
Cheiis  est  en  maie  boidie. 
Il  ne  clingnete  ne  ne  cille 
Sez  iex  a  resgarder  sa  fille, 
Afichiez  enmî  le  visage 
Tout  autressi  comme  •!•  ymage 
Qui  ne  resgarde  cha  ne  la. 
La  pucele  lors  l'apela  84 

Et*  li  dist  :  ,,Monseingneur,  traiez  ! 
Merveille  ai  que  tant  delaiez." 
Cilz  ne  respont  mot  ne  parole, 
Enpris  a  pensée  trop  foie. 
Lors  leva  celle  •!•  poi  sa  chiere. 
De  son  père  ot  merveille  fiere. 
Quant  si  le  vit  en  extasi*.       91 
Onques  mes  homme  n'ama  si, 
Com  cilz  fet  deshonnestement 
Qui  vers  sa  fille  proprement 
A  telle  amour  et  telle  ardure. 
Qu'aussi  comme  contre  nature 


297 

Convoite  aavec*  li  gésir, 

Trop  a  desordené  désir. 

La  pucelle  lieve  le  chief, 

A  son  père  dist  derechief: 

,, Monseigneur,  du  tout  a  vous* 

tient; 
En  grant  pensée  vous    soustient 
Ce  roc  que  perdre  vous  convient." 
Dex  de  tout,  ce  ne  li  souvient; 
Helas,  elle  cuide  qu'il  pense 
A  voie  trouver  ou  deffense 
De  son  roc  garder  et  tenser; 
Mes  trop  sont  autre  li  penser. 
Li  quens  lors  en  son  senz  revint. 
Pale  et  descoulouré  devint. 
Du  cuer  parfont  a*  souspiré 
Et  dit:  ,,Malemant  atiré  12 

M'avez  en  moût  petitet  d'eure. 
Le  penser*  qui  m'a  couru  seure 
Ne  m'est  pas  des  esches  venus. 
D'autres  lieussui[je]*  miex  tenus." 
La  pucelle  •!•  pou  s'esfrea. 
Quant  li  quens  ainsi  parlé  a, 
Tretoute  de  poor  fremie 
Qu'aucun  n'ait  conté  par  anvie 
A  son  père  chose  senestre         21 
De  son  maingtieng  ou  de  son  estre. 
, .Merci,"  dist  elle  „biaus  douz  père. 
Trop  m'avez  dit  parole  amere. 
Trop  m'avez  mise  a  grant  mesaise. 
Ai  je  rienz  fet  qui  vous  desplaise  ? 
Se  je  me  sui  en  riens  forfecte, 
Venjance  par  vous  en  soit  fecte! 
Fectes  de  moi  si  grant  justice. 
Que  bien  puit  espourgier  le  vice!" 
Li  quens  doucement  la  rapaie 
Et  li  dist  qu'elle  ne  s'effraie*; 


269  puisse  -  274  luy  vaulsist  —  285  Qui  —  291  v.  mat  et  pensy  —  297 
avencque  —  301  a  v.  du  t.  —  306  ou  ad.  —  311  a  p.  —  314  De  pensée  —  316 
D'autre  lieu  sui  je  m.  —  332  s'elmaye 


-     17 


333 

Quar  de  riens  n'est  vers  li  meus. 
Si  ne  s'est  pas  a  tant*  teiis, 
Ainz  la  blandist  et  r*asseiire 
Et  aveque  tout  ce  li  jure: 
,, Fille,"  fet*  il  ,,n'aiez  paour! 
Quar  par  celi  dieu  que  j'aour, 
Je  vous  aime  plus  que  rienz  née 
Et  si  vous  dirai  ma  pensée; 
Vostre  biauté  m'a  si  seurpris, 
Que  je  me  rent  a  vous  tout  pris, 
Pris  voire  et  tout  emprisonné. 
De  grant  douchor  enpoisonné 
M'a  le  cuer  vostre  clere  face; 
Ne  say  que  je  die  ne*  face,       46 
Vostre  acort*  me  convient  avoir 
De  touz  mes  bons  faire,  ou  j  a  voir 
Ne  serai  de  mort*  rcspitez. 
Fille,  prengne  vous  ent  pitez 
HastivementI  Quar  j'art  tretouz. 
Trop  m'est  cilz  maux  fors  et 
estouz  ; 
Mez  de  tant  sui  beneiirez 
Que  je  sui  tous  asseiirez 
Que  tantost  ferez  mon  vouloir. 
Il  n'afiert  mie  que  douloir 
Face  son  père  longuement 
Fille  qui  puet  alegement  58 

Donner  du  mal  et  de  l'angoisse 
Qui  son  père  point  et  angoisse." 
Lors  dist  celle  par  grant  simplece: 
,,Sire,  avez  vous  mal  qui  vous 

blece. 
De  quoi  par  moi  guérir  vous  puisse  ? 
Je  voudroie  miex  une  cuisse 
Avoir  route  ou  [plus]  grant  con- 
traire 


366 

Que  gueres  le  souffrisse  a  traire. 
Dites  le  moi  donc  sainz*  délai!" 
,, Fille,"  fet*  il  ,, certes  ye  l'ai 
Si  cruel  et  qui  si  me  point. 
Qu'il  m'a  mené  droit  a  cel*  point, 
Que  selon  ce  que  je  m'avise 
Il  convient  qu'avecques  vous  gise 
Et  de  vous  aie  le  déduit 
Naturel  qui  de   lit  déduit'*     74 
Est  nommez  d'amis  et  d'amie." 
A  ces  moz  fu*  pluz  esbahie 
Assez,  qu'elle  n'estoit  devant; 
Quar  or  va  bien  apparcevant 
La  pensée  laide  et  vilaine 
Que  son  père  si  mal  demaine. 
,,Ha,  sire,"  ftt  elk*  ,, merci! 
Vous  m'avez  tout  le  cuer  nerci 
De  douleur  d'angoisse  et  de  rage. 
Qui  tel  vilté  et  tel  hontage* 
Me  requérez  si  folement.  85 

N'avez  pas  sain  entendement, 
Ainz  semble  miex  que  vous  soiez 
Hors  du  senz,  que  si  foloiez, 
Certes  anemi  vous  atise. 
Biaux  douz  perc,  pour  saint  Denise 
Pensez  que  vous  me  rcque[r]ez! 
Et  tantost  vous  en  cesserez. 
Quant  vous  percevrez  la  laidure 
Que  vous  requérez  et  l'ordure. 
Confessez  vous  et  repentez!    95 
Trop  estes  de  péchiez*  temptez. 
N'estes  pas  en  estât  seùr. 
Or  vous  doinst  dex  grâce  et  eiir 
Que  vous  facicz  confession 
Qui  ceste  maie  entention 
Et  ceste  erreur  du  cuer  vous  chace! 


334ainsy  —  335  et  a.  —  337  dit  —  346  que  dye  ne  que  —  347  amour  — 
349  de  m.  ne  s.  —  367  m.  sans  nul  d.  —  368  dit  —  370  justqu'a  tel  —  374  d. 
de  lit  —  376  Ad  ce  mot  est  —  381  Ha  d,t  aile  sire  —  384  vice  et  telle  oultrage 
—  396  pechié 

2 


—    18 


402 

Quar  trop  estes  en  maie  trace. 
Biau  pere,pour  dieu  prenez  garde, 
Com  est  outrageuse  et  musarde 
Laide  a  dieu  au  siècle  honteuse 
Geste  pensée  douloreuse 
Dont  vous  estes  si  entrepris! 
Vous  en  perdrez  tout  vostre  pris 
L'onneur  du  siècle  et  renommée. 
Partout  sera  dite  et  contée 
Vostre  laidure,  en  audience, 
Ouez  encor  plus  fort*  sentence, 
Savoir  devez  pour  voir*sanz  doute: 
L'amor  de  dieu  perdriez  toute, 
S'ace  faire  vous  acordez,  15 

James  n'i  serez  racordez. 
D'autre  part,  s'uns  autres  venist 
Qui  tel  parolle  a  moi  tenist 
Ou  qui  ce  me  vousist  requerre, 
Vous  l'en  devriez  mouvoir  guerre 
Et  haïr  de  mortel  haïne. 
Onques  mes  a  jone  orpheline 
N'envoia  dex  tele  aventure 
Si  felenesse  ne  si  dure. 
Certes  onques  mes  n'oï  dire 
Que  nulz  honz  feïst  avoultire 
Si  vilain,  com*  faire  voulez; 
Bien  estes  pris  et  affolez*.       28 
Vostre  fille  sui,  ce  savez*. 
Ne  fuilz  ne  fille  plus  n'avez. 
Or  me  voulez  mectre  a  tel  honte. 
C'est  chose  qui  a  rienz  ne  monte; 
Pour  mourir  ne  le  soufferoie. 
Vous  trouverez  bien  autre  proie.*" 
„Comment,"  fet*  il  ,,est  ce  ainsi  ? 
C'est  pour  ce  que  je  vous  aing  si*, 
Que  si  gentement  responnez. 


438 

Il  semble  que  vous  sarmonnez. 
Pour  hors  du  sens  m'avez  tenu. 
Trop  autrement  m'est  avenu 
De  vous,  que  jamès  ne  Guidasse; 
Quar  n'est  riens,  se  jel*  comman- 
dasse,      42 
Que  tantost  nel*   deiissiez  faire. 
Or  va  tout  autrement  l'afaire; 
Mez  puiz  qu'obeïssance*  faut, 
Bien  aemplirai  ce*  deffaut;     46 
Quar  a  faire*  vous  con vendra. 
Par  force,  puis  que  la  vendra 
Ce  que  par  amours*  vous  demande. 
Alez  tantost,  jel*  vous  commande. 
En  ma  chambre  et  la  m'atendez! 
Mes  bien  sachiez  et  entendez: 
Ne  demorra[i]  mie  granment 
Qu'après  vous  irai  erranment; 
Et  quant  avec  vous  seul  serai, 
Lors  si*  verrez  que  je  ferai.     56 
Vous  savrez  moût  bien  preechier. 
Se  vous  poëz  empeechier* 
Qu'a  grant  leisir  et  a  plenté 
N'aie  de  vous  ma  volempté." 
Quant  celle  vit  que  force  vient. 
Mate  et  pooreuse  devient. 
Bien  voit,  n'i  a  mestier  def fense ; 
D'un  moût  biau  senz  adonc 

s'apense  :     64 
,,Ha,"  fet*  elle  ,,sire  escoutez! 
Sachiez  de  voir  et  n'en  doutez: 
Encore  maintenant  cuidoie 
Que  vous  par  revel  et  par  joie 
Ces  paroles  me  deïssiez 
Et  que  ainsi  m'essaïssiez  ; 
Mez  puisque  certes  le  me  dites, 


412  grant  —  413  Vous  devéss  cavoir  —  427  que  —  428  429fehlen  —  434  Ne 
quoy  que  advenir  me  doye  —  435  dit  —  336  que  vousayme  sy  —  442  riens  n'est 
se  je  —  443  ne  —  445  obédience  —  446  tel  —  447  Qu.  faire  le  —  449  raison  — 
450  A.  tost  je  le  —  456  vous  —  468  Se  v.  me  scavés empeschier  —  465  dit 


19    — 


472 

Ja  par  moi  ne  seront  dédites, 
Ja  plus  ne  vous  contresterai*, 
Trestout  vostre  plesir  ferai; 
Mes  pour  amours  ne  vous  ennuit  : 
Ce  ne  porroit  pas  astre  ennuit; 
Quar  je  sui  •!•  poi  dehectie, 
Et  avec  ce  je  ne  veil*  mie       78 
Que  on  s'en  puist  apercevoir 
Ne  qu'en*  en  puist  parler  de  voir. 
Jusqu'à  demain  vous  soufferrez, 
Et  ainz  qu'il  soit  vespres  verrez, 
Que  g'en  avroi  miex  esploitié 
Et  plus  coiement  la  moitié, 
Que  je  n'en  puis*  ore  esploitier. 
Ne  vous  en  estuet*  si  coitier; 
Quar  sanz  délai  veil  et  doi  faire, 
Quanque  je  sai    qu'il   vous  doit 

plaire  ;     88 
Si  ferai  je,  se  dex  me  guart." 
Li  quens  qui  ne  se  prent  regart 
Du  biau  senz  ne  de  la  cautelle 
Que  pense  a  faire  la  pucelle, 
Respont:  ,,Bien  (bien)  l'otroi,  fille 

tendre. 
Mes  ne  me  fectes  faus  entendre! 
Quar  trop  m'avTÏez  mal  bailli." 
,,Ja  n'i  avra  de  ce  failli," 
Fet  celle  ,,trop  seroie  foie." 
A  tant  en  lessent  la  parole.     98 
Li  quens  s'en  est  em  piez  drechiez* 
Qui  moût  fu  biaus  et  adrechiez, 
Sez  chevaliers  met  a  reson: 
,, Seigneurs,"  fet*  il  ,,or  est  saison 
D'aler  -I-  poi  esbanïer. 
Fectes  es  estables  crier 
Que  tost  soient  misez  lez  selles! 
Nous  irons  vers  ces  fonteneles 


507 

Qui  sont  la  jus  en  ce  pendant; 
La  trouverons  tout  atendant 
•L  héron,  trop  bien  ce  me  semble." 
Lors  montèrent  trestous  ensemble  ; 
Et  chevaliers  et  damoisiaux 
N'oublièrent  pas  lez*  oisiaux: 
Gierfaus  faucons  gentilz*  laniers 
Et  terceles  qui  sont  maniers  14 
Des  heirons  et  des  ennes*  prendre. 
Ne  leur  convint  pas  moût  atendre 
Qu'el*  ruissel  -I-  héron  choisirent 
Et    delez    tout    plain    d'oisiaux 

virent. 
Biau  déduit  orent  et  plesant; 
Mes  plus  grant  joie  aloit  fesant 
Li  quens  pour  l'actente  ou  il  bee, 
Que  pour  chose  qu'il  ait  trouvée. 

Comment  la  pucelle  vient 
en  sa  chambre  et  s'asiet  suz 
son  lit  toute  esploree  et  trou- 
va sa  mestresse  qui  la  re- 
conforte. 

Or  ouez   comment    (comment) 
esploita 
Celle  qui  le  cuer  destroit  a       24 
Et  dolent  pour  la  foie  entente 
Qui  son  père  angoisse  et  tormente. 
En  sa  chambre  s'en  est  entrée; 
Sa  mestresse  a  ilec  trouvée; 
Plourant  s'est  suz  son  lit  assise. 
Quant  la  bone  dame  l'avise. 
Vers  li  s'en  va  isnelement        31 
Et  li  demande  doucement: 
,, Sainte  Marie,  que  puet   c'estre, 
Fille,  pour  dieu  le  roy  celestre  ? 
Quar*  me  dites  que  vous  avez!" 
,,Ha,"   fet  elle  ,,vous  ne  savez 


473  contrairiray  —  478  ne  veul  je  —  480  Si  com  —  485  puisse  —  486 
convient  —  499  drechiés  en  piez  —  502  dit  —  512  leurs  —  513  ostoirs  —  515 
d'autre  oisel  -  517  Ou  -  535  Or 

2* 


20    — 


537 

L'anui  et  la  mésaventure 
Si  doulereuse  et  si  très  dure 
Qui  me  queurt   suz   sanz    mes 

désertes." 
„Ha,  fille,  dites  vous  acertes? 
N'i  ait  rienz  celé  ne  tenu, 
Dites  qu'il  vous  est  avenu!" 
,,Dame,  voirement  le  dirai 
Tretout,  que  ja  n'en  mentirai. 
Vous  savez   bien   qu'orainz   mes 

pères        45 
Me  fist  a  li*  jouer  mes  peres(  !) 
Aus  esches;  mez  miex  me  venist 
C'une  quartaine  me  tenist 
Qui  -V-  ans  ou  -VI-  me  durast; 
Quar  il  n'est  nulz  qui  escurast 
Mon  cuer  du  courrons  et  de  l'ire 
Qu'il  m'a  fait,  si  com  m'orrez  dire. 
Mez  pères  est  si  forsenez 
Et  telement  vers  moi  menez, 
Qu'il  m'a  quis  de  mon  cors  hon- 

tage,        55 
Et  veult  par  force  et  par  haussage 
A  moi  charnelment  atouchicr*, 
Touz  jours  en  avra  reprochier, 
S'il  avient  qu'i[l]  fâche  tel  chose; 
Mez  dex  seit  bien  que  je  propose 
A  souffrir  mort,  tele  est  m'entente, 
Ainchoiz  que  tel  pechié  consente." 
Quant  la  dame  entent  et  escoute 
Ces  paroles,  forment  se  doute, 
Pooreuse  est  et  esbahie,  65 

Tout  le  sanc  li  fuit  et  fremie; 
Anviz  se  puet  suz  piez  porter, 
Nepourquant  la  veult  conforter: 
,, Fille,"  ce  dit  la  bonne  dame 
,  ,Ne  vous  esmaiez  !  Quar  par  m'ame 
Moût  bien  de  ci  cschaperons. 

546  f.  aler  —   557  charnellement 
et  celles  —  604  varier 


572 

Je  vous  dirai  que  nouz  ferons: 
Il  n'i  a  que  du  besoignier, 
Il  nos  convient  tost  esloignier 
Cel  pais  et  ceste  contrée, 
Si  que  n'i  soiez  encontree; 
Quar  se  demain  li  quens  vous 

trueve,     77 
Faire  convendra  ce  qu'il  rueve. 
Ainsi  com  miex  nous  puet  senbler. 
Il  nos  convient  de  ci  embler 
Encore  nuit*  au  premier  somme, 
Que  ceenz  ne  veillera  homme. 
Par  ce  jardin  nouz  en  irons, 
Et  par  jour  nouz  escapirons." 
Tant  orent  elles  d'avantage 
Que  leur  chambre  et  leur  maing- 

nage         86 
Tout  droit  suz  le  vergier  seoient 
Et  de  leur  chambres  y  entroient, 
Et  au  bout  avoit  une  issue 
Vers  une  forest  haulte  et  drue 
Qui  fu  de  grant  ancesserie 
Et  duroit  jornee  et  demie. 
Celle  part  se  béent  a  traire, 
Se  dex  lez  deffent  de  contraire. 
Quant  de  plourer  se  pot  tenir, 
Sez  damoiseles  fist  venir, 
L'une  d'elles*  en  apela:  97 

,,En  celle  garderobe  la" 
Fet  elle  ,,mon  lit  me  ferez 
Et  erraument  m'i  coucherez; 
Quar  une  trop  grant  frichon  sent. 
Et,  se  nostre  sire  consent 
Que  je  puisse  -I*  petit  suer, 
Gueirie  serai  sanz  muer*. 
Que  ja  n'en  serai  es  liens 
Ne  es  mainz  de  fusicïens 
Oui  une  grant  chose  en  f  croient, 

touchier  —   581  ennuyt—    597   L'u. 


21     — 


608 

Se  ce  tentet  de  mal  savoient. 
Et  n'i  ait  nulle  qui  demain 
Hurte  a  l'uis  de  pié  ne  de  main, 
Tant  que  je  de  mon  gré  me  lieve  !" 
Lors  jurent,  sainte  Gennevieve 
Que  par  elles  n'iert*  esveillie, 
Tant  qu'assez  se  sera  dormie. 
Lez  pucelles  pas  ne  se j ornent, 
Isnelement  son  lit  atornent*, 
Couvertures  y  ont*  moût  fines 
De  vair  et  de  gris  et  d'ermines, 
Riches  orilliers*  coustes  pointes 
Entailliez  belles  et  cointes       20 
Custodes  et  coissins  et  sarges 
Et  tapis  ou\Tez  grans  et  larges. 
Si  com  il  affiert  a  contesse. 
A  tant  apela  sa  mestresse: 
,,Dame"  fet  eUe  ,,cha  venez! 
Compaignie  ennuit  me  tenez. 
S'il  vous  plest,  avec  moy  gerrez 
Et  par  nuit  me  recou verrez. 
Et  lez  autres  a  qui  liz  faillent 
En  ma  chambre  couchier  s'en 

aillent!"     30 
Celle  respont:  ,,Ce  qu'avez  dit 
Ne  sera  ja  par  moi  desdit. 
Nous  ferons  toute  vo*  devise." 
Donques  s'est  chascune  entremise 
De  la  chambre  faire  atomer 
Ou  elles  doivent  se  j  orner. 
La  ne  se  vont  plus  debatant. 
En  la  chambre  entrent  a  itant, 
A  l'uis  fermer  pas  n'oublièrent, 
La  barre  et  le  veroil  coulèrent. 
Seiir  se  veulent  herbergier. 
Et  lez  clez*  de  l'uis  du  vergier 
Pourchacierent  tout  sagement, 


644 

Pour  ce  que  plus  secreement 
Et  miex  s'en  istront*  de  l'ostel. 
Lors  acordent  -L  propos  tel 
Que  joiaux  et  or  et  argent 
Porteront  avec  eulz;  quar  gent 
Qui  n'a*  pas  povreté  aprise 
Est  trop  povre  et  trop  entreprise, 
Quant  hors*  de  son  lieu  est  issue 
Et  d'avoir  se  voit  povre  et  nue; 
Quar  trop  est*  grant  tele  poverte. 
A  tant  ont  unne  huche  ouverte 
Ou  la  bone  dame  savoit  55 

Qu'assez  or  et  argent  avoit; 
Si  em  pristrent  a  leur  devis. 
Mes  des  robes,  je  vous  pie  vis. 
Ne  se  vouldrent  gueres  charchier 
Pour  plus  legierement  marchier 
Et  pour  fere  greigneurs  jomeez; 
Quar  elles  sont  a  ce  meneez 
Qu'a  pié  lez  convient  cheminer. 
Et  on  les  seult  encourtiner 
En  chars  en  lictieres  fectices 
De  couvertours  et  de  pelices, 
Et  encoste  lez  chars  avoient 
Palefrois  qui  souëf  ambloient 
A  lorainz  d'or  et  a  sambucz.  69 
Bien  sont  em  bas  du  haut  cheiiez. 
Ne  leur  est  pas  ansi  com  hier; 
Quar  n'ont  coffre  char  ne  sommier 
Pour  porter  leur  or  ne  leur  chosez. 
En  «II-  escrins  lez  ont  enclosez 
Qui  ne  sont  mie  moût  pesans; 
Si  valoit*  plus  de  -M-  besans 
L'or  et  lez  joiaux  et  lez  pierres 
Precïeusez  fines  et  chieres*      78 
Que  elles  ont  es  escreins  mises. 
Dont  il  y  ot  de  maintes  guises 


613  Que  pas  ne  sera  —  616  Que  bien  tost  la  chambre  n'atournent  —  617 
ot  —  619  orliers  et  —  633  f.  a  vostre  —  642  Et  au  lés  —  645  m.  isteront  — 
649  n'ont  -  651  loingz  -  653  est  fehlt  -  676  Et  valent  -  678ch.etf. 


—    22     — 


713 

Lors   commencent   et    pleurs   et 

plaintes 
Soupirs  sanglouz  et  douleurs 
maintes, 
Especialment  la  pucelle 
Qui  de  poor  toute  chancelle 
Et  en  complaignant  se  démente. 
,,Ha*,"  fet  elle  ,, lasse  dolente! 
Mar*  fui  onques  de  mère  née, 
Quant  a  tel  honte  sui  livrée 
Que  tout  mon  pais  et  ma  terre 
M'estuet  lessier  et  autre  querre 
Ou  vivre  et  garantir  me  puisse. 
Se  dex  me  gart,  mes  n'en  puisse! 
Je  me  plaing  et  me  desconfort; 
Quar  de  nuUui  n'atent  confort 
Ne  ressort  de  ma  meschcance. 
Trop  est  douteuse  la  balance 
Ou  fortune  me  veult  peser.     29 
Bien  me  doi  douloir  et  peser 
Que  je  ne  sui  grant  piech'a  morte, 
N'est  nus  qui  jamès  me  conforte; 
Ainz  mourrè  d'ire  et  de  destresce. 
Ha,  quens  d'Anjo,  de  grant  haut 

tesse ! 
Vers  moi  vous  estes  trop  me f fais. 
Quant    sanz     courpes     et    sanz 

meffais 
Qu'a  vous  n'a  autre  onques  feïsse. 
Convient*    qu'ainsi   pour*    vous 
m'en  isse  38 
Et  de  vostre  terre  m'en  aille 
A  mienuit  en*  repostaille 
A  pié  en  compaingnie  telle, 
Qu'omme  n'ai  dame  ne  pucelle 
Avec  moi  que  seulement  unne. 
Certes  trop  m'est*  dure  fortune; 

681-684  M^en  —  686  Dyamans  -  690  et  fehlt  —  691  d'en  -  702  De  bien 
tost  aler  —  712  aux  —  718  Lasse  —  719  Mal  —  738  Convient;  par  —  740  a 
—  744  C'est  pour  moy  très 


681 

Esmerandes  saphirs  jagonces* 
De  grosses  pelles  bien  •IIII-  onces* 
Dyamans  rubis  et  thopaces* 
Qui  sont  chieres  en  toutes  places* 
Cercles  d'or  coronnes  affiches 
Aniaux  et*  plusieurs  joiaux  riches. 
Quant  des  joiaus  et  de  l'avoir 
Orent  ce  qu'en  pourent  avoir, 
La  pucelle  met  a  raison  89 

La  dame  et*  dit:  ,,Bien  est  saison 
Huimès,  ce  croi  je,  del*  aler, 
Grant  pieche  a  qu'oï  dévaler 
Lez  genz  de  la  chambre  mon  père, 
Chascun  s'est  mis  a  son  repère. 

Comment  la  pucelle  et  sa 
mestresse  s'en  fuient  par 
nuit   pour   le   mal  du   conte. 

Tuit  dorment  ceenz  et  sommeil- 
lent." 
A  ces  moz  tantost  s'apareillent, 
•Il-cours  sercos  ont  endossez. 
Le  pont  passent  et  lez  fossez, 
A  l'uis  du  jardin  sont  venuez, 
Ouvert  l'ont,  dehors  sont  issuez. 
Leurs  mains  lievent,  de  dieu  se 
saignent,   701 
De  tost  aler  pas*  ne  se  faingnent. 
La  nuit  fu  moût  noire  et  oscure, 
Mez  de  tant  fu  bone  aventure 
Que  moût  estoit  série  et  coie. 
Vers  la  forest  prennent  leur  voie. 
Tant  qu'entre  -IL  haiez  entrèrent. 
En  ce  couvert  lors  s'aresterent. 
Arrière  tornent  le  visage 
Vers  le  chastel  et  le  mennage; 
Le  cuer  leur  faut  pasmeez  chient. 
Au  revenir  en*TI-  s'assient. 


—    23 


745 

N'a  pas  -II-  jours  qu(e)'  ère  assez 

riche 
Pour  avoir  le  duc  d'Osteriche 
Ou  le  filz  au  roy  d'Alemaigne 
Ou  pour  le  conte  de  Bretaingne 
Ou  pour  le  conte  de  Bourgoingne 
Celi  d'Artois  ou  de  Bouloigne, 
J'avoie  compaignie  assez; 
Or  sont  touz  mes  bons  jours  passez. 
Fortune  a  sa  roë  tournée*.       53 
Tout  au  dessous  m'a  en  versée*. 
La  me  foule,  la  me  pressoire. 
N'en  puis  issir,  c'est  chose  voire. 
Que  ferai  je  lasse  chetive? 
Ne  place  a  dieu  que  je  plus  vive 
A  tel  deshonneur  a  tel  honte, 
Quant  je  qui  sui  fille  de  conte 
Com  famé  essilliee*  m'en  fui! 
Certes  mal  avisée  fui,  62 

Quant  il  me  requist  le*  hontage, 
Que  tantost  voiant*  son  visage 
A  mes  TI-  mainz  ne  me  tuai. 
Diex  pour  quoi  tant  atendu  ai 
Que  ne  me  sui  au  cuer  feriie 
D'un  coustel,  ou  d'unne  maçiie 
Ne  me  sui  toute  escervelee? 
Ceste  paine  eiisse  achevée. 
He,  quens  d'Anjo  de  grant  peris- 

sance!*    71 
A  tort  et  a  grant  mescheance* 
Me  con\dent  de  vous  départir, 
A  grant  doleur  a  grant  martir, 
M'estuet  dès  or  en  avant  \'i\Te, 
Si  n'en  estes  vous  pas  dehvTe; 
Ainçois  sai  bien  de  vérité, 
Grant  duel  avrés  et  grant  pité, 
Quant  vous  certainement  savrez 
Que  ainsi  perdue  m'a\Tez; 


781 

Quar  je  sai  bien  certainement 
Conques  n'ama  plus  tendrement 
Père  enfant  que  vous  moi*  feïstes 
Jusques  a  tant  que  vous  cheï[s]tes 
En  ceste  pensée  maudite. 
Je  pri  a  dieu  que  il  vous  quite 
Et  vous  pardoint  cestui  meffait 
Qui  touz  vous  senz  rout  et  deffait. 
Et  ceste  erreur  du  cuer  vous  chace 
Et  vous  mecte  en  estât  de  grâce."" 
Ainsi  s'est  plainte  et  dementee 
Com  famé  ireuse  et  tormentee. 
Moût  ot  la  dame  grant  pité 
Du  sermon  qu'elle  ot  recité. 
,, Fille,"  fet  elle  ,,or  est  assez. 
Vos  cuers  doit  estre  touz  lassez 
De  doulouser  et  de  plourer. 
Nous  poons*  bien  trop  demourer. 
Ne  poons  plus  fere  séjour*;     99 
Quar  nos  verrons  par  temps  le  jour. 
Il  est  folz  qui  trop  s'asseûre; 
Alons  nous  ent  grant  aleure. 
Tant  que  soiens  en  la  forest! 
Par  aventure  ainsi  ore  est 
Que  li  quens  s'est  esmerveilliez 
Et  sez  serjanz*  a  es  veilliez 
Pour  vous  fere  querre  et  sivir. 
Alons,  hastons  nous  de  foïr! 
Se  nouz  sommes  si  près  ataintes, 
Nous  en  soufferrons  doleurs 

maintes,     10 
Et  serons  meneez  arrière. 
Or  tost  alons,  ma  fille  chiere, 
Querons  T-  lieu  qui  soit  hors  voie 
Ou  nul  ne  nous  sache  ne  voie, 
Si  nous  muçons,  ainz  qu'il 

ajourne!" 
A  ces  mos   chascimne  s'atoiune, 


753  754  umgestellt 
771  772  fehleji  —  783  me 


761  Comme  f.  essillié  —  763  de  —  764  devant  — 
798  porrons  —  799  fefUt  —  806  servans 


24     — 


817 

Vers  la  forest  s'en  vont  le  cours. 
Or  leur  envoit  diox  bon  secours! 
En  la  forest  lors  s'en  entrèrent; 
La  ou  plus  dru  le  bois  trouvèrent, 
S'en  vont  par  ronches  par  espines 
Par  esglentiers  par  desertines; 
Tant  sont  par  sez  buissons  aleez 
Par  desrubans  et  par  valeez, 
Que  loinz  furent  de  tous  sentiers, 
Dont  s'asseïssent*  volentiers;  26 
Quar  moût*  estoient  traveilliees. 
Mes  lez  bestes  sont  csveilliées 
Qui  saillent  et  s'en  vont  bruiant. 
Et  celles  s'en  tornent  fuiant 
Qui  toutes  tremblent  et  f ormïent  ; 
Grant  poor  ont,  mes  mot  ne  dïcnt. 
Ces  ronches  lez  fièrent  es  crins. 
Moût  grant  mal  leur  font  leur* 
escrins     34 
Que  en  leur  mainz  portent 

pendant  ; 
Quar,  quant  elles  s'en  vont  fen- 
dant 
Parmi  •!•  hous  ou  unne  ronche. 
Le  cuir  des  mains  souvent  lor 

tronche  ; 
Quar  fors  gans  de  cerf  pas  n'avoi- 

ent. 
Et  ces  espines  remportoient 
Souvent  de  leurs  robes    partiez. 
Tant  par  estoient  esbahiez       42 
Et  pooreuses  pour  lez  bestes 
Aus  grans  denz  aus  cornes  aus* 

testes. 
Tant  ont  couru,  tant  sont  aleez, 
Qu'en  •!•  val  se*  sont  avaleez 
Ou  le  bois  fu  et  drus  et  fors, 


848 

La*  se  boutent  a  grant  effors. 
Et  ne  porcnt  plus  contrecter 
Qu'il  ne  les  convieigne   arrester; 
Quar   toute   lor  failloit   l'alaine, 
La*  se  mucent  a  moût  grant 

paine. 
Forment  se  prennent  a  douter 
A  orillier  a  escouter. 
En  tel  poor  la  nuit  passèrent, 
Aine  n'i  dormirent  ne  clignèrent, 
A  l'aube  du  jour  s'endormirent; 
Mes  •!'  moût  court  dormir  i  firent*. 
Li  jours  vint  biaus,  et  l'aube 

crieve,     59 
Et  puis  aprez  li  solauz  lieve. 
La  dame  adonc  ainsi  parla: 
,, Fille,  gardons  par  cha  par  la. 
Que  nous  ne  soionz  près  de  voie  ! 
N'avons  mestier  que  on  nous  voie." 
Sente  ne  voie  n'ont  trovee 
Qui  de  cors  d'omme  soit  hentee, 
C'une  sente  toute  déserte 
Moût  obcure  et  moût  acouverte. 
Arrière  vont  a  leur  repaire, 
A  plourer  prennent  et  a  braire 
Bassectement  a  vois  série, 
Et  prient  la  virge  Marie  72 

Que   de   péril  garder  les  veille; 
De  If'rmt'S  la  face  leur  mueille. 
Lors  commencha  unne  prière 
La  dame  en  iceste*  menniere: 
,,Sire,  dex  père  pardurable 
Tous  puissans  sage    et  véritable 
Qui  mains  en  sainte  trinité 
En*  unne  meismes  deyté. 
Qui  de  néant  feïs  la  terre 
Mer  et*  ciel  et  quanqu'il  enserre, 


826  s'assirent  moût  —  827  trop  —  83ileur  feJdt  —  844  es  —  846  s'en  —  848 
Et  —  852  Et  —  858  bien  court  somme  dormirent  —  876  icelle  —  880  Et  en 
-  882  et  fefUt 


—    25    — 


883 

Qui  feïs  homme  a  ta  samblance 
Et   li  donnas  senz  et   poissance 
De  desservir  joie  parfecte 
Par  la  loy*  que  tu  li  as  fecte, 
S'il  la  veult  tenir  loialment, 
Sire,  qui  veuz  generaument 
A  chascun  sa  juste*  desserte, 
Soit  pour  gaaing  ou  soit*  pour 
perte,       90 
Qui   tant   amas  l'umain  lignage. 
Que  pour  li  geter  de  servage 
De  l'anemi  et  de  la  mort 
D'enfer  qui  mains  a  mis  a  mort 
Ton  propre  filz  ta  sapïence 
—  Qui  avec  toi  est  unne  essence 
Et  avec  le  saint  esperite. 
Si  com*  l'escripture  recite,       98 
Par  qui*  nos  péchiez  nos  alieges  — 
Envoias  de  tes  souvrains*  sièges 
Et  feïs  sa*  divinité 
Vestir  de  nostre  humanité 
En  la  vierge  sens(?j  fablement* 
Sanz  ce  que  nul  corrumpement 
En  sentist  la  vierge  honnoree 
En  cors  n'en  ame  n'en  pensée,  — 
De  lui  en  Bethléem  fu  nez; 
La  fu  dex  a  homme  âunez,     08 
Puis  conversa  entre  lez  hommes 
•XXXII*  ans,  sicom  lisommes, 
Ensaigna  nous*  et  sermonna, 
Et  maint  bon  example  donna; 
Miracle[s]  fist  tant  et  si  belles, 
Que  nus  honz  n'avoit  oï*  telles, 
Et   tout   a   nostre  ensaignement. 
Moût  s'en  dolurent  malement 
Li*  félon  Juïf  ypocrite 


918 

La  ligniee  de  dieu  maudite; 

Adont    faux    tesmoins    pourcha- 

cierent 
Qui  en  traïson  l'acuserent 
Devant  le  faux  juge  Pilate, 
Que   tout   seiist   il*   leur   barate 
Et  lor  anvie  et  leur  moleste. 
Il  juja*  (a)  faire  leur  requeste 
Et   pour  sez  mains  laver  fesoit 
Entendant  qu'il  li  desplesoit 
Et  que  par  li  n'estoit  ce  mie. 
Bien  fu  apperte  ypocrisie,        28 
Trop    bien    puet    estre  conneiie. 
Quant  l'uevre  la  parole  argiie 
Au   mains  si   très    appertement. 
Pour  ce  en  a  il  paiement, 
Com  de  tel  meffet  doit  venir; 
Quar  il  en  art  sanz  ja  tenir. 
Lors  fu  le  sauveeur  liez 
Crachiez  batus  crucefiez 
Pendus  en  la  sainte  balance 
Férus  au  coste  de  la  lance 
Dont  sanc  et  yaue  ensemble 

issirent.  39 
Bien  l'ont  escript  cil  qui  le  virent 
Comme  gent  pourveable  et  sage. 
Et  bien  est  voir  leur  tesmoignage. 
Puis  souffri  mort  et  passion 
Et  fist  nostre  rédemption 
En    la   crois   engoisseusement 
Pour  nous  mener  a  sauvcment. 
Illec  souffri  mort  par  anvie; 
Mes  en  morant  nous  mist  en  vie. 
Sa  mort  occist  la  nostre  mort 
Dont  nous  estïens*  pris  et  mort. 
Et  de*  mort  nous  ressucita. 


886  foy  —  889  ch.  selon  sa  —  890  soit  fehlt  —  898  Comme  —  899  Parquoy 
—  900  sergans  -  901  la  -  903  en  enslambement(  ?)  —  911  N.  e.  —  914  veu  —  917 
Ces  —  922  Que  il  sceiit  toute  —  924  N'y  a  —  950  In  A  -iens  avxih  zweisilbig,  B  hat 
dafur  estienmesvgl.  Ver  s  910,  (B -ions)  91  S,  2141-42,  2594  ...    —  951  De  sa 


26    — 


952 

Quant  sez  amis  d'enfer  gita 
Ou  gesoient  plus  dur  qu'an*  fers  ; 
Adonc  fu  bien  robe  enfers. 
Tout  ainsi  convenoit  il  estre 
Par  l'ordenance  au  roy  celestre 
Qui  juja  qu'aussi  com*  par 

l'omme, 
Qui  menja  de  la  sure  pomme 
Dont  nos  fusmes  tous  aaciez, 
Fusmes  touz*  en  enfer    sachiez 
Et  mort  de  la  mort  pardurable, 
Estoit  ce  chose  convenable*    62 
Que  pour  avoir  rédemption 
Souffrist  homs  mort  et  passion. 
Mes  tant  estoit  grande  l'offense 
Que,  si  comme  je  croy  et  pense, 
Purs*  homs  ne  la  peiist*  pas 

rendre, 
Pour*  ce  convint  il  dieu  descendre 
De  sez  souvrains  sièges  des  cieps 
Dont  nous  estïens  tous  esciepx, 
Et  vesti  nostre  humanité,         71 
Si  com  devant  ai  recité, 
Pour  miex   celer   ce*   sacrement 
Qui  destruit  nostre  dampnement, 
Que  nel  connelist*  li  deables 
Qui  nous  tenoit  en  sez  estables,* 
Liez  a  doulereuse[s]  treches 
Ou  tant  souffrïens  de  destreces. 
Certes  bien  furent  esbahis,       79 
Et  bien  se  tindrent  pour*  traïs. 
Ne  se  sorent  comment  déduire. 
Quant   leur  enfer  virent  reluire 
Et  leur  caverne   ténébreuse 
Qui  onques  mes  ne  fu  joieuse 
Resplandir   de  si   grant   clartez, 


986 

Il  n'en  pooient  mes;  car  tés 
Estoit*  venus  estre  leur  oste 
Qui  teniebres*  esface  et  oste 
Et  toute  obscurté  enlumine 
Par  lez  raiz  de  sa  clarté  fine. 
Ostes  ert  il*  droit  a  la  lectre. 
Il  vint  oster  et  non  pas  mectre, 
Enfer  en  li  moût*  mal  oste  a; 
Quar  tous  sez  amis  en  osta     94 
Et  le[s]  conduit  droite  la*  voie 
En  son  paradiz  plain  de  joie 
Ou   tousjours   vivront   en   leesce 
Sans   mal  souffrir    et  sanz   des- 

tresce.  — 
Biau  dous  père,  plain  de  pité, 
Qui  tant*  amas  virginité,     1000 
Qui  ta  vierge  mère  saintime, 
Quant  pendiz  enlacroishautime* 
Ou  tu  souffris  mort   angoisseuse 
Pour  garder  anssi  com  s'espeuse 
Commandas    a    l'apostre    vierge, 
Si  com  est  voirs,  te  requier  je: 
Par  ta  vertu  par  ta  puissance 
Deffent  nos  cors  de  mescheance 
Et  nous  donne  par  ta  franchise 
Que  corrumpue  ne  maumise  10 
Ne  puist  estre  ceste*  pucelle! 
Car  tu  sez  que  pour  ce  s'est  elle 
Mise  en  péril  et  en  tel*  paine 
Pour  soy  garder  entière  et  saine. 
Sire,  et  ton  -saint-  angre  nous 

baille 
Qui  tousjours  avecques  nous  aille 
Et  en  tel  païs  nous  conduie 
Ou  puissiens  nostre  povre  vie 
Em  pès  user  en  ton  servise. 


953  que  —  957  qu'ainsy  —  960  Et  tretous  -  962  feUt  —  967  Puis; 
peult  —  968  Par  —  973  m.  cestuy  saint  —  975  n'en  congnoit  nés  le  deable  —  976 
son  estable  —  980  a  —  987  Estoient  —  988  la  ténèbre  —  991  fut  —  993  moût 
feUt  -  995  la  d.  -  1000  moult  -  1002  fehlt  -  1011  celle  -     1013  tel  feUt 


27    — 


1020 

Si  com  nostre  entente  i  est  mise  !" 
Quant   s'oroison   ot    acomplie. 
Si  comme  ci  l'avez  oïe, 
Lors  se   lievent   en   leur   estans. 
Dist  la  dame:  ,, Fille,  or  est  tans 
Que  nous  issienz  de  ce  boscage, 
Trop  est  ceste  forest  sauvage 
D'ambes'II-  pars  dedens  armeez*, 
Aussi  comme  de  -ir  espeez*, 
—Et  nous  sommes  ci  toutes  seules — 
Trop  dout  que*  bestes  qui  ont 

gueulez,  30 
S'en  leur  receps  seulez  nous  true- 

vent 
Et  de  corrous  vers  nous  s'esmue- 

vent. 
Si  com  moût  tost  fere  porront, 
Toutes  vives  nos  devorront. 
Et  si  dit  on,  bien  m'en  souvient: 
Qu'aprez    touz    deulz     mengier 

convient , 
Et   nos  n'avons   vin  ne  vitaille, 
Aler  nos  esconvient  sanz  faille, 
A   vile   nos   convient   tourner. 
Plus  ne  poons  ci  séjourner.     40 
Alons  la  ou  dex  nous  merra!* 
S'il  li  plest,  bien  nous   avenra.* 

A  tant  se  metent  a  la  voie 
Parmi   la  sentelecte   coie; 
Mes  ne  sevent  quel  part  lez 

mainne. 
Hors  du  bois   vindrent   a  grant 

painne, 
Grant  poor  ont,  moût  s'esbahi- 

rent,* 
Quant  lez  chans  et  la  vile  virent;* 


1049 

Ne    sevent    quel    chemin    tenir. 

Ne  nuUi  ne  voient  venir 

A  qui  le  puissent  demander. 

Lors  se  vont  a  dieu   commander 

Et  si  s'en  vont  a  l'aventure 

Tout    costoiant    la   couverture* 

De  grans  haiez  qui  la  estoient, 

Grant  pieche  vont  qu'âme  ne 

voient      56 
Et  que  d'ame  ne  sont  veiiez.* 
Tant  qu'a*  T-  hamel  sont  venuez*. 
Pourpensent  eulz  que  n'iront  mie* 
En  meson  de  herbergerie*       60 
Que  par  fortune  ne  s'i  fiere* 
Aucun    message   qui  lez  quiere*; 
Quar  trop  mal  bailliez  seroient. 
Unne  anciane  famé  voient 
Séant  a  son  huis  toute  seule, 
Sa  maison  n'estoit  pas  de  teule, 
Ainçois  estoit  d'estrain  couverte; 
Bien  i  sembloit  avoir*  poverte. 
Vers  li  vont,  si  l'ont  saluée;     69 
La  bone  famé  s'est  levée. 
Moût  humblement  lez  resalue*, 
Et  celles*  de  plaine  venue 
En  la  meson  celle  se  boutent 
Sanz  pluz  dire;  quar  trop  se 

doutent 
D'estre  sivïez  ou  veiiez; 
Pour  ce  ne  veulent  estre  es  ruez. 
La  bonne  famé  ont  apelee,     77 
Et  moût  doucement  l'ont  priée 
Que  de  son  pain  leur  vende  ou 

doigne  ; 
Quar  de  mengier  ont  grant 

besoigre. 


1027  1028  fehlen  -  1030  ces  -  1041  1042  fehlen  -  1047  1048  jehlen  - 
1054  jehlt  —  1057  1058  umgesteUt;  1057  Sans  estre  d'ame  apercheùes  —  1058 
Jusqu'à  —  1059  1060  stehen  vor  1057  —  1061  1062  fehlen  —  1068  Trésbien  s. 
estre  —  1071  Et  celle  tantost  les  salue  —  1072  elles 


-     28     - 


1081 

La  preude  famé  lez  rcsgardc 
Et   dit:    , .Certes*,    foie   musarde 
Et  plaine  de  diirté  seroit 
Qui  son  pain  vous  refuseroit; 
Ouar  bien  sai,  pas  ne  truandez, 
Comment*  que  mon  pain  deman- 
dez, 86 
Ainz  estes,  si  com  je  devine,* 
De  grant  lieu  etdefrance  orine.* 
Bien  le*  semble  a  vostre  viaire 
Qui  tant  est  douz  et  débonnaire; 
Et  vo  simple  contenement 
Monstre     certain    ensaignement 
Que  de  haut  lieu  estes  estrecte, 
S'avoir    dévoie   grant    souffrecte 
Fain  aus  dens  et  au  cuer  mesaise. 
Se  ceenz  a  riens  qui*  vous  plaise, 
Vous  Tarez  tout  a  bonne  chiere, 
Se  la  chose  ert  -X-  tamps  plus 
chiere." 
Comment  la  pucelle  et  sa 
mestresse  vindrent  a  •!•  ha- 
mel     et     trouvèrent     unne 
vielle  famé  a  qui  il  deman- 
dent    de     son     pain. 

Sa  huche  oeuvre,  son  pain  li 
baille;      99 
Mes  il  n'estoit  mie  sanz  paille, 
Ainz  ert  dur  et  noir  et*  moysi. 
Quant  la  pucelle  l'a  choisi, 
Forment  en  son  cuer  se  démente 
Et  dit  souvent:    ,, Lasse  dolente! 
Tel  vie  pas  apris  n'a  voie. 
Quant  je  chiez  mon  père  mennoie, 
Mes  viandes  chieres  et  fines 
Chapons   en   rost    oisons   gelines 


1109 

Cynncs  paons  perdris  fesanz 
Hérons  butors  qui  sont  plesanz 
Et  venoisons  de  maintes  guisez 
A  chiens  courans  par  force  prises, 
Cers  dains  connins  senglers 

sauvages 
Qui  habitent  en  ces  bocages 
Et   toute   bonne   venoison; 
Poissons  ravoie  j'a*  foison       16 
Des  meilleurs  de  tout  le  païs, 
Esturjons  saumons  et  plaïs 
Congres  gournars  et  grans  morues 
Tumbes  rouges  et  grans  barbues 
Maqueriaux  gras  et  gros  mellens 
Et  harens  frès  et  espellens       22 
Sartres  grâces  mullès  et  solles 
Brèmes   et    bescues*    et    molles; 
J'avoie    de    maintes     meunières 
Poissons   d'estans  et  de  rivières, 
Atornez  chascun  par  grant  cure* 
Selonc  son  droit  et  sa  nature 
A  poivre  a  sausse  kameline; 
J'av^oie  lus  en  galentine  30 

Grossez  lemproiez  a  ce  mesmes 
Bars  et  carpes  gardons  et  bresmes. 
Appareilliez    en    autre[s]   guisez* 
Turtres   ravoie   en    pas  te   misez, 
Lez    dars    lez    vendoisez    rostiez 
En  verjus  de  grain  tooillies     36 
Et    grosses    anguilles   em    paste 
Autre  foiz  roustïez  en  haste, 
Et  les  gros  bequès*  chaudumés. 
Si  com  il  sont  acoustumez. 
Des  keus  qui  sevent  lez  sentances 
De  l'atorncr;  j'avoie  tances 
Que  en  appelé  renversées; 


1082  Celle  -  1086  Combien  -  1087  1088  fehlen  -  1089  le  fchU  - 
1096  qu'il  —  1101  estoit  noir  et  tout  —  1116  a  —  1124  Bamues  et  becques  {vgl. 
Anm.  Hist.  Litt.  XXXI  p.  327)  —  1127  p.  manière  —  1133  autre  guise:  mise 
-  1139  Eté.  b.  en 


-     29     - 


1144 

J'avoie  gauffres  et  oubleez 
Gouieres  tartes  flaonciaus* 
Pipesfarses   a  grans  monciaus* 
Pommes  d'espices  darioles* 
Crespines    bingnès   et  ruissoles*; 
Si*  bevoie  vins  precïeus 
Pyment  claré  delicïeus  50 

Cychouandes  rosez  florez 
Vins  de  Gascoigne  colourez 
De  Montpellier  et  de  Rochelle 
Vin   de    Gamace   et   de   Castelle 
Vin  de  Biaune  et*  de  Saint  — 

Poursain 
Que  riche  gent  tiennent  pour  sain 
D'Auçuerre*   d'Anjo   d'Orlenois* 
De  Gastinois  de*  Leonnois      58 
De  Biauvoisin  de*    Saint- Jouen; 
Touz  ceulz  n'arai  je  mes*  ouen, 
Ainz  bevrai  yaue  a  guise  double 
Unne  fois  clere  autre*f  oiz  trouble.  '  ' 
Quant  assez  ot  plaint  et  ploré 
La  pucelle  au  vis  colouré 
•!•  morselet  du  pain  a  pris; 
Qu'elle  n'avoit  pas  tel  apris, 
Si  en  menja  -I-  moût*  petit,  67 
Comment  qu'elle  eiist  appétit 
De  plus  mengier,  se  chose  eiist 
Qui  plus  a  mengier  li  pleiist. 
La  dame  d'autre  part  seoit 
Qui  tel  digner  pas  n'agreoit, 
Toutevoiez  d'unne  piececte 
De  pain  fist  unne  soupelecte 
En  l'iaue  et  menjat  a  grant  paine; 
Quar  grant  famine  la  demaine. 
Après  de  l'iaue  clere  burent, 
Autrement  dignces  ne  furent, 


1179 

Ainz  s'en  passent  en  tel  menniere. 
La  pucelle  trait  s'aumoniere, 
•I-  florin  a  l'ostesse  donne 
Et  puis  si  li  prie  et  sermonne, 
S'aucun  veoit  qui  lez  queïst 
Que  d'elles  rienz  ne  li  deïst. 
Moût  lez  a  celle*  asseiireez 
Que  par  li*  n'ierent  accuseez; 
Puis  s'est  tantost  agenoillié, 
A  jointes  mains  face  mouillié 
Lez  mercie  de  leur  bonté         89 
Et  dist,  qu'or  a  le  mont  monté; 
Quar  en  richesce  est  en*  joie. 
A  tant  se  mectent  a  la  voie 
Lez  «II-  compaignes  esgareez 
Et  firent  tant  par  leur  journe[e]z. 
Que  d'Orlienz  choisirent  lez  tours. 
Tous  leurs  gistes  ne  leur  destours 
Ne  leur  poors*  ne  leur  souffrectes 
Ne  vous  seront  or*  pas  retraites. 
Trop  i  convendroit  séjourner, 
Si  porroit  a  annui  torner,    1200 
Pour  ce  briément  m'en  passerai; 
Quar  bien  ailleurs  a  penser  ai. 
Mes  en  la  vile  s'en  entrèrent, 
Unne  vielle  famé  encontrerent 
Qui  aportoit  sa  soustenance 
Du  marchié.  La  dame    s'avance 
Et  la  famé  a  a  raison  mise 
Et  dit:   ,,Dame,  par  grant  fran- 
chise,    208 
Dites  moi  —  et  ne  vous  ennuit  !  —  : 
Nous  herbergerez  vous  ennuit 
Moi  et  ma  fille  seulement 
En  vostre  hostel  seurement  ? 
Quar  preude  famé  samblez  estre 


1145  1146  nach  1148  —  1147  1148  umgestellt  —  1149  Et  —  1154  Grenasce 

—  1155  et  feUt  —  1157  D'Ostriche;  d'Orleannois  —  1158  et  —  1159  et  de  — 
1160  jamais  —  1162  l'autre  —  1167  moût  fehlt  —  1185  M.  a  celles  —  1186  elle 

—  1191  est  et  en  —   1197  paour  —   1198  seroient  — 


30     - 


1214 

A  vostre  port  et  a  vostre  estre, 
Et  nous  -II-  famés  seules*  sommes 
Qui  n'avons  ne  serjans  ne  hommes 
Oui  vieignent  avec  nous  ensamble, 
Et  pour  ce  pas  bon  ne  nous  samble 
De  herbergier  en  grant  hostel; 
Quar  aucun  penseroit  tost  el 
Que  bien,  pour  ce  que  sommes  seu- 
les, 
Et  moût  fet  bon  mauveses  gueules 
Estouper  par  sa  bonne  garde." 
La  preude  famé  lez  resgarde 
Et  dit:    „Dame,  vostre  requeste 
Est,  ce  m'est  vis,  juste  et  honneste, 
Et  moût  biau  fere  le  savez; 
Si  vous  di  que  l'ostel  avez       28 
Tel  comme  dex  le  m'a  preste; 
Mes  il  n'est  pas  bien*  apresté 
De  maintenir  herbergerie; 
C'un  seul  enfant  n'ai  de  mesnie. 
Si  n'ai  pas —  ne  vous  i  fïez!  — 
Dras  de  lin  largez  déliez 
Mez  de  chanvre  gros  et  estrois; 
On  n'aroit  pas  -X-  sous  des  -III-. 
Je  n'ai  pas  couvertures  grisez 
Ne  vaires  a  la  perche  misez 
Ne  coustes  que  -II-;  ce  sarez: 
Sus  l'unne  gis  et  l'autre  arez 
Et  •!•  tapit  tel  com  je  l'ai." 
La  bonne  dame  sanz  délai      42 
Moût  courtoisement  len  mercie 
Et  li  dist:  ,, Belle  douce  amie. 
Autre  chose  ne  requérons; 
Puis  qu'en  l'ostel  seiir  serons. 
Que  ne  douterons  vilenie, 
Meillor  hostel  ne  volons  mie. 
Nous  ne  querons  pas  lez  dclis 
De  vins  de  viandes  de  lis." 


1251 

,,0r  venez  dont  a  bon  eiir! 
Quar  hostel  arez  vous  seiir. 
Vous  n'i  avrez  noise  ne  tence. 
L'autre  prenez  en  pacïence!" 

A  tant  a  son  hostel  lez  maine 
La  bonne  famé,  et  moût  se  paine 
D'elles*  (a)aisier  et  honnorer. 
Bien  lor  fu  avenu  d'ovrer;       58 
Quar  bien  prez  furent  de  l'iglyse 
Pour  aler  oïr  le  servise. 
Quant  a  l'ostel  furent  venuez. 
Moût  simplement  se  sont  tenuez. 
L'ostesse  les  mist  a  rràson 
Et  dit:  ,,0r  estes  en  meson, 
•I-  petit  vous  reposerez 
Et  puis  après  si  mengerez 
De  tiex  biens  comme  nos  arons. 
Et  soiez  asseiir*!  Quar  hons    68 
Nus  qui  vive  ne  qui  sanc  porte 
Ne  passa  mon  sueil  ne*  ma  porte 
Onques,  puis  que  fu  trespassez 
Mon  mari,  -IIII-  anz  a  passez. 
Donc,  se  bien  voulez  estre  coiez, 
Vous  porrez  ici  toutevoiez 
Moût  paisiblement  demourer. 
Et  se  vous  savez  labourer      76 
D'aucun*  ouvrage  ou  de  chose 
Dont  aidier  vous  puisse  ne  ose 
Ne  faire  chose  qui  vous  plaise, 
Volentiers  vous  en  ferai  aise; 
Quar  foy  que  doy  au  roy  celestre, 
Trop  bien  semblez  de  grant  lieu 

estre. 
Si  croi  que  sanz  cause  n'est  mie 
Qu'estes  a  gent  si  escharie. 
Pour  ce  volentiers  demandasse 
Dont  vous  estez  et,  se  j'osasse, 
De  quel  gent,    ne  quel  errement 


I 


1215preudes  femmes  —  1230  beau  —  1267  A:  D'eux  —  1268  asseures 
1270  Ne  enterra  ja  en  —  1277  D'aucunne 


31     — 


1288 

Vous  iet  aler  si  fectement. 

S'il  vous  plest,  dont  si  le  me  dites  ! 

Se  non,  par  tant  en  estes  quites  ; 

Quar  n'est  pas  bon  de*  trop  en- 

querre. 
Ja  n'en  arez*  contemps  ne  guerre 
A  moy  du  taire  ne  du  dire." 
Celles  n'ourent*  talent  de  rire, 
Quant  on  ramentoit  leur  besoigne  ; 
Muer  ne  veult  que  ne  respoigne 
La  dame,  mes  non  pas  le  voir. 
Lors  dit:   ,,Dame,  sanz  décevoir 
Volen tiers  en  dirai  partie,        99 
Ainz  que  de  ci  soie  partie. 
Gentilz  famés  som,  c'est  la  voire. 
Mes  povres,  c'est  chose  noctoire; 
Et  si  n'a  gueres  qu'estions 
Riches  de  grans  possessions 
De  deniers  de  mennoirs  de  terre; 
Mes  •!•  mauves  hons  nous  vint 

guerre 
Qui  par*  force  et  son  haucage 
Vouloit  avoir  a  mariage         308 
Ma  fille  que  vous  ci  veez; 
Et  pour  ce  que  li  fu  veez 
Son  plesir,  si*  nos  essilla. 
Et  ainsi  moi  et  ma  fille  a 
Hors  de  nostre  terres  geteez; 
Mez  au  mainz  sommes  respiteez, 
Que  de  nous  n'a  pas  son  vouloir, 
C'est  ce  qui  plus  le  fet  douloir. 
Si  amons  miex  vivre  en  poverte 
Et  a  andurer  nostre  perte 
Qu'a  son  vouloir  nos  cors  tenist." 
De  sez  paroUes  tost  s'en  ist 
La  bonne  famé  qui  bien  pense 
Que  celle  pas  ne  li  retense 


1323 

Le  voir  comment  l'afaire  va. 
A  tant  se*  tint  et  se  leva, 
Unne  tablecte  a  aprestee. 
Tel  viande  comme*  prestee 
Li  avoit  diex  li*  aporta 
Et  doucement  lez*  enorta 
De  prendre  -I-  poi  de  la  viande. 
Mez  s'aucun  me  fesoit  demande, 
Quiex  mes*  ne  quans  elles  men- 
gerent,     31 
Je  di  que  pois  reschaufez  ierent 
Du  jour  devant  et  puis  des  oez; 
Maie  viande  iert*  a  leur  oez 
Du  pain  noir  et  de  l'iaue  plate. 
Fortune  mie  ne  les  flate* 
Qui  a  ce  point  lez  a  meneez. 
De  ce  biau  digner  sont  le  veez, 
Pourpensent  eulz  qu'elles  feront, 
Dient  que  soie  achèteront 
Fraimes  aspeez  or  touelles,      41 
Et  si  feront  des  oevres  telles, 
Comme  se  vent  fere  de  soie. 
Ne  veulent  pas  que  on  lez  voie 
Oiseusez  estre  ne  faintices; 
Quar  oiseusetez  a  trait  viches. 
Lors  ont  prïé  sanz  demouranche 
A  l'ostesse  qu'elle  s'avance 
Et  tout  ce  aceter  leur  voise. 
Elle*  respont  comme  courtoise: 
,, Certes  g'irai  moût  volentiers;  51 
Ainz  que  passen t *•  II  •  j ours  entiers, 
Arez  quanqu'avez  demandé, 
Puis  que  le  m'avez  commandé." 
Assez  li  baillierent  monnoie; 
Et  celle  se  met*  a  la  voie, 
Jusqu'au  merciers*  ne  s'arresta. 
De  toutes*  soiez  acheta 


1291  d'en-  1292  ayés  -  1294  n'ont-  1307  p.  la-  131111-  1324s'en  — 
1326  Telle  v.  que  -  1327  leur  -  1328  leur  -  1331  Quelz  -  1334  fut  -  1336  fehlt 
-  1350  Celle  -  1352  passe  —  1356  s'est  mise  -  1357  marchié  —  1358  bonnes 


—   su- 


isse 

Unne  canti(c)té  de  chascune 
Soie  ardent  jaune*  blance  brune 
Vert  ynde  vermeille  tenvee 
Et  touelles;  puis  est  alee 
Au  charpentier  lez  fraimes  faire 
Et  lez  espeez,  tout  l'afaire 
A  bien  pourquis  et  pourchacié; 
Tant  a  aie,  tant  a  chercié 
Que  sa  besoigne  a  achevée. 
A  l'ostel  s'en  est  retournée 
A  tout  ce  qu'acheté  avoit; 
Et  quant  la  pucelle  la  voit*     70 
Qu'elle  revient  si  bien  garnie, 
Bon  gré  len  seit,  moût  len 

merchie. 
Chascune  an  a  joie  mené. 
Leur  ouvrouer  ont  apresté 
Et  se  mectent  a  faire  ouvrage 
Chascunne  selonc  son  courage. 
Si  en  font  de  maintes  mennieres; 
Quar  moût  en  sont  bonnes  ouv- 
rières. 
Mes  quant  par  jor  ouvré  avoient, 
Par  nuit  oiseusez  pas  n'estoient; 
Ainçois  quant  avoient  veillié 
A  leur  labour  et  traveillié 
Et  qu'eure  estoit  de  repos  prendre, 
Adonques  aloient  entendre 
A  dieu  loër  et  gracïer 
Et  servir  et  merci  crïer*;         86 
Non  pas  suz  cousins  ne  siizcoustes. 
Sus  leur  genous  et  sus  leiu:  coustes. 
De  la  nuit  la  plus  grant  partie 
Despendoient  en  celle  vie 
En  oroisons  en  pleurs  en  ve[i]lles. 
Si  qu'an  avoit  moût  grans  mer- 
veilles 
La  preude  famé  leur  ostesse. 

1360  jaune  fehlt  -  1370  fehlt  - 
je  me  —   1419  De  — 


1394 

Au  matin  aloient  a*  messe, 
Si  tost  com  on  ouvroit  l'iglise. 
Et  ooient  tout  le  servise 
Devostement  com  famés  sages, 
Puis  raloient  a  leur  ouvrages. 
Ainsi  menoient  leur  afaire. 
Mes  or*  est  tems  que  je*  repaire 
A  vous  conter  apertement 
L'estat  et  le  gouvernement 
Du  conte  qui  si  grant  actente 
Ad  a  complir  sa  foie  entente. 
Celle  nuit  ne  dormi  pas  toute, 
Mez  tous  jours  resgarde  et  escoute 
Que  il  peiist  veoir  le  jour;     407 
Adont  se  lieve  sanz  séjour. 
Parmi  le  chastel  s'ezbanie 
A  moût  petite  compaignie. 
Tout  frit  et  art  en  sa  pensée; 
Moût  li  ennuie  et  desagree. 
Et  moût  li  point  et  moût  li  grieve 
Que  sa  fille  plus  tost  ne  lieve. 
Devant  sa  chambre  va  passant 
Et  ourdoiant  et  rapassant 
Savoir,  s'aucunne  damoisele 
Veïst  qui  li  deïst  nouvelle 
Du*  lever  sa  fille  la  gente.       19 
Forment  l'aguillonne  et  tormente 
L'anemi  pour  li  enlacier 
Et  parfectement  embracier, 
Tant  la  fet  aler  et  venir 
Qu'il  ne  s'est  plus  peu  tenir. 
En  la  chambre  entre  sanz  plus 
dire. 
Quant  lez  dames  voient  leur  sire, 
Chascunne  s'en  est  esbahie; 
Quar  acoustumé  n 'estoit  mie 
De  venir  a  celle  heure  la. 
Unne  en  vit,  tantost  l'apela 

1386  prier  —  1394  a  la  -  1400  or  fehlt  ; 


—    33 


1431 

Et  puis  si  l'a  aresonnee: 

,,  Qu'est  ce,"  fet  il ,, n'est  pas  levée 

Ma  fille?  G 'en  ai  grant  merveille  ; 

C'aucune*  de  vous  ne*  l'esveille, 

Tant  dormir  la  porroit  grever. 

Alez,  si  la  fectes  lever! 

Quar  ja  s'esploite  la  journée, 

Et  si  est  ja  prime  sonnée. 

Bien  sai*  que  grant  bien  li  fera. 

Et  quant  aprestee  sera, 

Si  se*  voit  •!•  poi  esbatant     41 

Par  ces  vergiers  et  celé  a  tant." 

Comment  le  conte  fet  hur- 
ter  a  l'uis  de  la  chambre  sa 
fille  pour  li  esveiller  mes 
nuli  ne  li  respondi  adonques 
il  hurta  i(l). 

A  l'uis  va  hurter  bêlement: 
,,Hurtez"  fet  il  ,,hardïement! 
Et  s'elle  rienz  vous  en  demande, 
Dites  que  je  le  vous  commande  !" 
Lors  hurta  plus  fort  derechief, 
Mez  leens  n'ot  ne  pié  ne  chief 
Mueve  pour  chose  qu'ele  face; 
Dont*  vient  li  quens  sanz  point 
d'espasse,   50 
A  l'uis  hurte  du  pié*  forment. 
,,Oncques  mes  ne  la  vi  dorment 
Si  fort,"  ce  dit  la  damoiselle. 
,,Par  aventure"  ce  dist  elle 
,,Est  elle  en  ce  vergier  alee 
Li  et  la  dame  a  gent  privée." 
Li  quens  respont:  ,,Ce  puet  bien 

estre." 
Lors  s'en  va  a  unne  fenestre 
Dont  en  veoit  plenierement 
Tout  le  vergier  entièrement, 


1461 

Arrière  et  avant*  regarde; 
Mez  ne  si*  seit  si  prendre  garde 
Que  la  puit  veoir.  Lors  s'en  tome 
Vers  le  jardin,  plus  n'i  séjourne, 
Querre  la  veult  diligenment. 
Vers  la  chambre  vient  erranment 
Ou  encore  trouver  la  cuide; 
Mez  elle  a*  joué  d'une  voide.   68 
Lors  va  tout  le  jardin  cerchier, 
N'i  lesse  anglet  a  recerchier; 
L'uisset  du  jardin  ouvert  trueve. 
,,Las,"  fet  il  ,,vez  ci  droite  prueve 
Que  ma  douce  fille  ai  perdue! 
Par  ce  postiz  s'en  est  issue." 
Adont  fist  sa  gent  apeler 
Et  lez  chevaus  fist  enseller,     76 
Sa  gent  envoyé  et  sez  messages: 
,,Par  cez  chemins  par  ces  bocages 
Gardez,"  fet  il  ,,nus  ne  s'i*faigne! 
Mez  fectes  tant,  qu'il  ne  remaigne 
Chemin  ne  borde  ne  taverne 
Ne  repo[s]taille  ne  caverne 
A  'XX-  liuez  tout  ci  entour 
En  forteresce  ne  en  tour. 
Que  vous  par  trestout*  ne  cerchiez 
Et  enquerez  et  encerchiez,        86 
Se  ma  fille  porrez  trouver! 
Vous  ne  porrez  chose  rouver 
Que  puisse  faire  bonnement 
Que  celi  n'ait  entièrement 
Qui  la  me  porra  ramener; 
Quar  je  me  dout  de  forsener. 
Se  je  ne  l'ai  delivrement." 
Lors  queurt  chascun  apertement* 
Leurs  chemins  partout  volentiers, 
Non  pas  tant  seulement  en  tiers  (  !), 
Mez  em  plus  de  XII  partiez 


1434  Aucunne;  sy  —  1439  croy  —  1441  s'en  —  1450  Lors  —  1451  du 
tiet  hurter  -  1461  Av.  et  arr.  —  1462  il  ne  -  1468  a  fehlt  —  1479  s'en  -  1485 
pout  partout  —  1494  hastivement 

3 


—    34    — 


1498 

Tost  ont  leurs  voiez  accueilliez.* 
Li  •!•  prent  le  chemin  a  destre, 
Li  autre  le  prent  a  senestre, 
Li  tiers  le  moien  entreprent, 
Et  li  quars  le*  autre  (s)  reprent. 
Par  toute  la  terre  s'espandent, 
N'encontrent  nul  qu'il*  ne  deman- 
dent 
S'en  aucun  hostel  ont  trouve[e]z 
Ou  par  aventure  encontreez 
•II-  famés  seules  en  leur  voie. 
Chascun   respont:    ,,Se   diex   me 
voie,        08 
Je  ne  vous  en  sai  rienz  a*  dire." 
Dont  n'i  a*  cil  qui  n'ait  grant  ire. 
Partout  quierent,  partout  se  bou- 
tent, 
Partout  orillent  et  escoutent; 
Meson  ne  celier  n'i  demeure 
Que*  n'aillent  dessouz  et  desseure 
Quierent  toute  celle  semaine; 
Mes  perdu  ont  toute  leur  paine, 
Et  en  quanqu'il  ont  enquesté, 
Nulle  chose  n'i  ont*  trouvé;  18 
Quar  n'a  talent  d'ilecques  estre, 
Râler  s'en  puéent*  a  leur  mestre. 
Tout  ont  ourdi,  tout  ont  ceû 
Et  partout  gardé  et  veii, 
N'i  ont  lessié  chastel  ne  tour. 
Adont  se  mistrent  au  retour. 
A  leur  mestre  viennent  arrière 
L'un  après  l'autre  a  mate  chiere. 
Quant  li  quens  ne  puet  rienz  oïr 
De  sa  fille,  nus  esjoir 
Ne  le  peiist*  en  nulle  guise, 
De  maut  aient  enfle  et  atise. 


1531 

Sa  compaignie  lesse  toute. 
Tout  seul  en  sa  chambre  se  boute, 
Adont  mellencolie  et  pense. 
Et  tout  seul   recorde  et  retense, 
Com  s'entente  li  est  lointaine. 
,,Halaz,"*  dist  il,, de  maleestraine 
M'a  dex  en  ce  siècle*  estrené. 
Mex  me  venist  non  estre  né,    38 
Que  recouvrer  si  grosse  perte 
Com  ma  fille  sanz  sa  desserte*; 
Quar  bien  voi  que  je  ra[i] perdue; 
Poi  s'en  faut  que  je  ne*  me  tue." 

Adont  sez  chevaliers  apelle, 
Dire  leur  voudra  la  querelle 
Et  compter  tout  appertement 
Tout  le  procès  et  l'errement 
Par  quoi  sa  fille  a  adirée. 
Dit  que  plus  ne  sera  celée 
L'erreur  la  follie  et  l'outrage 
Qu'anemis  li  mist  en  courage. 
A  luy  s'en  viennent  tous  ensamble  : 
,, Seigneurs,"  dit  il  ,,si  com  moi* 
semble,    52 
Perdue  ai  ma  fille  la*  gente 
A  tousjours;  mes  telle  est  m'en- 

tente, 
Ma  besoigne  va  mal  a  point. 
Quant  de  recouvrir  n'y  a  point*; 
Mes  je  veil  que  chascun  connoisse 
Que  cest  ennui  et  ceste  angoisse 
Et  ceste  grant  mésaventure 
Viennent  touz  par  ma  forfecture." 
Adont  tout  Ferrement  leur  conte, 
Si  com  l'avez  oï  au  compte. 
Et  puis  se  prent  a  tourmenter 
A  doulouser  a  dementer: 


1498  fehlt  —  1502  A  M.  B  li  —  1504  qui  -  1509  scaroye  riens  — 
1510  il  n'a  —  1514  Qu'ilz  -  1518  ont  fehlt  —  1520  peûssent  —  1529  se  pooit 
-  1536  Ha  -  1537  jour  -  1540  Comme  m.  f.  sans  d.  -  1542  ne  fehlt-  1552 
me  —  1553  la  fehlt  —   1556  fehlt  in  A 


—    35 


1565 

„Dex,"  dist  il  ,,tant  sui  mal  bailli, 
Tant  m'ont  li  maufé  asailli, 
Quant  si  m'ont  fet  ma  fille  perdre  ! 
N'est  nus  qui  me  peust  esterdre 
De  mort;  quar  bien  l'ai  deservie. 
Certes  bien  doi  haïr  ma  vie, 
Puisque  j'ai  ma  fille  perdue 
Qui  tant  estoit  de  grant  value. 
C'est  ce  qui  plus  me  desconforte 
Que  je  croi  bien  qu'elle  soit  morte  ; 
Quar  mesaise  n'a  pas  aprise." 
Quant  parlé  ot  en  ceste  guise, 
Sez  chevaliers  le  reconfortent 
Et  si  li  prient  et  enortent         78 
Que  il  pas  si*  ne  se  confonde; 
,,Quar  s'uns  hons  perdoit  tout  le 

monde, 
Si  se  doit  il  ferme  tenir 
Contre  tout  mal  qui  puet   venir. 
Se  vous  vostre  pechié  sentez. 
Confessez  vous  et  repentez 
Et  priez  dieu  que  par  sa  grâce 
De  vous  péchiez  pardon  vous  face  ! 
Prïez  le  tant,  que  il  vous  oie!* 
Il  vous  avra  tost  mis  a  voie*  88 
A  son  plesir  et  tiex  nouveles 
Vous  donra  qui  vous  seront  bêles." 
,, Belles?"  dit  il  ,,com  sera  ce 
Que  nulz  bonne  nouvelle  en  face  ? 
N'est  hons  qui  nouvelles  m'en  die 
Qui  bonne  soit,  quant  n'est  en  vie. 
Mes  tout  fust  il  que  je  l'eiisse 
Perdue,  mes  que  je*  seiisse 
Qu'elle  vesquist,  encor  peiist 
Avenir  que  ma  terre  eûst 
Puis  ma  mort  que  j'ai  esp[er]ance 
Qu'il*  vendroit  prendre  s'esche- 
ance, 

1579  si  feMt  -   1587  1588  fehlen 
fisse  p.  la  —  1627  vengement  —  1632  Ne 


1601 

Quant  ma  mort  sa  voit  vraiement, 
Certes  ce  fust  prouchainement  ; 
Quar  je  ne  puis  longuement  vivre 
Si  fust  de  son  essil  délivre." 

Lors  dïent:  ,,Sire,  or  est  assez. 
Plus  cortoisement  vous  passez! 
Vous  vouz  dolousez  a  oustrage! 
Il  n'afiert  pas,  ce  dit  le  sage. 
Que  hons  qui  a  senz  ne  raison 
Change  chiere  en  nule  saison, 
Ne  que  pour  grant  bien  joie  face. 
Ne  pour  grant  mal  tritesce  em- 

brace ; 
Ainz    doit    tout    prendre    a    une 

chiere.      13 
N'estes  pas  hons  a  qui  afiere 
A  vous  ainsi  desconforter; 
Ainz  devez  coiement  porter 
Vostre  meschief  et  estre  estable. 
Ja  est  piech'a  mise  la  table. 
Venez,  sire!  Si  mengerez 
Et  •!•  poi  vous  esbaterez!" 
,,Mengier,"    dist    il    , .c'est    sanz 

mengier  ; 
Quar  je  me  veil  de  moi  vengier 
Selonc  ce  qu'a  moi  ai  forfet. 
S'aucun  m'eiist  fet  cel  forfet. 
Et  je  l'eusse  en  ma  bailh'e. 
Je  li  feïsse  perdre*  vie;  26 

Et  tretout  autel  jugement* 
Ferai  je  de  moi  vraiement; 
Quar  jamais  pour  nul  qui  m'en 

prie 
Ne  mengerai  de  pain  bouchie, 
N'autre  mengier  comment   qu'il 

voise, 
Ne  ne  bevroi*  vin  ne  chervoise. 
Alez  mengier,  soiez  tout  aise! 

-  1596  je  le  s.  -  1600  Qu'elle  -  1626 
buveray 

3* 


—    36    — 


1634 

Rienz  ne  verre  mes  qui  me  plaise." 
Ne  le  pevent  tant  tarïer 
Sermonner  ne  merci  prïer 
Que  mengier  veille  n'estre  en  joie. 
Cliascun  de  pitié  en  lermoie; 
Toutes  voiez  s'en  vont  en  sale, 
Chascun  fesant  chiere  moût  maie  ; 
N'i  a  ne  geu  ne  ris  ne  teste, 
Chascun  tient  encline  la  teste, 
Et  sont  dolens  et  maz  et*  tri[sjtes 
Que  genz  si  dolenz  ne  veïstez. 

Comment  le  conte  d'Anjou 
muert  de  duel  pour  ceu 
qu'il    ot    perdue    sa    fille. 

A  moût  petit  *mengier  se  tien- 
nent,       45 
A  leur  seigneur  tantost  reviennent. 
Si*  l'ont  trouvé  s    esperdu,* 
Qu'il  out  ja  tout  le  senz  perdu.* 
Lors  li  recommencent*  a  dire 
Qu'en  li  [ne]  preigne  si  grant  ire. 
Que  d'estre  fol  n'ait  le  renon. 
Cilz  ne  respont  ne  o  ne  non 
Qui  a  ja  l'entente  perdue; 
Pour  chose  c'on  die  n'argue; 
Ne  leur*  respont  ne  ne  parole, 
Ja  a  perdue  la  parolle;  56 

Toz  esperduz  et  sancmerlez, 
La  mort  li  vient  a  grant  eslez. 
Mengier  ne  veult  ne  pain  ne  paste  ; 
En  son  lit  le  portent  en  haste. 
La  mort  vient  qiii  tout  mort  et 

point. 
De  son  fort  aguillon  le  point 
De  destresce  le  fet  estendre 
Et  en  estendant  l'ame  rendre. 
Or  li  veille  estre  débonnaire 


1666 

Cil*  qui  tout  fist  et  puet  deffaire  !* 
Mors  est  li  quens  ;  grant  duel  de- 
mainent. 
De  li  honnourer  moût  se  painent, 
Son  frère  envoient  tantost  querre. 
Richement  le  fist  mectre  en  terre, 
Puis  a  recheii  lez  hommages 
De  ceus  qui  ont  lez  seignorages 
Qui  du  conte  estoient  tenus, 
Puis  est  a  Orlienz  revenus.*     74 
Grant  duel  demainne  de  sa  perte 
Oui  est  si  clere  et  si  apperte; 
Non  pas  unne  mes  «II-  ensemble, 
Chascunne    assez    grant,    ce    me 

semble. 
L'une  est  de  son  frère  le  conte 
Qui  pour  le  pechié  et  la  honte 
Qu'a*  sa  propre  fille  queroit. 
Qui  de  raison  pas  n'aferoit,     82 
Hors  du  païs  et  de  sa  terre 
L'avoit  fet  aler  son  pain  querre, 
Dont  il  ot  duel  si  grant  eii. 
Quant  il  se  vit  si  deceii. 
Qu'il  en  est  mort  de  mort  amere; 
Il  amast  miex  c'onques  de  mère 
Ne  fust  nez,  qu'avoir  perte  tele. 
L'autre  si  fu  de  la  pucelle       90 
Sa  nieche  qu'il  cuide  a*  perdue. 
De  grant  duel  tressaut  et  tressue, 
Toute  voiez  fet*  chanter  messez, 
1 1  fet  grans  donz  et  grans  promesses 
A  religions  a*  yglises 
Et  fait  faire  moût*  biaus  ser visez 
Pour  l'ame  du  devant  dit  conte. 
Or  vous  veil  retourner  mon  conte 
A  nos  -II-  gentilz  essillieez 
Que  je  ay  a  Orlienz  lessieez 


1643  moult  dolans  et  moult  —  1645  Moult  p.  au  —  1647  1648  umgestellt 
—  1647  Et  -1649  recommencherent  -  1655  ne  —  1666  Celluy;  faire  -  1674 
venus     -  1681  Oui  -  1691  avoir  -  1693  fet  il  -  1695  et  —  1696  mains 


37    — 


1701 

Pesant  oevres  d'or  et  de  soie. 

Moût  démenèrent  vie  coie 

Et  necte,  com*  devant  est  dit. 

N'i  a  ne  meffet  ne  mesdit, 

N'issent  en*  places  ne  en  ruez. 

Ne  nus  ne  lez  a  la  vêtiez, 

Fors  seulement  leur  bonne  ostesse. 

Tant    qu'il*    avint    qu'après    la 

messe 
•I-  jour  en  esté  -III-  ou  -IIII- 
Fiulz  de  bourjois    pour  eulz  es- 
batre      10 
Prez  de  l'ostel  ou  elles  ierent* 
Le   gieu    de     bonde*     commen- 

cierent*. 
L'un  fiert  l'estuef,  l'autre  rachace 
Chascun  pour  faire  bonne  chace*  ; 
Assez  jouèrent  longuement.*     15 
Estez  vous  que  l'un  droitement* 
En  la  meson  ou  elles  furent 
Péri  l'estuef!  Lors  i  coururent 
Pour  leur  estuef  ravoir  arriéres*; 
Et  quant  il  virent  (lez)  cez  ouv- 
rières*    20 
Dont  l'unne  avoit  biauté  si  grande, 
Li  •!•  a  la  dame  demande 
Dont  elle  est  et  de  quiex  gent  née. 
Elle  respont  comme  senee: 
,,Sire,  -II-  povres  famés  sommes 
Qui   n'avons    pas   d'avoir   grans 
sommes,  26 
Et  nous  vivons  de  ce  mestier; 
D'en*  plus  savoir  n'avez  mestier." 
Ester  lessierent  a  itant*; 
Mes  forment  se  vont  délitant 


1731 

En  resgarder  la  biauté  fine 
Du  cors  a  la  joenne  meschine 
Et  cuident  bien  que  pour  monnoie 
A  leur  vouloir  baillier  se  doie; 
Si  n'i  ont  il  veti  nul  signe 
Qu'estre  ne  doie  bonne  et  digne,* 
N'a  ce  ne  sont  pas  si  penser; 
Quar  vous  devez  pour  voir  penser, 
Endementres  qu'il  la  remirent, 
Onques  n'aperchurent*  ne  virent 
Que   vers   l'un   d'eulz   levast   la 

chiere.      41 
Lors  se  traient  •!•  poi  arrière 
Et  vont  conseillant  touz  ensemble, 
Et   dit   chiascun   d'eulz:    ,,I1   me 

semble 
Tel  biauté  ne  fu  mes  veue. 
Dex,  qui  la  porroit  tenir  nue 
En  T*  biau  lit  a  son  vouloir. 
Nus  maux  ne  li  feroit  douloir. 
Je  voudroie  qu'il  li  pleust 
A  moi  ce  faire,  et  il  m'etist 
Cousté  •!•  joujau  de  XX  livres." 
,,Taisiez!"dit  l'autre  ,, Estez  vous 

yvres  ?     52 
Je  ne  croiroie  en  nulle  guis(s)e 
Que  pour  rienz  voulsist  estre  mise 
A  tel  pechié  ne  a  tel  honte; 
C'est  chose  qui  a  rienz  ne  monte." 
Dist*  l'autre:  ,,G'i  essaierai* 
Quele  response  i  trouverai. 
Bien  croi  que  elle*  se  demaine 
Par  celle  vielle  qui  la  maine, 
Ou  sa  fille  est  par  aventure. 
De  li  veil  savoir  a  droiture. 


1703  comme  —  1705  n'en  —  1708  Quant  il  —  1711  1712  umgestellt  — 
1712  boule  —  1714  G.  Paris  nimmt  eine  Liicke  nach  V.  1714  an,  vgl.  Hist.  Litt. 
p.  329  Anm.;  dièse  Annahme  erscheint  mir  jedoch  durchaus  unnotig  —  1715  1716 
fefden  —  1719  arrière:  1720  celle  ouvrière  —  1728  A:  Du  —  1729  E.  les  1.  a  tant 
—  1736  fine  —  1740  ne  p.  —  1757   Se  d.  .  .  assairay  —  1759  celle 


—    38    — 


1763 

Se  porrai  venir  a  m'entente." 
A  li  s'en  va,  forment  la  tente 
Par  promessez  et  par  prières, 
Promet  texuz  et  aumonieres 
Pliclionz  robes  deniers grant  masse. 
La  dame  dit:  ,,Tropmiex amasse, 
S'il  vous  pleiist,  biau  très  douz 
sire,  69 

Que  vous  souffrissiez  de  ce  dire, 
Ne  sommes  pas  de  tel  afaire. 
Par  Jhesucrys  le  débonnaire 
Je  voudroie  miex  estre  morte." 
Assez  la  prie,  assez  l'enorte, 
Mez  il  n'i  pot  rienz  conquester. 
A  itant  la  lessa  ester 
Et  s'en  va  parler  a  l'ostesse, 
De  robe  li  a  fet  promesse, 
Mez  que  son  marchié  li  pourchace. 
,,Sire,  sauvé  soit  vostre   grâce!" 
Dit  elle  ,,Ja  n'en  parlerai. 
Ne  parolle  n'en  porterai; 
Quar  je  connois  si  bien  leur  estre; 
Par  le  glorïeus  roy  celestre      84 
Miex  voudroient  estre  enfoiez. 
De  leur  païz  sont  afoiez. 
Ce  vous  di  je  bien  sanz  mentir; 
Quar  ne  vouloient  consentir 
Ceste  chose  a  -I-  poissant  homme. 
Ainchoiz  fuiroient  jusqu'à  Romme, 
Qu'eles  consentissent  tel  chose 
Par  l'ame  qui  en  moi  repose." 
Dit  li  variez:  ,,Vous  li  direz. 
Ou  vous  vous  en  repentirez. 
Et  elles,  s'elles  ne  l'acordent, 
Ne  cuident  il  qu'ainsi  m'estordent  ! 
Je  la  prendroie  avant  a  force, 
Si  n'aroit  vaillant  unne  estorce 
De  moi,  quant  je  Tarai  eue 

1803  que   -    1805  A:   Et  -  1809  comme 
que  vous  ayés  vergongne  —  1832  A 


1800 

Et  avec  moi  assez  tenue." 
A  tant  s'en  vont  cil  bacheler; 
Mez  l'ostesse  ne  veult  celer 
Lez  menaches  qu'il*  li  ont  fectes, 
Bien  lez  a  dites  et  retraites. 
A*  la.  dame  et  [a]  la  pucelle     05 
Moût  leur  desplest  ceste  nouvelle  ; 
A  l'ostesse  enquierent  conseil, 
Elle  respont:  ,,Je  vous  conseil 
D'aler  si  tost,  com  vous*porrez; 
Quar  tant  plus  ici  demorrez, 
Tant  plus  arez  a  eulz  fort  guerre. 
Je  vous  lo  que  vous  ailliez*  querre 
Ailleurs  bien  loing  vostre  besoigne  ; 
Sage  est  qui  du  péril  s'esloigne*. 
Ainsi  vous  aront  adireez."       15 
A  ces  moz  se  sont  atireez, 
Leur  menues  chosetes  pristrent 
Et  dedens  leur  escrins  lez  mistrent  ; 
Puis  leur  ostesse  adieu  comman- 
dent 
Et  moût  a  li  se  recommandent, 
Que  pour  eulz  veille  dieu  prier 
Que  il  les  veille  deslïer 
De  ces  paines  hastivement. 
Lors  paient  leur  herbergement, 
De  bons  florins  li  ont  donné 
Et  le  seurplus  habandonné 
Que  tout  a  son  plesir  en  praigne. 
Ne  veulent  pas  qu'ele  se  plaigne 
Que  largement  ne  soit  paiee 
Et  a  son  plesir  agraee  30 

De  son  ostage  et  de  sa  painne. 
De*   leur   partir  grant   duel  de- 
mainne. 
Comment  la  pucelle  et  sa 
mestresse    se    partent    d'Or- 
liens     pour     lez     joeurs     de 

1812  aies  —  1814  Avant 


-^    39    - 


1833 

bonde    et    lez    convoie    leur 

ostesse. 

A  tant  se  metent  a  la  voie; 
Leur  bonne  ostesse  les  convoie 
Vers  Lorriz  le  chemin  ferré. 
Quant  •!•  petit  orent  erré, 
L'ostesse  ont  adieu  commandée, 
Et  celle  s'en  est  retournée 
Plorant  et  priant  humblement 
Que  dex  les  gart  d'encombrement. 
A  l'ostel  vint  toute  esploree; 
Mes  n'ot  pas  fet  grant  demoree 
Que  le  valet  vit  revenir 
Qui  voudroit  la  jone  tenir. 
Entrez  est  chiez  la  bonne  dame: 
„  Qu'est  ce,"  dist  il  ,,ou  est  la  famé 
Que  j 'a voie  ceenz  veiie?"        47 
,,Ne  sai,  sire,  qu'est  devenue," 
Dist  l'ostesse  ,,se  dex  me  voie; 
Mes  hui  matin  pristrent  leur  voie,* 
Ne  ne  sai  de  quel  part  alerent* 
Fors  que  devers  Clari*(?)tournerent, 
Je  ne  vous  en  sai  plus  que  dire; 
Mes  je  croi  bien  qu'il  orent  ire 
Hier  de  ce  que  si  les  pressastes 
Et  avec  ce  lez  menaçastes."    56 
Cil  voit:  failli  a*  a  s'entence; 
Forment  se  corouce  et  tormente  ;* 
Ou  li  soit  bel  ou  li  desplaise, 
11  soufferra  ceste  mesaise. 

Or  s'en  vont  et  ne  leur  chaut  ou 
Ou  vers  Touraine  ou  vers  Poitou, 
Ne  sevent  auquel  assener, 
Fors  ou  dieu  lez  voudra  mener 
En  qui  garde  se  commandèrent*. 
Mez  vers  Lorriz  s'acheminèrent; 


1867 

Tant  qu'en  la  forest  sont  entrées, 
A  unne  croiz  sont  arresleez 
Ou  plusieurs  chemins  se  forchoient, 
La  nuit  forment  aprocbier  voient 
Et  si  ne  sorent,  combien*  dure 
La  forest,  ne  s'ans  nuit   obscure 
Trouveront  lieu  ou  reposer 
Doient  seiirement  oser.* 
Desconforteez  sont  assises,       75 
Démentent  eulz*  en  maintes  guisez 
Et  prient  dieu  qui  tout  avoie 
Que  il  lez  mecte  a  bonne  voie 
Ou  meschief  ne  péril  ne  truissent 
Et  ou  leur  viez*  trouver  puissent. 
Chascunne  tramble  comme  fueille. 
Et  de  lermes  leur  face  mueille. 

Entre  qu'ainsi  se  dementoient, 
Tout*  droit  a  elles  venir  voient 
•!•  chevalier  de  grant  aage       85 
Qui  bien  sembloit  prudons  et  sage. 
Avec  li  -11-  de  sa  mesnie 
De  Lorriz  la  chastelerie 
Et  la  forest  a  voit  en  garde. 
Ces  -II-  famés  plorant  resgarde, 
Il  leur  demande  pour  quoi  pleurent 
Et  pour  quoi  illecques*  demeurent  ; 
Quar  n'ont  mestier  de  lonc  séjour, 
S'elles  veulent  passer  de*  jour 
La  forest  et  hostel  avoir;         95 
Et  si  veult  encores  savoir: 
Dont*  sont,  qui  sont,  ou  vont,  que 

quierent. 
Dit  la  dame:  ,,Ja  ne*  vous  itèrent 
De  ce  responses  escondites 
Qui  par  nous  soient  jamès  dites* 
A  nul  autre  homme  qui  sanc  porte. 


1850  fehlt  -  1851  tirèrent  -  1852  Larris  -  1857  qu'a  failly  -  1858  dé- 
mente —  1865  recommandent  —  1871  comment  —  1874  et  o.  —  1876  EuLx  de- 
mantant  -  1880  voye  -  1884  Dont  -  1892  illec  -  1894  le  -  1897  Du  - 
1898  ne  feUt  —  1900  mais  desdites 


—    40    — 


1902 

Ni'  a  celle  qui  estre  morte 
Ne  vousist.  Ce  sachez sanz  doute! 
Quar  bien  deiist  a  plus  grant  route 
Ceste  puceiie  aler  par  terre, 
S'a  li  n'eiist  fortune  guerre; 
Quar  bien  est  de  si  hault  lignage, 
Que  bien  deiist  a*  mariage 
Avoir  ou*  duc  ou  prince  ou  conte. 
Et  nous  alons  a  si  gra.nt  honte 
Com*  povres  famés  asgareez;  11 
Ne  dirons  pas  dont*  sommes  neez 
Ne  le  non  de  la  grant  estrace 
Ne  qui  nous  tient  en  ceste  chace. 
Sire,  vous  m'en  déporterez, 
S'i*  vous  plest,  que  courtois  ferez; 
Mez  pour  dieu  sire  et  pour  franchise 
Conseilliez  nous  ou  manantise 
Puissonz  trouver  ou  herberjage 
Seiir  pour  fere  nostre  ouvrage, 
Tel  comme  nous  saronz  ouvrer. 
Quant  des  estofes  recouvrer     22 
Pourrons  pour  gaaignier  nos  viez .  '  ' 
Li  prudons  voit  bien  qu'esbahies 
Sont  et  forment  desconforteez 
Et  bien  samblent  de  bon  lieu  neez  ; 
En*  son  cuer  li  prist  grant  pité 
De  leur  très  grant  nécessité. 
L'un  des  -II-  vallès  en  apelle: 
,,Va  tost"  dist  il  ,,et  si  ostelle 
Cez  -II-  famés  et  lez  convoie! 
Di  ma  famé  que  li  envoie,        32 
Et  par  amours  ne  li  ennuit, 
Ainçoiz  lez  herberge  ennuit! 
Je  m'en  vois,  si  tost  com  pourrai, 
Aprez  toi,  petit  demorrai." 
Li  variés  en  la  sale  monte, 
A  sa  dame  dit  et  raconte 


1939 

Ce  que  li  sires  dit  avoit 

Et  que  par  amours  li  mandoit 

Que  cez  -II-  famés  hostelast 

Et  doucement  lez  apellast. 

La  dame  la  jone  regarde. 
Pensa  que  fust  unne  musarde 
Qui  pour  hommes  feist  folie* 
De  son  cors;  lors  mellencolie 
Que  son  seigneur  certainement 
La  treïst  si  couvertement*,      48 
Pour  ce  qu'a  li  veille  hanter 
Et  qu'ainsi  la  cuide  enchanter. 
,,0r*,"  dist  elle  ,,est  il  donc  ainsi  ? 
Bien  voi,  mon  seigneur  que 
j'ain  si 
M'a   pour   ceste   famé  enhaïe; 
Bien   sui  morte,   bien   sui  traïe, 
Quant  a  nostre  ostel  la  m'envoie. 
Pour  mourir  ne  le  (s)  soufferroie, 
J'aing  miex  qu'aillor  son  fet 

pourchace,    57 
Que  de  nostre  hostel  bordel  face. 
Sachiez:   ceenz   ne   demourra 
Face*  du  miex  que  il*  porra! 
Veez  quel  cors  et  quel  viaire! 
James  de  moi  n'avroit  que  faire 
Mon  seigneur,  tant  com*  la  seiist 
Près   de   li,   qu'avoir*   la   peiist. 
Alez  vous  em,  ma  douce  amie! 
Quar    ceenz    ne    demorrez    mie. 
Ainçois  m'en*  feroie  je  batre  67 
Ou  ledengier  -IIL  foiz  ou  -IIIL, 
Je  n'ai  cure  de  telle  ostesse; 
Quar  vous  seriez  ma  mestresse 
Et  je  comme  unne  chamberiere." 
Quant  elles  voient  la  menniere, 
Comment   la   dame  lez  reçoit 


1908  en  -  1909  ung  -  1911  Comme  -  1912  d'où  -  1916  S'il  -  1927 
S'en  —  1945  folyes  —  1948  courtoisement  —  1951  O  —  1960  Et  f.  . .  qu'il  — 
1963  comme  -  1964  et  qu' . .  .  -  1967  me 


—    41     — 


1974 

Qui  en  son  penser  se  déçoit, 
Il  n'i  a  celle  qui  ne  tremble 
De  honte  et  de  poor  ensemble, 
Ne   parler   n'osent   ne   mot   dire 
Fors  soi  de  tel*  honte  escondire. 
Ne  sont  pluz  illec  demoureez, 
A  la  porte  sont  retoumeez, 
Illec  le  seigneur  atendront 
Et  sa  volenté  entendront,*     82 
Se  il  de  rienz  lez  secourra; 
Bien    pensent,  pas    ne    demorra. 
N'i  orent  pas  esté  grantment 
Que  li  sires  vint  erranment. 
,,0u'  est  ce  que  n'estes  enz  en- 

treez  ?" 
Fet  il.   ,,Qui  vous  a  arresteez?" 
La  dame  respont  a  voiz    basse, 
,,Sire,"    dit   elle    ,,je  n'osasse, 
Jusqu'à    tant    que    venu   fussiez 
Et  que  lassuz  dist  eiissiez 
Que    nous    i    fussienz    hosteleez 
Et  que  n'en  fussienz  hors  bouteez  ; 
Et    s 'on    nous    i   veult    hosteler, 
Vous  nous  ferez  ci  apeler."      96 
A   tant   s'en  est  amont  montez 
Li   preudonz   ou  tant  ot  bontez, 
Ne  set  pas  que*  li  soit  meùe 
Sa  famé  qui  d'ire  tressue. 
Si  tost  qu'il  entra  en  la  sale. 
Sa   famé   de  sa   chambre    avale 
De  tencier  a  li  aastie: 
,,Ha,"   dist   elle   ,,ne  cuidai  mie, 
Sire,    qu'ainsi    vous    menissiez 
Et  tel  blaume  me  feïssiez 
Comme    d'estrange    famé    amer. 
Je  m'en   doi  bien   adieu  clamer 
Et  a  tout  le  monde  complaindre  ; 


2010 

Quar  onques  famé  nule  graindre 
Foy  ne  amour  n'ot*  envers 

homme, 
Qu'ai  vers  vous  eii,  c'est  la 

somme. 
Et  vous  m'avez  ci  amenée 
Unne   famé   moût   bien    trouvée 
A  faire  de  son  cors  folie 
Et  pour  li  m'avez  enhaïe. 
Si  que  ci  l'avez  fet  venir 
Et  avec  moi  voulez  tenir         18 
Pour  si  pou  sachant  et  si  nice, 
Que  n'aperçoive  ce  malice. 
Ja  ceenz  voir  n'anichera, 
Et  s 'elle  i  est,  ainsi  sera 
Par  dieu   que   je  n'i  serai   mie; 
Miex   ameroie   estre   enfoïe, 
Qu'avecques*    moi    ceenz    eiisse 
Famé  dont  hontage  seiisse*. 
Ne  vous  ai  pas  ce  deservi        27 
Qui  tout  mon  temps  vous  ai  servi 
Bien  et   loiaument,   diex  le  set, 
Passé   [sont]*    d'anz    plus    de 

•XVII- !" 
Lors  a(f)  finee  sa  parole. 
Cilz  voit  bien  la  pensée  foie 
Que  sa  famé  a  ja  conceiie 
Pour  la  famé  qu'ele  a  veûe. 
Il  la  rapaisa  doucement 
Et  li  jura  grant  serement         36 
Que  il  n'ot  onques  tel  pensé. 
,,Ne  sui  pas  si  desasensé" 
Fet  il  ,,que  ce  faire  vous  doie; 
Si  m'aist  dex  miex  ameroie 
Avoir  en-II-  lez  braz  brisiez, 
Trop  en  seroie  desprisiez 
De*  tous  ceulz  qui  l'orroient  dire. 


1978  cel  -  1982  fehlt  —  1999  qu'a  —  2011  amours  n'eust  —  2025  Que 
avenc  -  2026  euisse  —  2030  sont  fcUt  in  A  u.  B  — 2043  Car 


42 


2044 

Par  amours  n'en  entrez  en  ire! 
Ma  douce  suer,  je  vous  en  prie; 
Quar  je  n'i  penz  mal  ne  folie. 
Par  celi  dieu  qui  fist  le  monde, 
S'il  ne  me  destruit*  et  confonde. 
Puis  que  je  vous   ai*  espousee, 
Je  n'oi  affaire  a  famé  née 
Fors  que  a  vous  tant  seulement; 
Mes  que  pour  Jhesu  proprement 
Lez  avoie  cha  fet  venir 
Herbergier;  quar  leur  maintenir 
Ne  semblent  pas  famés  de  joie, 
Ainz  ont  meunière  douce  et  coie 
Et  n'ont  cure  d'omme  acoster*; 
Et    pour    tout    souspeçon    oster 
Et  que  vous  n'i  pensiez  a  guille, 
Gésir  iront  en  celle  ville,         60 
De  vous*   biens  leur   envolerez, 
S'il  vous  plest,  aumosne  ferez." 
Lors  vient  a  elles  a  la  porte, 
Moût   doucement   lez   reconforte 
Et  dit  qu'il  ne  leur  ennuit  mie; 
Quar  la  dame  n'est  pas  hectie, 
Si  qu'en  la  vile  coucheront 
En  tel  lieu  ou  elles  seront 
Pesiblement   et    asseiir. 
Elles  dïent:  A  bon  eùr, 
Sire,  vostre  plesir  ferons,         71 
Puis  qu'en  lieu  honneste  serons." 
Mes  ne  li  font  semblant  ne  chiere 
Qu'elles    seiissent    la   menniere, 
Com*  la  dame  se  démena, 
Quant  li  variés  lez  amena. 
A*  tant  sont  en  la  vile  aleez 
Ou  li  variez  les  a  meneez 
Chiez  unne  famé  qui  grant  joie 
Ot  de  ce  que  l'en  li  envoie. 


2081 

Assises  sont  en  la  meson; 
Quar  il  estoit  ja  bien  seson 
De  souper  et  d'aler  gésir. 
De  ce  avoient  grant  désir 
Cez  -II-  famés  beneiireez 
Qui  moût  estoient  esploreez. 
Sa  tablecte  et  sa  nape  a  misez 
L'ostesse,    lors   se    sont    assisez; 
•I-   biau   petit   mengier   apreste, 
La  viande  fu  moût  tost  preste. 
Pain  noir  y  avoit  et  poree        91 
Qui  estoit,   je   cuit,   eschaufee*, 
La  ne  faut  sausse  ne  moustarde. 
L'ostesse   de   son   huis   resgarde 
D'aventure   droit   vers   la   porte 
Du  chastel  et  voit  c'on  aporte 
Tout  droit  vers  li  vin  et  viande. 
Cil  qui  l'aporte  li  demande: 
,,0u  sont  cez  -IL  famés  aleez 
Qui    ci   furent    ore*    ameneez?"       ■ 
,,Sire,  la  lez  poëz  veoir  101 

Ou  je  les  ai  fet  asseoir 
A  ce  foier  tout  a  requoi 
Pour  mengier,  se  g'eiisse  quoi*; 
Mes  petit  en  ai  sanz  doutance." 
Li   variés    adonques   s'avance. 
Le  présent  fist  moût  gentement. 
Et  elles  moût  courtoisement 
De  tel*  présent  le  gracièrent 
Et  la  dame  moût   mercïerent* 
Et  plus  encore  le  seigneur       11 
Qui  d'elles  ot  pité  greigneur. 
Lors  sont  assisez  toutes  •IIL. 
Au   foier   qui   fu   moût*   estrois, 
Menjuent  a  leur  volempté; 
Quar  elles  en  ont  a  plenté. 
Mengié  ont,  l'ostesse  lez  couche 


2048  deffend  -  2049  A  :  oi  -  2057  assoter  -  2061  nos  -  2075  Comme  - 
2077  En  t.  -  2092  restoffee  -  2100  f.  o.  ci  -  2104  de  qu.  -  2109  ce  -  2110 
feMt  -    2114  m.  fut 


—    43    — 


2118 

Entr'elles   -II-   sus   unne   couche 
Moût  petite  qui  fu  de  paille, 
De  plume  n'avoit  pas  sanz  faille. 
Le  couvertouer  n'iert  pas*  cointe, 
Ainz  estoit*  d'une  couste  pointe 
Qui  estoit  sale  et  dessiree. 
Ainsi  ont  celle  nuit  passée, 
Et  prennent  tout  en  pacïence; 
Tant  que  dex  ceste  penitance 
Leur    veille    changier    ou    muer, 
Ne  s'en*  pensent  a  remuer;     28 
Mez  leur  mestier  iUec  feront. 
Tant   com   a   bonne   pès   seront 
Et  leur  ostesse  soufferra. 
Ou  dex  ailleurs  les  pour  verra. 

La  nuit  passe,  le  jour  revient, 
La  dame  vers  l'ostesse  vient 
Et  l'araisonne  en  tel  meunière: 
,,Fecte  nous  avez*  bonne  chiere. 
Belle  ostesse,  dex  le  vous  rende 
Qui  nous  et  vous  *de  mal  deff ende. 
Je  vous  dirai  nostre  courage; 
Nouz  savonz  fere  aucun  ouvrage 
Dont  assez  bien  nous  vivrïens, 
Se    herbfergïez*    estïens  42 

En  lieu  ou  peiissiens  ouvrer 
Et*  nous  peiissiens  recouvrer 
Ce*  qu'il  i*  convient  pour  du 
nostre." 
„Vous  avez  dit  la  patenostre 
Saint    Julïen;"   ce   dit    l'ostesse 
„Quar   orendroit   vous   faz   pro- 
messe, 
Vous  pouez  ouvrer  et  manoir 
Seiirement  en  ce  manoir, 
Tant  com  voudrez  et  vous  pleira. 
Sachiez:  ja  ne  m'en  desplaira 


2153 

Tant  pour  l'amour  du  bon  preu- 

domme  ; 
Tel  est  il  qui  adroit  le  nomme 
Par  qui  ceenz  veniiez  estez." 
Celles  en  enclinent*  lez  testez, 
Courtoisement  grâces  li  rendent. 
Leur  escrinsoevrent,  si  entendent 
A  leur  mestier  recommencier 
Tout  sanz  nois[i]er  et  sanz  tencier. 
L'ostesse   voit    leur   contenance, 
Plus  lez  voit,  plus  y  a  plesance; 
Tant  sont  coiez  et  gracïeusez, 
Et  si  n'ont  cure  d'estre  oiseuses 
Ne  de  muser  a  huis  n'a  rues, 
Ainz  se  tiennent  coie[s]  et  muez. 
Un    grant    temps    illec    estre 
veullent 
Et  ouvrer,  si  com  elles  seulent. 
Moût  démenèrent   vie  sainte 
Sanz  nulle  ypocrisie  fainte      70 
En  geminer  ovrer*  veillier. 
Ne   s'en    puet    assez    merveillier 
L'ostesse  qui  bien  s'en  avise. 
Bien  voit,  gent  sont  de  bonne 

guise. 
Si   lez   aime   moût   et   honneure 
Et  est  joiant  de  leur  demeure. 
Parler  oï  la  chastelaine 
Qu'ainsi  se  vivent  de  leur  paine 
Celles  que  ne  volt  hosteler. 
Leur  hostesse  fist  apeler,  80 

Moût  l'encerche  de  leur  convine 
Et  plus  suz  la  jone  meschine 
De  son  port  et  sa  meunière. 
Et  s 'elle  est  coie  ou  vilotiere 
Ou    bobanciere    ou    genglarresse 
Ou  vergoigneuse  ou  menterresse. 


2121  Le  couvertoir  n'est  pas  trop  c.  -  2122  Car  il  fut  -  2128  se  --  2136 
Faittes  nous  avoir  —  2138  v.  et  n.  —  2142  h.  nous  —  2144  Ou  —  2145  Cil;  luy 
—  2156  Celles  enclinerent  —  2171  En  muer  o.  et  v. 


—    44    — 


2187 

Dit  l'ostesse:  ,,Se  dex  ait  m'ame. 
Je  ne  vi  onques  meilleur  dame 
Que  la  vielle  est,  mes  trop  miex* 

bone 
Est,  ce  m'est   vis,  la  fille  jone, 
Et  trop  par  est  religieuse 
Humble    doucete    et    gracieuse. 
Tant  a  biau  cors  et  eschevi. 
Conques  sa  pareille  ne  vi. 
S'est  en  parler  sage  et  courtoise, 
Souvent   pleure   dont   moût   me 

poise  ; 
Mez  pourquoi  c'est,  ne  me  veult 

dire,  97 

Toute  voiez  moût  en*  empire. 
Je  croi,  c'est  unne  sainte  chose, 
Quant  au  voir  el  dire  n'en  ose*. 
Ne  puet  s'orine  estre  vilaine, 
Ainz  est  noble,  j'en  sui  certaine; 
Quar  trop  est  franche  et  douce 

en  chiere, 
Et  si  par  est  tant  bonne  ouvrière 
De  cel  ouvrage  dont  elle  oevre 
Que  nulz  ne*  demanderoit  oevre 
Que  bien  et  bel  ne  la  feïst,  07 
Pourtant  que  s'entente  i  meïst." 

La  chastelaine  fu  moût  lie, 
Quant  elle  entent  qu'il*  ne  sont 

mie 
Famés  dont  puit  nul  mal  venir; 
Moût  li  poise  que  retenir 
Ne  lez  volt,  quant  li  fu  mandé. 
A  sez  filles  a  demandé. 
Se  tel  mestier  veulent  aprendre, 
Se  la  pucelle  veult  entendre 
A  elles  a  ce  ensaignier, 
Et    bien    y   porroit   gaaingnier. 
,, Certes,  dame,"  ce  dit  l'ainee 


2220 

,,S'il   vous   plest,   forment   nous 

agrée." 
,,Je  le  veil,"  dit  la  chastelaine 
,,Et  se  dex  ennuit  nous  ramaine 
Vostre  père,  j'en  parlerai 
A  luy  et  tant  pourchacerai 
Qu'avec  vous  vendront  demeurer 
Pour  vous  aprendre  a  labourer." 
Au  soir  revint  li  chastelains; 
Quant  monté  fu  au  chastel  ainz 
Qu'il   puit   parler  d'autre  besoi- 
gne,      29 
Sa  famé  li  dit  sanz  esloigne: 
,,Sire,  entendez  a  ma  parolle 
Trop  me  tieng  a  dure  et  a  foie 
Des-  II-  famés  qu'au  bois  trou- 
vastes 
Que  pour  herbergier  m'envoiastes. 
Je  leur  fui  trop  felle  et  trop  dure, 
Se  dex  me  doint  bonne  aventure. 
J'ai  puis  enquis*  de  leurs  meu- 
nières,     37 
Elles   ne   sont    pas   garçonnières 
Ne  foies,  si  com  je  pensai. 
Je  vous  di  bien  que  tant  en  sai, 
S'il  vous  plest,  que ceenz  vendront 
Et  nos  -II-  filles  aprendront 
De  leur  oevre  et  de  leur  mestier. 
Aussi  ont  elles  bien  mestier 
D'aventage  et  de  comrteisie, 
Granment  ne  vous  cousteront 

mie."       46 
,,Itel  est  ore  mes  acors," 
Dit  li  sires  ,,et  je  l' acors. 
Et  dex  soit  aussi  aourez 
De  ce  que  pas  ne  demourez 
En  vostre  jalouse  pensée 
Dont  vers  moi  fustes  si  iree. 


2189  plus  -  2198  en  feUt  -  2200  elle  dire  n'ose-  2206  nulz  n'en;  A; 
vollkommen  verblaUt  —  2210  que  n.  —  2237  sceii 


—    45 


2253 

Comment  le  chastelain  et 
sa  famé  envoierent  querre 
la  pucelle  et  sa  mestresse 
pour  aprendre  leurs  filles 
aveques  eulz  a  ouvrer  de 
leur  ouvraignes  que  elles 
savoient. 

Querre    lez    famés    envoierent, 
Et  elles  tantost  i  alerent 
Pour  oïr  c'on  leur  voudra  dire. 
Lors    dit    la    chastelaine  :    ,,Sire, 
Or  leur  devisez  nostre  entente!" 
, .Belles  dames,  qu'en  je  ne  mente," 
Dit  il  ,,mandeez  vous  avons. 
Pour  ce  que  de  certain  savons 
Que  bonnes  preude[s]  famés  estes 
Et  que  menez  viez  honnestes; 
Et  nous  avonz  ci  -II-  fillectes 
Qui  sont  encor  assez  jonetes. 
Si  voudrïens  qu'elles  seùssent 
Mestier  ou  joër  se  peùssent 
A  la  foiz  et  esbanïer;  67 

Pour  ce  si  vous  voulons  prier 
Que  ceenz  demourer  veigniez 
Et  nos  -II-  filles  ensaingniez 
Le  mestier  dont  savez  ouvrer, 
Bien    pourrez   a   nous   recouvrer 
Courtoisie    et    avencement. 
Et  plus  serez  honnestement 
Qu'en  la  ville  en  •!•  povre*  hostel  ; 
Quar  nous  avons  le  propos  tel, 
Que  tant  comme  ceenz  serez, 
Vostre  gaaing  espargnerez,       78 
Ne  rienz  ne  vous  convient  des- 
pendre, 
Et  de  touz  vous  ferai  deffendre, 
Que  n'orrez  parolle  vilaine." 
,,Par  dieu,"  cha  dit  la  chastelaine 


2283 

,,Je  vous  garderai  com  lez  moiez, 
Et   si   vous  requier  toute   voiez, 
Queque  ceste    chose*  avieigne, 
Que  jamès  il  ne  vous  souvieigne 
De  ce  que  diz  si  folement. 
Quant  venistes  premièrement 
Pour    (r)ostel    avoir    en    meson. 
Bien  voi  que  j'oi  grant  desraison; 
Or  m'en  repent,  s'en  quier  pardon." 
Chascunn  e  dit  :  , ,  Jel  vous  pardon  * 
Volentiers   et    ameement,  93 

Et  si  vous  disonz  ensement 
Que  nous  ferons  vostre  requeste; 
Quar  bonne  nous  semble  et  hon- 

neste." 
Moût   de   foiz   lez   ont   mercïeez 
De  ce  que  se  sont  acordeez. 
Unne  chambrete  leur  baillierent 
Ou  tout  leur  harnois    aporterent 
Et  a  l'ouvrage  se  reprennent; 
Et  lez  -II-  f  illest  es  aprennent. 
Moût  doucement  lez  entroduisent 
A  bien  ouvrer  et  si    lez  duisent 
A  dieu  amer  et  sainte  yglise. 
Li  chastelains  forment  lez  prise, 
Et  aussi  fet  la  chastelaine. 
Quant  au  mostierva,  si  lez  maine 
Et  lez  -II-  Jones  aprentisses  09 
Pour  escouster  le[s]  dieu  servisez* 
Que  l'en  fet  pour  dieu  honnorer. 
Et  puis  s'en  revont  labourer. 
Ainsi  grant  pieche  demourerent*. 
Moût  lez  prisèrent  et  loërent 
Touz  ceulz  qui  leenz*  repairoient  ; 
Quar  en  elles  touz  biens  veoient, 
Et   de   mauvestié    n'orent   cure, 
Tant    qu'il    avint    par    aventure 
Que  li  quens  de  Bourges  venoit 


2275  en  petit 
2313  démenèrent 


2285  Que  quelque  ch.qui  a. 
2315  Tant  que  cheens 


2292  fehlt  le  d.  serviche 


46 


2320 

D'un  tournoi  et  si  amenoit 
De  chevaliers  grant   compaignie 
Et  d'escuiers  et  de  mesnie. 
Vers  Lorriz  adresce  sa  voie, 
Au    chastelain    devant    envoie 
Que   l'ostel    appareillier   face 
Et  vinz  et  viande  pourchace; 
Quar  illec  a  grant  gent    vendra 
Et  unne  grant  feste  i  tendra 
Des  noblez  gens  de  la  contrée. 
Le  messagier  a  bien  contée 
Au   chastelain   ceste  besoigne. 
Bien  voit,  n'i  a  mestier  essoigne ; 
Li  quens  l'en  pourroit  escharnir. 
Tantost  a  fet  l'ostel  garnir      34 
De  tout  ce  que  il  i*  convint; 
De  sez  ouvrières  li  souvint, 
Pens(s)e  ouporrontestre  bouteez, 
Si    qu'elez    ne    soient    trouveez; 
Quar  se  li  quens  en  seit  nouvelle, 
A  souffrir  ara  la  pucelle. 
D'unne  chambrete  s'avisa, 
Illec  sez  ouvrières  mis  a 
Bien  en  destour  et  en  requoi; 
Nus  n'i  querroit  ne  ce  ne  quoi. 
Illec  se  tendront   toutes  coiez, 
Tant  que  li  quens  sera  en  voies. 
A  tant  ez  vous  venir  le  conte! 
Tout  droit  en  la  grant  sale  monte, 
Grant  pieche  au  chastelain  parla. 
Li  chevalier  par  cha  par  la     50 
Furent  es  chambres  ostelez; 
Moût  a  li  quens  bel  apelez. 
Lez  gentilz  hommes  et  lez  dames. 
,,Piech'a,"  dit  il  ,,que  mes  n'en- 
trâmes 
En  ce  païs  n'en  ceste  terre; 
Unne*  foiz  avons  eii  guerre, 

2335  qu'il  luy  —  2356  L'une  - 
et  a.   -  2379  fresterileux  -  2380  A: 


2357 

Autre  foiz  chevauchié  avons 

Pour   lez  tournoiz,  quant  lez 

savons. 
Pour  ce  tous  et  toutes  vous  prie  : 
Chascun  se  geut  et  esbanie 
Courtoisement  et  soit  en  joie; 
Quar  pour  ce  vieing  je  ceste  voie." 
Tous  et  toutes  len  mercïerent. 
L'en*  corna  l'iaue,  et  il  lavèrent 
Et  puis  vont  aus  tablez  seoir. 
La  peiissiez  assez  veoir  66 

De  viandes  bonnes  et  chieres 
Dont  il  y  ot  maintes  mçnnieres 
Et  des  bonz  vinz  et  des  clarez. 
Li  quens  fu  richement  parez 
De  bonz  draz  d'or  d'Esclavonnie; 
Si*  fu  toute  sa  compaignie; 
Et  li  autre  qui  de  hors  vindrent 
Bel  et  noblement  se  maintindrent. 
Et    sont    gent    plainz    de    grant 

nobleche, 
Chascun  maine  joie  et  leesche. 
Sonnent  cors  trompes*  et  arainez. 
Vielles  musez  et  douçainez 
Psalterions  fresteaus  leiist*;      79 
N'i  ot  nul{z)*  qui  mestier  seiist 
Qui  ne  face  menestraudie. 
Moût  y  avoit  grant  mélodie. 
Si  com  chascun  a  c'(e)*  entendi. 
La  chastelaine  lors  tendi 
A  son  escuier  s'escuëlle, 
,, Porte"  dit  elle  „a  la  pucelle 
Ouvrière  qui  la  dessous  oevre, 
Mes  a  nul  qui  soit  nel*  descuevre 
Qu'aiens  ne  pucelle  ne  dame!" 
,,Nou  ferai  je"  dit  il  ,,parm'ame!'' 
Le  varlet  qui  devant  le  conte 
Tranchoit  a  bien  oï  le  conte, 

2364  On  —  2372  Et  -  2377  Sonnèrent  c. 
not  -  2383  S.  adont  je  -  2388  ne 


47     — 


2393 

Pourpense  soi  que  il  sara, 
S'il  puet,  qui  ce  présent  ara. 
De  la  sale  est  jus  avalez, 
Aprez  le  varlet  est  alez. 

Tant  espie,  qu'entrer  le  voit. 
Cilz  qui  ne  s'en  apercevoit 
Son  présent  fet  et  s'en  retourne; 
Et  li  autres  pas  ne  se j orne, 
A  l'uis  va  hurter  bellement, 
La  dame  vient  isnelement;    402 
Quant  l'omme  estrangeaperceti,* 
Tout  a  de  poor  esmeu 
Le  sanc  et  trop  est  esbahie. 
Dit  li  variez:  ,,Ne  doutez  mie! 
Je  ne  vieng  ci  pour  nul  mal  faire 
Fors  que  pour  veoir  vostre  afaire." 
La  pucelle  lors  avisa  409 

Qui  tant  biau  cors  et  biau  vis  a  ; 
En  li  resgardant  se  merveille* 
Et  dist:  Conques  mes  sa  pareille 
Ne  vit  ne  autre,  ce  li  semble. 
11  resgarde  et  merveille  ensemble, 
Et  de  servir  ne  li  souvient. 
Estez  vous  l'autre  mes  qui  vient 
Devant  le  conte  pour  mengier! 
Sa  gent  commance  a  leidangier, 
Et  moût  asprement  leur  demande 
Celi  qui  tranche  la  viande;     20 
Nus  d'eulz  ne  li  seit  ensaignier. 
Li  quens  se  prist  lors  a  saignier. 
Et  en  devient  touz  esperduz, 
,, Comment,"  fet  il  ,,est  il  perduz. 
Ou  se  veult  il  ore  celer  ? 
Fectes  le  la  hors  apeler! 
S'il  est  ceenz,  bien  tost  vendra. 
Bien  say  que  guerres  n'atendra." 
Tantost  cil  qui  du  vin  servoit. 
Qui  son  compaignon  blaumer  voit. 


2431 

Haultement  l'apelle  en  la  court; 
Et  cil  tantost  vers  li  acourt. 
,,  Qu'est  ce,"  dist  il  ,,et  dont  venez, 
Qu'a  la  table  ne  vous  tenez 
Et  tranchiez  devant  mon  seigneur? 
N'ot  piech'a  merveilles  greigneur 
De  vous  qu'il  en  a*  orendroit." 
,,Compainz,"  fet  cil*  „qui  se  ten- 

droit 
De  mirer  biauté  esleiie  39 

Tele  com  j 'ai  tantost  veiie  ? 
Telle  ne  fu  mes  esgardee. 
Ne  semble  pas  famé  mes  fee 
Celle  qui  la  dessouz  habite, 
En  li  veoir  moût  me  delicte. 
Que  j  a  mouvoir  ne  m'en  querroie." 
,  ,Biau  compainz,  se  dex  te  dont  joie 
Et  te  mecte  en  bonne  semaine," 
Ce  dit  li  autres:  ,,or  m'i  maine 
Pour  veoir,  setuv(e)oirm'asdit!" 
Cilz  retourne  sanz  contredit, 
Et  revont  embeTI-  arrière; 
Mes  tout  en  autelle  meunière 
Com  le  premier  s 'entroublia, 
A  l'autre  point  il  n'ennuia, 
Ainz  regarde  chascun  et  mire. 
Et  ne  leur  souvient  de  leur  sire. 
S'il   veult  mengier  ou  s'il  veult 

boire  ;      57 
Tous  TI-  ont  perdus  leur  mémoire. 
Li  sires  lez  en  tient  a  nices, 
TI-  autres  ont  fet  leur  services. 
Tant  qu'orent  la  grant  pièce  esté. 
Lors  s 'entresont  amonnesté: 
,,Halas,   trop  nous  entroublions; 
Je  ne  sai  ja  que  nous  dions. 
Li  quens  ja  se  courouchera. 
Et  croi  qu'il  nous  leidengera; 


2403  a  apercheu  —  2411  s'esmerveille  —  2437  a  en  —  2438  il 


48    — 


2467 

Nouz  sommes  mors  et  mal  bailli, 
Quant  a*  servir  avons  failli; 
Et  ja  sont  osteez  lez  tablez." 
„0r  ne  controuvons  mie  fablez," 
Ce  dit  l'autre  ,,ainz  disonz  le  voir! 
Et  il*  porra  bien  percevoir*, 
Se  il  voit  ce  qu'avons  veii*, 
Que  ne  sommes  pas  deceii. 
Se  regardasmes  a  loisir 
La  plus  belle  c'on  puist  choisir." 
Lors  s'en  remontent  en  la  sale; 
Li  quens  leur  fist*  chiere  moût 

malle,       78 
,,  Qu'est  ce,"  fet  il  ,,et  dont  venez  ? 
Certes  nicement  vous  menez, 
Et  vous  estes  moût  abessiez, 
Et*  vostre  servise  lessiez, 
Quant*  vous  le  deiissiez  miex 

faire." 
,,Pour   dieu   ne    vous  veille  des- 
plaire!" 
Dïent  il  ,,Et  tout  voir  dirons, 
Que  ja  de  rienz  n'en  mentirons. 
Pour  quoi  avonz*  tant  demouré; 
•I-  gent  cors  •!•  vis  savouré     88 
Gracïeus  dous  et  frès  [et]  tendre 
Qui  tant  nous  fist  a  li  entendre, 
Qu'en  regardant  nous  oubliasmes  ; 
S'en*  doit  estre  mendre  nos  blas- 

mes. 
C'est  unne  jone  pucellecte 
Qui  est  la  en  unne  chambrecte. 
Et  sachiez,  se  vous  i  fussiez, 
Que  d'illec  ne  vous  métissiez 
Pour  genz  veoir  ne  festoier. 
Qui  que  il  deiist  ennoier. 
Tant  qu'assez  l'eussiez  veiie!" 


2500 

A  ce  mot  le  sanc  li  remue, 
Grant  désir  a  de  la  veoir. 
Moût  li  ennuie  le  seoir. 
Son  chambellenc  en  apela: 
,,0r  tost,"  dist  il  ,,alez  m'oi*  la 
Veoir,  s'il  (l)ont  dit  vérité 
De  ce  que  ci  m'ont  recité!"* 
Li  chambellenc  grant  aleiire, 
A  la  chambre  vient  a  droiture; 
Quant  la  pucelle  esgarde  et  mire, 
,,Bia.u  sire  dex,"  prist  il  a  dire 
,,Tant  par  a  ci  biauté  souvraine,      ; 
Nus  ne  pourroit  pour  nulle  paine 
Penser  chose  qui  biauté  face 
En  chief  en  cors  en  nés  en  face 
En  front  en  eulz  en  bouche  en 
mains       15 
Qu'en  ceste  famé  en  ait  rienz  mains, 
Que  se  tout  son  pooir  nature 
Eiist  mis*  a  faire  facture 
En  terre*  qui  des  ciex  semblast 
Ou*  toute  biauté  s'assemblast  ; 
Et  si  est  si  très  bien  aprise, 
Que  plus  la  voy  et  plus  la  prise. 
Se  li  premier  orent  musé, 
Par  cestui  erent*  escusé;  24 

Quar  il  s'oublie  en  resgardant. 
Et  au  conte  va  moût  tardant 
Qu'arrière  vers  li  revenist. 
Pour  ce  que  lez  premiers  tenist 
Pour  ment[e]eurs  ou  voir  disans. 
Et  il  vousist  jusqu'à  -X-  ans 
Estre  avec  elles  sanz  mouvoir. 
Mez  il  convient  par  estouvoir 
Qu'arrière  a  son  seigneur  retorne; 
A  tant  s'en  part,  plus  n'i  se j orne. 
Tout  li  conte  quanqu'a  veii 


2468  au  —  2472  Sy  p.  b.  aperchevoir  —  2473  S'il  v.  ce  que  nous  a.  veu 
-  2478  fait  -  2482  Quant  -  248.3  Et  -  2487  avés  -  2492  Sy  -  2504  me  - 
250QfehU  -  2518  mist  -  2519  tant  -  2520  En  -  2524  furent 


—     49     — 


2536 

Et  que  pas  ne  l'ont  deceù 

Li  premier  de  ce  qu'il  disoient, 

Quant  la  grant  biauté  racontoient 

Qu'assez  en  y  a  plus  sanz  faille. 

Lors  dit  li  quens:  ,, Comment  qu'il 

aille, 
Je  veil  que  l'en  oste  lez  tablez. 
Et  si  n'ai  cure  d'oïr  fables 
Ne  chançon  ne  son  de  vïelle, 
Je  veil  veoir  celle  pucelle,       44 
Et  que  touz  et  toutes  la  voient, 
Et  que  trestouz  tesmoins  en  soient, 
S'elle  est  si  belle,  comme  il  dïent." 
Li  dui  varlet  moût  len  mercïent; 
Lez  napes  lievent,  l'iaue  donnent, 
Et  li  fourriers  pas  ne  sermonnent*, 
Lez  tablez  ont  misez  par  terre. 
Li  quens  envoie  tantost  querre 
Le  bon  chastelain  qui  la  maint. 
Et  si  li  prie  qu'il  amaint         54 
Avecques  li  la  damoiselle 
,,Dont  j'ai  oïe  la  nouvelle, 
S'elle  est  si  belle,  com  l'en  dit." 
Volentiers  l'eiist  escondit 
Le  chastelain,  mes  n'ose  pas; 
A  li  s'en  va  isnellepas, 
Moût  doucement  l'araisonna: 
, .Damoiselle,"  dit  il  ,,on  a 
Dit  a  mon  seigneur  que  ci  estes 
•IL  sages  famés  et  honnest^s, 
Si  m'a  blaumé  que  retenuez 
Vous  ai,  que  vous*  n'estez  venuez 
Avec  lez  autres  au  disner.        67 
Je  ne  sai  qui  ce  deviner 
Li  a  fet;  ce  ne  fiz  je  mie. 
Si  m'aïst  hui  sainte  Marie, 
De  ce  qu'il  le  seit  il  me  poise." 
,,Ha,"  dit  la  pucelle  courtoise 

2550  séjournent  —  2566  et  que 
estre  —  2597  Oncques   .  .  .    vismes  — 


2573 

,, Certes  bien  voi,  je*  sui  perdue 
S'il  me  convient  estre  vetie, 
S'aucun  acusee*  m'eiist 
Au  conte  et  ne  li  despleùst, 
Trop  plus  volentiers  demourasse." 
,, Certes  aussi  trop  miex  l'amasse," 
Dit  li  preudonz  ,,s'il  peiist  estre; 
Mes  n'est  si  sage  clerc  ne  prestre 
Qui  vous  em  peùst  escuser, 
Venir  convient  sanz  refuser. 
Mez  venez  i  a  bon  eùr, 
Et  si  soiez  tout  asseoir  84 

Qu'a  mon  povoir  vous  garderai 
Par  tout  de  mal  ou  je  serai!" 

A  tant  sont  en  la  sale  entreez 
Ou  il  avoit  grans  assembleez 
De  dames  et  de  damoiselles 
De  tout  le  païz  lez  plus  belles. 
Si  tost  com  la  pucelle  virent, 
A  grant  merveille  s'ezbahirent, 
Entr'eus  demandent:  ,,Que  puet 
c'estre*?  93 
Ne  cuidïens  pas  qu'en  cest  estre 
Eiist  famé  de  tel  biauté." 
Chascune  dit  en  loiauté: 
,,Onc  mes  si  belle  ne  veïsmes*. 
Ne  de  telle  parler  n'oïsmes. 
Metons  chascunne  sa  vïelle 
Sous  le  bancîQuar  n'a  ci*  si  belle 
Dont  -X-  biautez  feïssent  unne. 
C'est  le  soleil  envers  la  lune  602 
Qui  toutes  biautez  outrepasse. 
Aussi  est  ci,  elle*  tout  passe. 
On  la  doit  clamer  Passe-belle; 
Onques  mes  homme  ne  vit  telle. 
Sus  tous  autres  i  met  s'entente 
Li  quens  a  qui  moût  atalente; 
Moût  la  regarde  volentiers, 

—  2573  que  —  2575  A:  escusee  —  2593 
2600  cy  n'a  —  2604  A.  esse  cy  el;  A:  la 

4 


—    50    — 


2610 

11  pense  que  'VlH-  jours  entiers 
En  cel  chastel  sejornera, 
Si  que  sa  volempté  fera 
De  la  pucelle  a  grant  déduit, 
Ne  fet  force  de  -VU-  ne*  huit 
Jours  séjourner  par*  si  grant  aise, 
Com  il  cuide  qu'a  celle  plaise 
Faire  li  de  son  cors  meïsme; 
Mez  miex  amast  estre  en  abisme. 
Li  quens  lez  a  aresonneez: 
, .Dames*,"  fet  il ,, dont  estez  neez 
Ne  de  quiex  genz  ?    Quar  le  me 

dites!"     21 
,,Nos  sommes  -II-  famés  petites, 
Sire,  c'un  mauves  bons  par  guerre 
A  cbacieez  de  nostre  terre, 
Si  sommes  jusque  ci  venuez, 
Et  nous  ont  ceenz  retenuez 
Pour  leur  -H-  filles  entroduire 
A  ouvrer,  quant  voudront  déduire 
A  faire  oevre  d'or  et  de  soie, 
Tant  qu'autrement  dieu  nous 

pourvoie." 
La  parolle  a  tant  en  lessierent. 
Et  celles  congié  demandèrent 
De  râler  fere  leurs  labours.      33 
Estez  vous  qu'en*  fiert  es  tabours  ! 
Tous  entrelessent  leur  parolles, 
Si  commencierent  lez  quarolles, 
Geuent  et  dancent  a  plenté 
Ceulz  qui  en  orent  volempté. 
Tant  que  temps  fu  d'aler  gésir. 
Li  quens  qui  a  mis  son  désir 
A  celle  damoiselle  avoir 
Au  chastelain  a  fet  savoir 
Que  tantost  a  li  parler  veigne. 
Dire  li  veult,  que*qu'il  aveigne, 


2645 

Que  de  celle  est  énamourez 
Et  qu'il  est  illec  demourez 
Grant  pieche,  tant  que  il  sara, 
Se  de  li*  son  désir  fera*. 
Et  qu'i[l]  li  face  sa  besoigne. 
Moût  amiablement  l'empoigne 
Par  le  doi  et  apart  le  trait; 
Tant  li  a  conté  et  retrait*,      52 
Qu'il  la  veult  en  toutes  meunières 
Avoir  o  soi  TU-  nuis  entières. 
,, Chastelain,"  dist  il  ,,quar  li  dites! 
Vous  en  arez  si  grans  mérites, 
Par  m'ame,  ainçoisTl- mois  passez 
Que  vous  direz  bien,  c'est  assez. 
Plus  coiement  pourre[z]*  ce  faire 
Qu'omme  qui    avec  moi    repère, 
Se  vous  i  voulez  paine  mectre. 
Ou  se  bien  s'en*  veult  entremetre 
Vostre  famé;  bien  le  fera,        63 
Si  que  ja  seii  ne  sera."* 

Quant  c'ot*    li  chastelains  oï, 
Sachiez  que  pas  ne  s'esjoï, 
Forment  li  desplest  et  ennuie. 
A  unne  fenestre  s'apuie; 
Le  sanc  li  frémit  et  remue, 
A  poi  que  d'ire  ne  tressue,      70 
,,Ha,"  dit  il  ,,ja  a*  dieu  ne  place 
Que  soienz*  en  lieu  ne  em  place 
Je,ne  ma  famé,  que  tel  chose 
Soit  par  nous  dite  ne  desclose! 
Maqueriaus  estre  ne  savons, 
Ne  tel  mestier  apriz  n'avons. 
N'afferist  pas  a  homme  sage 
A  nous  requerre  tel  hontage. 
Ne  vous  convient   a  ce  forcier," 
Qu'ainçois  se  leiroit  escorcier, 
Qu'a  ce  faire  se  consentist. 


—  2614  et  de  —  2615  pour  —  2620  Dame  —  2634  com  -  2644  quoy 
2648  celle;  ara  —  2652  Et  luy  a  dit  bien  et  atrait  -  2659  pocz  -  2662  se 
2664  jehlt  -  2665  ot  -  2671  a  feUt  -  2672  soye 


—     51 


2682 

Bien  vousist  que  se  repentis! 
Li  quens  de  celle  folle  emprise; 
Mez  il  l'a*  si  en  teste  prise 
Qu'avoir  la  veult,  comment  qu'il 

aille. 
,,Vous  ne  dites  chose  qui  vaille," 
Fet  il  ,,ainz  iert*  tout  autrement. 
Par  celi  seigneur  qui  ne  ment 
G'en  arai  tout  plain  mon  vouloir. 
Qui  qu'en  doie  plaindre  ou  douloir, 
En  quel  menniere  qu'estre  doie. 
Par  dieu,  ainçois  l'espouseroie, 
Que  ma  volempté  n'en  eusse, 
S'ainsi  estoit  que  ne  peiisse 
Autrement  son  acort  avoir."    95 
,,0r  ne  dites  vous  pas  savoir" 
Fet  li  preudons  ,,et  tort  avez; 
Quar  qui  elle  est  vous  ne  savez, 
De  quel  lieu  ne  de  quel  lignage. 
Mes  sanz  faille  tant  par  est  sage 
Bonne  belle  courtoise  et  coie. 
Que  pour  rienz  croire  ne  pourroie 
Que  de  grant  lieu  ne  soit  estraite; 
Mez  ja,  sire,  ne  sera  fecte. 
Se    dieu     plest,    par    vous    telle 
enfance.     705 
Cousin  estez  au  roy  de  France 
Et  niez  au  bon  duc  de  Bretaigne  ; 
N'i  a  nul  de  ceus  qui  se  faigne 
De  vous  haultement  marier, 
Se  vous  lez  en  voulez  prier." 

Et  dit  li  quens  : ,  ,Lessiez  m'ester  ! 
Vous  n'i  poëz  rienz  conquester 
A*  ceste  chose  contredire. 
Pour  quoi  irai  j(e)*  aillieurseslire 
Ne  querre  famé,  quant  trouvée 
L'ai  belle  et  bonne  et  esprouvee, 


2717 

Si  com*  vous  meïsmes   le  dites  ? 
Si  m'aïst  li  sainz  esperites, 
Puis  que  telle  est,  je  la  prendrai. 
Qu'autre  conseil  n'i  atendrai. 
Je  ne  demande  pas  richeces 
Terres  chastiaus  ne  forteresces. 
Mes  sanz  plus  famé  qui  me  plaise. 
Je  ne  serè  jamès  aaise*,  24 

Tant  que  je  Tarai  espousee. 
Si  ne  sera  pas  vergondee. 
Ne  m'en  porroie  plus  tenir." 
Son  senescal  a  fet  venir, 
,,Va  tost"  dit  il  ,,et  si  m'achate 
Dras  de  brunecte  et  d'escarlate 
D'or  et  de  soie*  et  de  tartaire* 
Et  fourreiires  me  fai  faire         32 
De  menu  ver  de  gris  d'ermines 
Et  toutes  fourreiires  fines, 
Si  me  fai  faire  T-  char  moût  noble 
D'or  et  d'azur  et  de  synoble. 
Garni  de  -V-  si  fors*  chevaux. 
Que  ne  lez  tieigne  mons  ne*  vaux, 
Et  si  n'oubliez*  pas  a  querre 
Biaus  palefroiz  gros  d'Engleterre 
Et  d'Alemaigne  et  de  Hongrie* 
Portant  souef  comme  galie,     42 
Si  fai  faire  sambues  cointes 
Et  orilliers  et  coûtes  pointes 
Lorainz  dorez  et  esmailliez! 
Gardez,  de  rienz  ne  deff ailliez, 
Et     n'    espargniez    ne    coust    ne 

mise, 
Puis  que  j'ai  fecte  ceste  emprise! 
D'autre*  part   renvoie   messages 
Bien  empariez  courtois  et  sages, 
Prier  dames  et  damoiselles 
Et  marïeez  et  pucelles 


2684  a  —  2687  est  —  2713  N'a  —  2717  Si  comme  —  2724  aise  —  2731 
d'asur;  vgl.  Hist.  Ditt.  XXXI  p.  334  Anm.  -  2737  ou  VI  -  2738  et  -  2739 
n'oublie  —  2741  D'Almaigne  et  de  Honguerie  —  2749  L'autre 

4* 


-    52    - 


2753 

Et  chevaliers  et  escuiers, 
Soient  Flamans  ou  Hennuiers 
Piquars  François  ou  Poitevins 
Normans*  Mansiaus  ou  Angevins, 
Que  tous  vieignent  a  l'assamblee 
Qui  a  Lorriz  iert*  assamblee 
Pour  le  mariage  du  conte 
Qu'amours    si     fort    justice    et 
donte!"    60 

Ainsi  sez  besoignes  arroie, 
Et  si  n'en  seit  ne  vent  ne  voie 
La  pucelle  que  il  doit  prendre. 
Li  chastelainz  sanz  plus  atendre 
S'en  est  alez  a  la  pucelle. 
Compter  li  veult  ceste  nouvelle, 
,,Damoiselle,"  fet  il  ,,oiez. 
Plaine  de  leesce  soies! 
Quar  bien  avez  raison  de  l'estre; 
Quar  Jhesucript  le  roy  celestre 
Vous  veult  si  haute  grâce  faire, 
Conques  famé  de  vostre  afaire 
N'ot  mes  si  grant  avancement; 
Quar  li  quens  tout  certainement 
Vous  veult  avoir  a*  mariage  75 
Sanz  le  conseil  de  son  lignage 
Ne  d'autrui  et*  dedenz  quinzaine, 
Voire  ainz  que  passe  la  semaine, 
Ce  croi  je,  serez  espousee. 
La  feste  est  ja  toute  ordenee; 
Si  devez  bien  dieu  gracier 
Louer  aourer  mercier, 
Quant  il  vous  veult  grâce  prester. 
De  si  grant  honneur  conquester." 

Quant  la  pucelle  entendu  a 
Cez  moz,  tout  le  sanc  li  mua, 
Poor  ot  et  merveille  ensemble; 
Quar  a  grant  merveille  li  semble 
Que  si  haulz  hons  prendre  la  doie, 

2756  Mormaux  —   2758  est  — 
ainsy  e.  comme  —  2804  que  —  2821  et 


2790 

Ainçois  qu'il  sache  ne  qu'il  oie 
Parolle  n'enqueste  certaine, 
S'elle  est  ou  gentil  ou  villaine; 
Et  miex  vousist  sanz  mari  vivre, 
Tant  qu'au  plesir  dieu  fust  délivre 
De  la  paine  ou  elle  est  entrée. 
Et  puis  respont  comme  senee: 
,,Sire,s'ainsi  est,  com*  vous  dites, 
Ne  nous  a  pas  du  tout  despites 
Ne  hors  getee[s]  de  sa  garde 
Diex  qui  lez  sienz  def  f  ent  et  garde, 
Se  tel  grâce  me  veult  prester. 
Je  ne  li  veil  pas  contrester,   802 
Ainçois  sa  volempté  sivrai 
A  mon  pooir,  tant  com*    vivrai; 
Quar  obaïr  doit  par  droiture 
Au  criateur  sa  criature. 
Face  de  moi  tout  a  sa  guise! 
Quar  en  sa  garde  me  sui  mise." 
Dist  li  preudons  : ,  ,N 'estes  pas  folle, 
Apris  avez  a  bonne  escole        10 
Et  de  bonne  heure  fustes  née. 
Quant  confesse  serez  clamée 
Par  la  grant  biauté  et  la  grâce 
Que  dex  a  mis  en  vostre  face." 

Or  sont  venuez  lez  richeces 
Lez  apparaux  et  lez  nobleces. 
Li  quens  fist  les  robes  tailHer, 
Et  puis  fist  lez  joiaux  baillier 
A  la  pucelle  biaus  et  riches: 
Omosn[ier]es  aniaus  afiches      20 
Chaintures  chapiaux  et  coronnes 
A  vrais  pelles  a*  pierres  bonnes. 
Mes  quant  fu  parée  et  vestue. 
Moût  par  fu  sa  biauté  creiie. 
Lez  genz  viennent  de  toutes  pars. 
Par  la  ville  se  sont  espars 
Qui  miex  miex  se  sont  ostelez. 

2775  en  -  2777  d'aucuns  en  —  2797  S. 


—    53    — 


2828 

Li  quens  lez  a  bel  apellez 
Riches  povres  gros  et  menus. 
Le  jour  d'espouser  est  venus. 

Comment  le  conte  deBor- 
ges  espousa  la  pucelle  que 
il  trouva  chiés  le  chastelain. 

Au  monstier  mainent  la  pucelle. 
Chascun  qui  la  voit  dit:  si  belle 
Si  ne  fu  mes  d'omme  esgardee; 
Mes  ne  savons  dont  elle  est  née. 
De  tout  ce  ne  fet  li  quens  force, 
A  son  désir  avoir  s'esforce, 
Espousee  l'a  lïement;  37 

La  messe  est*  dite  isnelement. 
Dedens  le  chastel  s'en  retournent, 
Li  servant  le  mengier  atornent. 
Souvent  trompent  a  l'iaue  prendre 
Li  chevalier  sanz  plus  atendre. 
L'espousee  ont  au  dois  assise, 
D'autre  part  est  la  table  mise 
Ou  li  quens  se  vouloit  seoir 
Pour  la  pucelle  miex  veoir.       46 
Lez  viandes  ont  aporteez 
Qui  richement  sont  atourneez 
Riches  bonnes  a  grant  plenté; 
Chascun  en  prent  sa  volempté 
Et  boivent  lez  vinz  grans  et  fors. 
Lors  vient  de  chanter  li  effors. 
Sonnent  trompes,  nacaires  bruient , 
Et  cil  héraut  cornent  et   huient. 
Dames  chanter  par  aatie  55 

Par  turbes  et  par  compaignie. 
Cez  chevaliers  vont  par  la*  feste, 
Chascun  ot  chapel  en*  sa  teste 
Et  mantel  d'or  forrez  d'ermines 
Dont  au  seir  orent  lez  saisines 
Li  ménestrel  et  li  héraut; 
Quar  jusques  au  chastel  Eraut* 

2838  a  -  2867  font  une  -  2858 
2881  se[vjent 


2863 

N'en  ot*  nul  qui    mestier  seûst 
Qui  ne  fust  la  et  qui  n'eiist 
De  la  feste,  se  je  ne  ment, 
Mantel  ou  cloche  ou  garnement. 
La  feste  fu  grant  et  pleniere; 
L'espousee  de  grant  menniere 
Se  maintint  bel  et  gentement, 
Tous  loënt  son  contenement. 
Chascun  dit  bien  qu'il  n'a  si  belle 
Leenz  dame  ne  damoiselle,       72 
Tant  soit  belle  ne  douce  enchiere, 
Qu'a  ceste  de  trop  loing  n'afiere. 

A  tant  ont  lez  napes  leveez. 
Et  quant  orent  lez  mains  laveez, 
Sont  les  quaroles  commenchiez. 
Cez  dames  qui  ont  voiz  seriez, 
A  chanter  prennent  haultement; 
Chascun  lez  respont  lïement; 
Qui  bien  sot*  chanter  si  chanta. 
Et  li  menest(e)rel  dont  tant  a 
A  la  feste  font  leur  servise,     83 
Chascun  de  bien  faire  s'avise 
Et  de  bien  ouvrer  moût  se  painent, 
Grant  fest[e]  et  grant  revel  de- 

mainent. 
Tant  que  la   nuit  fist  aprouchier 
L'eure  c'on  dut  aler  chouchier. 
Li  quens  dit  a  la  chastelaine 
Que  l'espousee  couchier  maine 
Li  et  sa  dame  seulement,         91 
Et  la  couchent  apertement; 
Quar  d'estre  o  li  grant  désir  a. 
Si  qu'aprez  eulz  tantost  ira. 
Lors  emmenèrent  l'espousee 
Dedens  la  chambre  encourtinee. 
La  truevent  •!•  lit  bel  et  noble, 
N'ot  jusques  en  Costentinoble 
Si  bel  si  riche  ne  si  cointe 

sur  -  2862  Ernault  -  2863  N'ot  - 


—    54    — 


2900 

De  couvertoirs  de  coiiste  pointe 
Et  d'orilliers  et  de  carpites 
Toutes  poiirtraites  et  escriptes 
D'armes  d'oisiaux  de  besteletes; 
Toutes  chosez  i  sont  si  netes, 
Comme  il  affiert  a*  tel  homme. 
Les*    -II-    dames    —   ce   est    la 
somme  —     906 
Ont  l'espousee*  desvestue 
Pour  la  couchier  trestoute  nue 
En  ce  biau  lit  moût    gentement 
Et  l'enseignent  courtoisement 
Comment  se  devra  maintenir. 
Quant  avec  li  voudra  venir 
Li  quens  qui  espousee  l'a, 
Qu'el  ne  se  giete  ça  ne  la, 
Ainz  soit  envers  li  débonnaire 
Et  sueffre  quanqu'il  voudra  faire 
Humblement  et  sanz  contredire. 
Si  comme  famé  a  son  sire!      18 
Li  quens  se  pensa  qu'il  est  heure 
D'aler  couchier  et  qu'il  demeure. 
Toute  la  feste  mist  ensemble; 
Lors  se  départ  d'eulz  ets'enemble, 
Et  son  chambellenc  seulement 
A  la  chambre  vint  coiement, 
Couchiee  trouva  l'ezpousee, 
Desvestus  s'est*  sanz  demouree. 
Et  celles  a  tant  s'em  partirent; 
Mes  quant  la  fille  seule*  virent 
Avec  le  conte  demourer,  29 

Ne  se  tenissent  de  plourer 
Pour  -M-  mars  non*  pour  perdre 

vie, 
Chascunne  l'a  de  dieu  seignie. 
Hors  de  la  chambre  sont  issuez. 
Et  en  la  leur  s'en  sont  venuez. 


2935 

Quant  li  quens  sa  famé  regarde, 
Moût  li  demeure  et  moût  li  tarde 
Qu'il  soit  avecques  li  couchiez. 
Vers  le  chevez  s'est  aprouchiez. 
Si  se  couche  sanz  plus  atendre; 
Sa  famé  trueve  blance  et  tendre; 
Et  quant  sent  la  poitrine  dure, 
De  sez  -ïl-  bras  li  fait  chainture. 
Puis  la  baisa  droit  en  la  bouche, 
A  tant  son  cors  au  sien  atouche. 
Du  seurplus  parler  ne  saroie; 
Mez  nus  ne  pourroit  si  grant*  joie 
Avoir,  si  comme  il  m'est  avis; 
Quar  eschapez  ne  fust,  j'avis. 
Se*  n'en  eiist  sa  volenté.         49 
Il  se  geuent  a  grant  plenté, 
Et  mainent  tant  leur  driierie, 
Que  la  contesse  est  engroissie, 
Tant  si*  est  li  quens  essaiez*. 
Mez  tant  se  tient  bien  appaiez    j 
Du  bon  port  et  de  la  menniere    ^ 
Et  du  maintieng  et  de  la  chiere 
Si  courtoise  et  si  amiable 
Si  debonnere  et  agréable  58 

Que  li  a  fecte  la  contesse. 
Jour  vient,  li  quens  va  oïr*  messe, 
La  contesse  gesant  lessa, 
Que  mandée  sa  mestresse  a 
Que  vieigne  a  li  et  qu'elle  amaine 
Avecques  li  la  chastelaine. 
Celles  i  sont  tantost  aleez; 
Quar  ja  est  oient  apresteez 
D'aler  i,  quant  seroit  levez      67 
Li  quens.  Lors  entrent  sanz  devez* 
En  la  chambre  ou  gist  la  contesse. 
, ,  Dex  soit  o  vous  !  "  dit  la  mestresse . 
,, Madame,  comment  vous  sentez  ? 


2905  a  ung  t.  -  2906  Ces  -  2907  Quant  l'espousee  ont-  2926  est  - 
2928  elles  la  fille  -  2931  ne  -  2946  plus  grant  -  2949  S'il  -  2963  si  fehlt; 
assasiés  —  2960  vient  a  la  —  2968  ce  savés  — 


—    55    — 


2972 

Pour  dieu  quar  ne  nous  en  mentez  !  '  ' 
, ,Non  pour  dieu  !"  dit  la  chastelaine 
,, Certes  j'ai  souffert  moût  grant 

paine;" 
Dit  elle  ,,ce  sachiez  sanz  doute; 
Mez  se  dex  plest,  je  garrai*  toute." 
,,Dame,  or  ne  vous  desconfortez," 
Font  elles  ,,ainz  vous  déportez! 
Par  tens  lever  vous  convendra; 
Quar  li  pueples  vous  atendra 
Pour  vous  au  monstie^  voir  venir. 
Biau  vous  convendra  maintenir, 
Et  ainsi  faire  le  devez.  83 

Cha  de  par  dieu  or  vous  levez! 
Et  l'en  vous  appareillera, 
Ainsi  comme  raison  sera." 
Celle  respont  : , ,  Dieu  le  vous  mire  !'  ' 
Lors  se  lieve  sanz  contredire. 
Et  celles  vistement  l'aprestent 
D'un  biau  drap  d 'or,  cote*li  vestent 
Et  mantel  d'or  fourré  d'ermines, 
Coronne  d'or  a  crapondines 
Li  ont  dessuz  le  chief  posée. 
Vermeille  fu  et  coulouree         94 
Non  mie  pale  ne  destainte. 
Puis  l'ont  d'un  riche  texu  chainte 
Dont  de  fin  or  estoit  la  boucle, 
A  son  piz  ot  unne  escharboucle 
Avironné  de  richez  pierres 
Et  d'esmerandes  vers  com  ierres. 
Li  hault  baron  qui  la  estoient, 
Pour  miex  faire  ce  qu'il  dévoient 
S'en  sont  venus  a  l'espousee. 
Moût  noblement  l'en  ont  menée 
Au  monstier  ouïr  le  servise. 
Si  com*  la  coustume  devise. 
Li  ménestrel  se  resbaudissent  ; 
Toutes  lez  mesonz  retentissent*, 


3009 
Bruient 


2976  garis—  2990  certes  - 
3020  et  fourrures  -  3028  XI 


cors,    trompes    vont 
sonnant  ; 
On  n'i  oïst  pas  dieu  tonnant, 
Tant  par  est  la  teste  asbaudie. 
Quant  il  orent  la  messe  oïe, 
A  l'ostel  revienent  arrière. 
La  fu  fecte  la  teste  entière; 
Quar  n'i  ot  homme  de  parage 
Ne  dame  qui  fust  preuz  ne  sage 
A  qui  li  quens  jovel  ne  donne 
Selonc  Testât  de  sa  personne  18 
Henas*  chaintures  aumosnieres 
Riches  dras  forreiires*  chierez 
Belles  coupes  d'or  et  d'argent. 
Chascun  len  merchie;  quar   gent 
Sont  li  présent  et  bel  et  riche. 
Bien  pert,  qu'il  n'est  aver  ne  chiche. 
Adonques  le  congié  demandent 
Au  conte  et  a  dieu  le  commandent. 
Chascun  en  son  païs  s'en  vint; 
En  -X-*  partiez  ou  en  vint     28 
Va  la  nouvelle  de  la  feste 
Que  li  quens  ainsi  de  sa  teste 
A  prise  famé  a  mariage 
De  qui  nus  ne  seit  le  lignage. 
Ne  s'elle  est  gentil  ou  vilaine. 
Li  plusieurs*  dïent  qu'il  se  majne* 
Follement  et  mal  a  ouvré, 
Qu'il  peiist  avoir  recouvré       36 
Grans  aliances  et  grant  terre. 
S'en  droit  l'i  vousist  famé  querre. 
Mez  quant  ja*  est  la  chose  fecte, 
Ne  puet  pas  bien  estre  def fecte, 
Si  est  raison  qu'il  aperchoive. 
Qui  fet  fohe,  si  la  boive! 
Sus  touz  autres  en  fu  dolante 
La  confesse  de  Chartres  s'ante 
Et  plus  forment  se  merveilla, 

3006  Si  comme  -  3008  en  t.  —  3019  Chevaulx 
3034  Pluseurs  ;  demaine  —  3039  ja  quant 


—    56     — 


3046 

Quant  a  li  ne  se  conseilla, 
Et  que  nul  mot  n'en  a  seii; 
Bien  ciiide  qu'il  soit  deceû 
Et  qu'il  ait  prise  unne  meschine 
De  bas  lieu  et*  de  basse  orine 
Dont  li  enfant  soient  vilain. 
Elle  en  a  juré  saint  Guillain, 
Ja  li  hoir  qui  de  li  vendra 
La  terre  au  conte  ne  tendra; 
Bien  i  savra  remède  mectre, 
Et  moût  s'en  voudra  entremetre, 
Soit   tort  soit  droit  en   quelque 

guise  ;      57 
Ainsi  a  la  haïne  emprise. 

De  tout  ce  plus  ne*  parlerai 
Quant  a  ore,  ainz  retornerai. 
Au  conte  qui  en*  a  grant  aise, 
Ne  voit  chose  qui  li  desplaise; 
Quar  famé  a  prise  si  festice, 
Que  n'i  a  reprouche  ne*  vice 
En    fet    en    dit    em*   port  n'en 

chiere.     65 
Li   quens   l'aime  moût   et   tient 

chiere, 
A  li  se  déduit  et  déporte, 
Et  la  dame  envers  li  se  porte 
Tellement,  que  moût  li  agrée. 
Fortune  a  sa  rôe  tournée 
En  bon  costé,  s'elle  i  demeure; 
Quar  orendroit  est  au  desseure 
Celle  qui  dessous  a  esté  73 

Plus  d'un  yver  et  •!•*  esté. 
Mes  elle  n'est  pas*  coustumiere 
D'estre  estable  ne  bien  entière 
Ne  courtoise  ne  amiable; 
Ainz  est  dechevant  et  muable* 


3079 

Et  aime  et  heit  em  petit  d'eure, 
Maintenant  rit,  maintenant  pleure, 
A  cesti*  tost,  a  cesti*  donne, 
A  cesti  fet  porter  corronne, 
L'un  met  em  pès  et  l'autre  en 

guerre 
Et  a(c)  cesti  fet  son  pain  querre 
Et  l'omme*  fet  en  haut  seoir 
Pour  fere  de  plus  haut  cheoir. 
Trop  veult  changier  et  varier. 
Nus  ne  se  doit  en  luy  fïer        88 
Ne  de  sez  biens  point  esjoïr, 
Si  com  par  tenz  porrez  oïr; 
Quar  avant  que  fust  esgede 
La  contesse,  fu  esmeiie 
Au  conte  une  moût  dure  g[u]erre 
Par  •!•  hault  baron  de  sa  terre 
Qui  plus  obaïr  ne  vouloit 
A  li,  si  com*  faire  souloit,       96 
Ainz  f eisoit  g[u]errez  et*  damagez 
A  ceulz  qui  sont  en  sez  hommagez, 
Boutoit  feu,  proiez  emmenoit; 
Tou  t  ert  *perdu  quanqu'il  prenoit.  * 
Sa  gent  viennent  a  li  le  cours, 
Pour  dieu  qu'i  leur  face  secours 
Et  que  de  celui  lez  deffende, 
A  ce  convient  que  il  entende 
Et  lesse  celle  vie  oiseuse;       105 
Quar  trop  li  par*  seroit  honteuse, 
S'avec  sa  famé  demouroit 
Et  sez  hommes  ne  secouroit. 
Bien  voit,  ne  le  puet  contredire, 
Sez  lettres  fet  tantost  escrire, 
Sez  f  levez  et  sez  hommes  mande  ; 
Et  si  leur  prie  et  leur  commande 
Qu'en  armes  le  viengnent  secorre; 


3050  ou  —  3059  ne  fehlt  —  3061  en  feUt  —  3065  n'en  dit  n'en  —  3074 
d'un  —  3075  point  —  3078  Ains  décevant  et  anuyable  —  3081  celluy  de^gl. 
3082  3084  -  3085  homme  -  3096  comme  -  3097  f.  griefz  et  grans  -  3100  fut; 
tenoit  —  3106  par  trop  luy 


57    — 


31U 

Quar  sa  gent  veult  aler  rescorre 
De  celi  qui  si  les  formaine. 
Adroit  au  jour  de  la  quinzaine 
Tretous  prez  en  certain  lieu  soient  ! 
Quant  si  homme  les  lectres  voient, 
N'i  quierent  arrest  ne  esloigne; 
Tous  prez  s'en  vont  a  la  besoigne. 

Li  quens  a  la  contesse  va; 
Quant  el*  le  vit,  si  se  leva, 
Encontre  li  va  tout  le  pas; 
Et  il  li  conte  isnellepas, 
Comment  et  pour  quoi  li  convient 
Aler  en  son  païs  ou  vient         26 
•I-  sien  homme  pour  faire  outrages 
Dedenz  sa  terre  et  grans  damages, 
Si  convient  qu'il  lez  voit  deffendre 
Et  leur  damages  fere  rendre 
Et  celi  justicier  af force 
Qui  a  tort  contre  li  s'esforce. 
,,Sire,"  dit  la  dame  courtoise 
,,Ja  dieu  ne  plaise  que  je  voise 
Contre  vostre  commandement! 
Je  serai  ci  tout  bellement, 
Tant  que  dex  me  deliverra; 
Mez  qui  jamès  vous  reverra, 
Je  ne  sai,  se  je  ce  serai;  39 

Quar  bien  croi  que  j'acoucherai, 
Ainçoiz  qu'arriéres  retomez, 
S'au  païs  gueres  sejomez. 
Toute  voiez  comment  qu'il  aille, 
Soiez  em  pès  ou  en  bataille, 
Jhesucript  vous  ait  en  sa  garde!" 
Li  quens  doucement  la  resgarde. 
Si  voit  lez  lermez  qui(l)  li  chïent 
Dez  biaus  eulz  qui  au  chief  li  sïent. 
S'il  ot  pitié,  ne*  fu  merveille. 
Quant  sa  clere  face  vermeille 
Qui  ert  plus  tendre  que  rousee. 


3152 

Vit  de  lermes  si  arousee. 

Estroitement  l'acole  et  baise 
Et  dist  que  ne  soit  en*  mal  aise; 
Quar  de  li  bien  li  souvendra, 
Et  tost  arriéres  revendra. 
A  ce  mot  de  li  se  départ. 
Au  chastelain  \àent  d'autre  part, 
Si  li  commande  estroitement 
Qu'il  la  garde  soigneusement 
Et  tout  a  son  plesir  li  face. 
Savoir  veult  s'amour  et  sa  grâce. 
Rommanz  li  face  dire  et  fablez 
Et  geue  aus  eschez  et  aus  tablez 
Pour  oster  de  mellencolie,       65 
Si  li  face  avoir  compaingnie 
De  gent  qui  bien  sachent  déduire. 
Que  trop  penser  ne  li  puet  nuire  ! 
,, Gardez,"  fet  il  ,,rienz  ne  li  faille 
De  son  désir,  comment  qu'il  aille  ! 
Mon  messagier  vous  demouna 
Qui  a  moi  tantost  acourra. 
Quant  la  dame  ara  enfanté; 
Ce  soit  a  joie  et  a  santé. 
Gardez,  par  vous  lectres  m'apere 
L'estat  du  fruit  et  de  la  mère. 
Et  que  Galopin  tantost  mueve! 
Il  ara  unne  robe  nueve,  78 

S'il  vient  bien  tost  et  il  m'aporte 
Nouvelles  dont  je  me  conforte." 
,,Sire,"  ce  dit  li  chastelains 
,,Je  ne  leirai  ce  chastel,  ains 
Sera  ma  dame  délivrée. 
Servie  sera  et  gardée 
Bien  et*  adroit.  N'en  aiez*  doute! 
Je  ferai  sa  volempté  toute. 
Ne  ja  n'en  serai  recréant. 
Ainsi  le  vous  jure  et  créant 
Et  son  estât  vous  rescrirai 


3122  elle   -   3149  n'en  -  3154  a  -  3185et/e/iZ<;  a.  ja 


—    58 


3190 

Quant  point  sera;  quar  pas* 
n'irai. 
De  ce  soiez*  tout  asseiir! 
Mouvoir  poëz*  a  bon  eiir." 

A  tant  s'en  est  li  quens  alez; 
Mes  il  n'estoit  pas  ambalez 
De   sa   famé   qu'il   lesse   arrière, 
Dont  il  ne  seit  en  quel  menniere 
De  son  enfant  sera  délivre, 
Ne  se  dex  la  laira  tant  vivre. 
Qu'il   soit   arrière   revenus. 
Ne  se  fust  de  plorer  tenus    200 
Pour  tout  le  royaume  de  France, 
Moût  soufferagrant  mesestance*, 
Jusques   a   tant   que   il  retorne. 
Chevauchant  va  pensis  et  mourne. 
Li    chastelains    revint    courant, 
La   contesse   trueve   plourant. 
Moût  la  reconforte  et  rapaie 
Et  li  dit  qu'elle  ne  s'esmaie 
De  son  seigneur ,  ne  n'ait  doutance  ; 
Quar  tost  ara  prise  venjance 
Et  fet  droit  de  son  anemi,      11 
Ainz  que  passe  mois  ne*  demi. 
Moût  li  prie  qu'elle  s'esbate 
Et  ne  soit  pensive  ne  mate; 
Mes  touz  jourz  soit  en  conipaing- 

nie 
De  jone  gent  et  envoisie. 
,,Dame,"   dit   il   ,,se  puis  savoir 
Chose  dont   vous   veilliez   avoir, 
Je  vous  créant  et  vous  plevis 
Que  Tarez  a  vostre  devis."     20 
Dit  la  dame:  ,. Ainsi  le  ferai, 
A  mon  pooir  m'esbaterai 
Et  me  tendrai  en  compaignie 
Honnestement  sanz  vilenie, 
De  vostre  conseil  veil  user,* 


3226 

Ja  ne(l)  me  verrez  refuser 
Chose    que    vous    me    conseilliez 
Pour  bien.  Mes  ne  vous  merveilliez. 
Se  mains  me  geue  et  sui  plus  coie, 
Que  quant  mon  seigneur  ci  a  voie  !' 

Comment  la  contesse  gist 
d'enfant  et  le  chastelain 
envoie  lez  nouvelles  au 
conte  par  sez  lettres  pen- 
dans. 

Illecques  grant  pièce  demeure 
Et  séjourne,  tant  que  vint  heure 
Que  la  contesse  est   ageiie 
D'un  filz.  Mes  onques  mes  veiie 
Ne  fu  pluz*  belle  créature      35 
De  cors  de  membres  de  fecture, 
Et  de  quanqu'anfes*  doit  avoir. 
Ne  fust  si  liez  pour  nul  avoir. 
Li  chastelainz,  quant  l'a  veii. 
Tout  au  plus  tost  qu'il  a  peii 
A  fet  unnes  lectres  escrire, 
,, Galopin,"  fet  il  ,,or  t'atire, 
Va  t'en  au  conte  vistement 
Et  li  baille  ce  mandement 
Que  par  ces  lectres  li  envoie! 
Moût  en  ara  au  cuer  grant  joie; 
Tu  aras  se  tout  ez  venus         47 
Sercot  fourré  de  vair  menus 
Ou  biau  don,  si  com  je  devine." 
Galopins  tantost  s'achemine. 
Pense  que  par  Chartres  ira 
Et  a  la  contesse  dira 
Que  de  nouvel  est  ageiie 
La  contesse  mesconneiie 
Que  sez  niez  li  quens  avoit  prise 
Et  que,  s'elle  l'aime  ne  prise*, 
A  ce  que  bien  parler  sara. 
Deniers  ou  autre  don  ara. 


3190  point  —  3191  s.  ent  —  3192  porres  —  3202  mescheance  -  3212  et 
3225  ouvrer  -  3235  sy  -  3237  De  quanques  —  3256  fehlt 


—    59 


3259 

Comment  la  contesse  de 
Chartres  fet  enyvrer  le  mes- 
sagier  qui  porte  les  nou- 
veles  au  conte  de  sa  famé 
qui  gist  et  li  fist  muer 
les     lettres     qu'il      portoit. 

Lors  vint  a  Chartres  Gallopins 
Qui  bien  soit  querre  lez  lopins. 
La  contesse  a  soy  l'apela, 
,,0r  cha,"  fet  elle,  , .qu'est  ce  la, 
Galopin,  quel  besoing  te  maine? 
Or  cuit   je  bien   estre*   certaine 
Que  tu  me  diras  des  nouvelles." 
,,Dame,"  fet  il  ,,je  lez  sai  belles 
Et  bonnes.    Dex  en  soit  loëz! 
Et  si  veil  que  vous  lez  oëz      68 
Ainçois  de  moi  que  d'un  estrange  !" 
,,Et  pour  ce  le  te  demand*  ge." 
Fet  la  contesse ,, Or  lez*  me  conte  ! '  ' 
,,Dame,"  fet  il  ,,la  famé  au  conte 
Vostre  niez  que  dex  vous  ramaine. 
Est   agiste   ceste   semaine 
D'un  très  biau  filz,  si  com  il  dient 
Qui  l'enfant  voient  et  manient. 
Noncier  le  voiz  a  mon  seigneur, 
Il  en  avra  joie  greigneur  78 

Que  de  riens  que  savoir  peiist." 
Halaz!  se  Galopin  seiist 
La  traïson  et  le  contraire 
Qu'elle  veult  pourchacier  et  faire 
A   grant    tort    pour   cruel   haïne 
A  celle  qui  gist  en  gesine, 
Il    amast    miex    qu'on  l'occisist, 
Que  ja  de  mot  rienz  en  disist. 
,,Au  non  de  moi,"  dist  la  contesse 
,,Beneiiree   est   ta   mestresse 
Qui  filz  a  pour  terre  tenir. 
Il   te   convendra  revenir 

3264  Or  cuide  je  e.  -  3270  ce  les 
Tu  buveras  —  3316  Errant  en  la  cave  a. 


3291 

Par  cha*,  quant   tu  retourneras 
Du  conte,  et  que  sage  feras 
Je    te  dourrai  bon  garnement." 
,,Si  ferai  je  certainement," 
Fet  il  ,,puis  qu'est  vous  volemp- 

tez; 
Quar    j'en    sui   touz   entalentez, 
Je  vous  commant  a  dieu,  ma 

dame." 
,  ,Trés  bien  beras*  avant  par  m'ame 
Du  meilleur  vin  qui  ceenz  soit." 
Fet  elle  qui  bien  le  pensoit 
A  décevoir  et  enyvrer,  301 

Si  qu'elle  le  puist  délivrer 
Dez  lettres  qu'a  son  seigneur 

porte. 
•I-  varlet  enseigne  et  enhorte 
Que  des  vinz  tant  boire  li  face, 
Qu'il  s'endorme   en   celle   place. 
,,Dame,"  fet  il  ,, c'est  délivré, 
Je  Tarai  tantost  enyvré. 
Li  vinz  est  fors  et  li  temps  chaus, 
Je  le  feroie  ja  deschaus 
Tantost,  que  rienz  n'en  senteroit, 
Naniu  par  dieu  s'on  li  tiroit 
Trente  cheveus  hors  de  la  teste." 
A  Galopin  va  faire  feste.  14 

,,Alons,"  fet  il  ,,amis,  alons, 
Enmis  en  la  roche  av3lons*! 
Tu  as  mestier  de  tost  aler, 
Je  te  ferai  ja  avaler 
Tiex  -II-  henappeez  de  vin 
Que,  si  com  je  croi  et  devin. 
Trois  lieues  grandes  en  iras, 
Que  ja  travail  ne  sentiras." 
,, Alons  dont  !"  fet  il ,,  Je  t'em  prie; 
Quar  foy  que  doi  sainte  Marie, 
Je  be\Tai  bien*,  se  bon  vin  ai. 

demande  -  3271  le  -  3291  cy  -  3298 
—  3325  Bien  buveray 


—     60    — 


3326 

•ir  jours  a  que  je  ne  finai 
De  courre  de  nuit  et  de  jour 
Et  si  n'avrai  point  de  séjour, 
Tant  qu'au  conte  serai   venus." 
Lors  s'en  queurent  lez  sauz  menus 
Et  s'en  devaient  de  la  roche. 
Li  varlet  s'en  vient  a  la  broche 
Et  li  trait  du  vin  largement, 
Et  Galopin  boit  lïement 
Qui  le  bon  vin  forment  désire. 
•II-  hennas  en  boit  tyre  a  tyre 
Et  puis  prent  du  pain  •!•  petit 
Pour  avoir  meilleur  appétit 
De  boivre  encore  derechief.     39 
Il  boit  et  puis  crolle  le  chief, 
,,Veez,"  fet  il  ,,com*  taint  ce  verre 
Pour  la  froideur!  Ilestd'Auçoirre, 
Si  com  je  croi,  par  saint  Fran- 

choiz." 
,,Non  est,"  dit  l'autre  ,,il  est 

franchoiz." 
Puis  li  retrait  de  Clameci.        45 
,,Ostez,   deablez,   qu'est   ce  ci?" 
Fet  Galopin    ,,Cestui  est   rouge; 
Je  bevrai  ce  tantet*,  ou  gè 
Ne  me  prise  pas  •!•  grain  d'orge." 
Plain  hennap  en  giete  en  sa  gorge, 
„Je  m'en  voiz."  fet  il.  ,,Nou  fe- 
ras," 
Dit  l'autre   ,,ainçois  essaieras 
De  Saint-Pourçain  au  derrenier. 
Quanques  beiis*  ne  vault*  (I)  de- 
nier ;         54 
Ce  n'est  chose  qui  au  cuer  touche. 
Vez  ci  pour  faire  bonne  bouche!" 
Lors  trait  unne  grant  hennappee*, 
Et  Galopin  la  gueule  bee, 
Qui  a  la  gorge  longue  et  cruese, 

3341  comme  il  —  3348  buveray 
3357  grande  lipee  —  3365  devant  — 


3360 

Tretout  giete  enz  com  en  la  huese, 
Et  puis  d'aler  amont  s'eforce; 
Mez  au  cervel  le  prent  la  force 
Du  vin  dont  il  a  tant  beii. 
A  moût  grant  paine  a  peu 
Jusques  a  l'uis  d'amont*  venir, 
Il  ne  se  puet  mes  soustenir. 
Aussi  est  pris  com  en  -I-  piège, 
Tantost  se  couche  sus  •!•  siège, 
Et  s'endort  aussi  fermement, 
Com  s'il  fust  mort  oustreement. 
Tout  a  son  vojage  oublié. 
Si  l'a  le  vin  pris  et  lîé. 
Li  variez  vient  a  la  confesse: 
,,Dame,  j'ai  fecte  ma  promesse, 
Li  messagiers  est  enyvrez. 
Alez    si  vous  en  délivrez,         76 
Fectes  de  li  a  vostre  guis(s)e! 
Par  li  n'i  ert*  deffense  mise, 
De  ce  tout  asseiir  soiez! 
Quar  trop  est  yvres  et  noiez!" 
,,0r  tost"  fet  elle  ,,va  moi  querre 
Sa  boiste,  et  si  la  desserre! 
Et  la  lectre  m'aporteras 
Qu'en  sa  boëte  trouveras." 
Lors  vient  a  Galopin  arrière 
Qui  ronfle  et  dort  de  grant  meu- 
nière,      86 
La  boiste  oevre,  la  lectre  a  prise. 
La  confesse  tantost  la  brise 
Et  voit  la  feste  et  la  grant  joie 
Que  cilz   qui  lez   lectres   envoie 
Veult  que  li  quens  face  et  do- 
maine 
Pour  l'oir  nouvel  qui  son  demaine 
Doit  tenir  et  sa  terre  toute. 
Et  que  de  sa  famé  n'ait  doute; 
Quar  hectiee  est  et  bien  gardée. 

ce  tant  —  3354  A  :  but  ;  qu.  a  but  n'est  — 
3378  est 


—    61     — 


3396 

A  la  contesse  pas  n 'agrée 
Ce   mandement,   ainz   li   fet   ire. 
Unne   autre  lectre  a  fet  escrire 
Par    •!•    sien    frère    chappelain* 
Sous  le  nom  au  bon  chastelain, 
Pour  quoi  au  conte  senefie 
Qu'il  devoit  bien  haïr  sa  vie 
Qui  est  de  lingnage  royal 
Et  prise  a  la  plus  desloyal 
Famé  qui  puist  morir  ne  vivre, 
Et  que  n'a  pas  esté  délivre 
De  droite  humaine   criature, 
Mez  d'une  trop  laide  figure 
Noire  et  velue  qui  a  teste 
D'ours  ou  de  chien  ou  d'autre 

beste, 
Que  famés  n'osent  atouchier 
Veoir  ne  lever  ne  couchier  12 
Fors  li  sanz  plus*  qui  la  norrist. 
Sire,  touz  li  cuers  me*  pourrist; 
Quant  contre  mon  los  la  preïstes. 
Certes  grant  folie  feïstes! 
Nus  hons  ne  vous  em  pot  tenir. 
Bien  vous   en   doit   mal    avenir. 

Lez  lectres  ont  ainsi  muëez 
Et  d'un  faus  seel  seele[e]z. 
Quant  Galopin  ronfler  escoutent, 
En*  sa  boëte  li  reboutent       22 
Et  a  la  clef  la  refremerent 
Et    puis    Galopin    esveillierent  : 
,,0r  suz,   Galopin,   trop  delaiez; 
Il  semble  bien  que  pou  t'esmaies 
D'estre  blaumé,  se  trop  demeures  ; 
Tu  as  ja  bien  dormi  -II-  heures. 
Met  toi  vistement  a  la  voie!" 
,,Halaz,"  fet  il  ,,je  ne  cuidoie 
C'im  seul  petitet  sommeillier; 


3432 

Mez  vous  me  fectes  merveillier 
Que  j'ai  dormi  si  longuement." 
,,Si  as  tu  fet  certainement," 
Font  il  ,,mès  tu  t'avenceras; 
Quar  fort  et  reposez  seras.* 
Va  adieu,  mes  ne  lessez*  pas 
Que  par  chi  ne  fêtes*  trespas. 
Quant    tu   retourneras   arrière!" 
,,Volentiers,"    dit    il    ,,par   saint 
Pierre."  40 
Lors  met  sez  panz*  a  la  chainture, 
Courant  s'en  va  grant  aleûre, 
Jusques    au   conte   ne   s'arreste. 
Et  il  li  a  fet  moût  grant  feste, 
Quant  il  vint,  et  tantost  demande 
Se  li  chastelainz  rienz  li  mande* 
De  sa  famé  ne  d'autre  chose. 
,,Sire,"   fet  il   ,, rienz  dire  n'ose, 

Comment     le     messagier 
vient   au  conte   de   Bourges 
et    li   baille   lez    lettres    que 
li    chastelainz    de    Lorris    li 
devoit    avoir   bailliez. 

Ne  je  ne  m'en  veil  entremectre. 
Vous  le  verrez  en  ceste  lectre 
Que  li  chastelainz  vous  envoie, 
Miex  que  dire  ne  vous   saroie." 

Pour  dieu,  douce  gent*  or  oiez, 
•I-  petitet  vous  acoiez!  54 

Or  vient  le  plus  fort  de  mon  conte  ; 
Tout  ce  devant  a  rienz  ne  monte 
Contre   ce   que  aj/rès*  s'ensieut. 
Je  me  recorde  que  l'en  sieut 
Dire  •!•  proverbe  de  fortune 
Qui  est   muable  com  la  lune 
Et  emporte  moût  grant  sentence. 
Le  proverbe  ainsi  se  commence: 


3399  in  A  undeutlich  —  3413  Fors  elle  —  3414  m'en  —  3422  Dedans  — 
3436  fehlt  -  3437  laisse  -  3438  face  —  3441  les  poux  —  3446  r.  demande  — 
3453  doulcement  —  3457  A  :  devant 


62 


3463 

Fortune  tourne  em  petit  d'eure, 
Tel  rit  au  main  qui  au  soir  pleure. 
Vous  qui  aus  grans  honneurs  ten- 
dez 
Et  aus  richesces,  entendez 
De  ce  proverbe  la  sentence 
Selonc  ma  petite  scïence! 
Fortune  l'aveugle  perverse 
La  semilleuse  la*  diverse  70 

Gouverne  et  mainetout  le  monde, 
Si  com  il  siet  a  la  reonde. 
Tuit  sont  atachiez  a  sa  rôe; 
Li  •!•  s'en  plaint,  l'autre  s'en  lôe, 
Selonc  ce  qu'elle  a  chascun  donne 
L'aventure    mauvèse    ou   bonne. 
Toutesfoiz  que  se  tourne  ou  mue 
Aucun  de  son  estât  remue. 
N'espargne  ne  povre  ne  riche 
Ne  lez  pris[e]  touz  unne  chiche, 
Empereeur  roy  n'apostole 
Ne  cardonnal  ne  clerc  d'escolle 
Advocat  ne  phisycïen, 
Tous  lez  lie  de  son  lïen;  84 

Ceulz  d'em  bas  fet  en  haut  monter, 
Et  ceulz  d'en  haut*  fet  desmonter. 
Souvent   se   change   em   pou  de 

terme. 
Nus  n'i  puet  trouver  estât  ferme. 
On  n'i  puet  avoir  seiirté 
Fors  en  lieu  de  maleiirté, 
Si  com  tesmoingne  l'aucteur  sage 
Qui  bien  connoissoit  son  usage; 
Fortune  très  maleiireuse 
Est  toute  la  plus  périlleuse. 
Et  est  assez  la  plus  seiire; 
Quar  ne  crient   pieur   aventure. 
Et  pour  ce  cil  qu'elle  en  hault  boute 


3498 

Est  en  greigneur  péril  sanz  doute 
De  jus  vilainement   descendre 
Que  cil  qu'elle*  tient  en  la  cendre  ; 
Et  aussi  trop  plus*  fort  se  blece 
Li  hons  qui  est  en  grant  haultesce. 
Quant  il  chiet  jus  non  pas  de  gré 
Que  cil  qui  au*  plus  hault  degré 
Est  demourez  toute  sa  vie, 
Pour  c'est  son  droit  non  fox  s'i  fie 
Ne  nus  ne  s'i  devroit  fïer; 
Quar  elle  fiert  sanz  deffïer, 
El  re(s)tout  si  vilainement*    509 
Ce  qu'avant  donna  lïement. 
Que  cilz  qui  chiet  plus  grant  honte  a 
Qu'il  n'ot  honneur,  quant  il  monta. 
Ainsi  est  trop  chier  acheté 
L'amistié  qu'elle  a  ainzmoustré; 
Pour  ce  ne  vault  rien  s'acointance. 
S'il  n'est  hons  que  tant  ait  pu- 
issance. 
Ne  seuz  pour  que*  sez  donz  re- 
cueille,    17 
Qui  en  hault  degré  monter  veille 
Tant  la  puist  flater  ne  chuër 
Ne  honnorer  ne  saluer, 
Que  ne  soit  tost  de  li  partie 
Et  que  ne  li*  toille  partie 
Des  donz  qu'ot  de  li  recheiis, 
Maint  en  a  ainsi  decheiis. 
Pour  ce  doit  s'amour  trop  pou 
plaire,      25 
Si  com  ci  orrez  l'examplaire: 

Orescoutez  pour  dieu, seigneur! 
Onques   mes   n'oïstes   greigneur 
Pitié  raconter*,  je  m'en  vant. 
Bien  avez  oï  ci  devant. 
Comment   la  confesse  Chartaine 


3470  et  la  -  3486  de  haut  -  3500  qui  la  -  3501  par  trop  - 
3504  du  —  3509  Elle  retolt  sy  malement  -  3517  pour  quoy  —  3522  Et  qu'elle 
ne  —  3529  recorder 


—     63     — 


3532 

En  traïson  s'esforce  et  paine 
A  honnir   l'autre  sanz   desserte. 
Maintenant  a  li  quens  ouverte 
La  lectre  qu'il  a  recheiie, 
Diligemment  l'a  tost  leiie; 
Et  quant  il  voit  la  deablie*, 
Li  cuers  li  tressaut  et  formie 
De  grant  angoisse  et  de  destresse, 
Tous  li  cuers  li  serre  et  estresse. 
Esbahiz  est,  ne  seit  que  dire, 
Parfondement   du  cuer  souspire, 
A  paine  se  puet  soustenir, 
Ne  il  ne  se  seit  contenir, 
Tous  les  membres  li  vont  trem- 
blant ;      45 
Mes  mains  qu'i[l]  puet  en  fait  sem- 
blant. 
Tretous  li  sanz  li  boist  au  ventre. 
Tous   seul    en    sa    chambre   s'en 

entre, 
A  son  lit  tous  pensiz  s'acoute, 
Cheiis  est  en  mauvèse  doute; 
En  li  n'a  mes  que  tormenter; 
A  dieu  s'en  prent  a  dementer. 
,,Ha*  dieu,"   fet  il  ,,que  pourrai 
faire         53 
De  ce  meschief  de  cest  affaire  ? 
Tel  honte  n'aN'int  mes  a  homme. 
Certes  a  droit  jugier,  on  me 
DevToit  chacier  de  mon  païz. 
Bien  doi  de  tous  estre  haïz 
Qui  pour  mon  fol  désir  avoir 
Pris  famé  c'on  ne  puet  savoir 
Oui  eUe  est  ne  dont  elle  est  née, 
Xonpourquant  si  l'ai  je  trouvée 
Aussi  courtoise  et  aussi  sage 
Comme  famé  de  hault  lignage 
Que  j'onques  veïsse  en  ma  vie 

3537  deablerie  —  3553  Las  -  358 

mander 


3566 

Et    d'aussi    bonne   compaingnie. 
Or  m'en  est  ainsi  avenu." 
Il  se  plaint  souvent  et  menu, 
Et  regarde  que  1ère  doie, 
Pense  soy  que  bon  est  qu'il  voie 
La  dame  et  ce  qu'ele  a  porté 
Dont  il  est  si  desconforté, 
Que  bien  cuide  vit  enragier. 
,,Vien  avant,"  fet  il  ,,messagier! 
Demain   arriereres  tourneras, 
Et  unnes  lectres  porteras 
Escriptes    de    ma    propre  main. 
Lieve  toi  bien  matin  demain 
Et  va  tousjours  bonnes  joumeez, 
Tant   que   lez   aiez   presenteez 
Au  chastelain  a  sa  personne; 
Pour  rienz  a  autre*  ne  lez  donne  !" 
Dit  Galopin:  ,,Bien  le  ferai, 
A  mon  pooir  me  hasterai,        84 
Tant  que  bien  vous  devTa  souf- 

fire." 
Lors  se  prent  li  quens  a  escrire 
Et  mande  moût  estroitement 
C'on  li  garde  soigneusement 
La  dame  et  celle  créature 
Dont  elle  a  fet  la  porteiire. 
Veoir  laveult,  comment  qu'il  aille, 
Et    tost    retournera    sanz    faille. 
Galopin  s'est  lors  mis  a  voie, 
Tretout  droit  vers  Chartres  s'avoie 
Pour  le  gaaing  qu'avoir  i  cuide. 
La  confesse  qui  n'iert*  pas  voide 
De  mal  et  de  grant  felonnie     97 
Ot  commandé*  a  sa  mesnie. 
Si  chier  comme  s'amour  avroient, 
Si  tost  com  Galopin  tenroient 
Que  eulz  sanz  faute  l'enyvrassent 
Et  que  sez  lettres  li  emblassent, 

2  a  autruy  —  3596  n'est  —  3598  A  com- 


-     64     — 


3603 

Cil  dïent  qu'elle  ne  s'en  doute; 
Quar  bien  avra  s'entente  toute. 
Lors  voient   Galopin  venant, 
Encontre  li  vont  maintenant, 
Chascun  li  a  fet  teste  grande. 
Et  Galopin  tantost  demande 
Qu'il  le  mainnent  a  la  contesse. 
Si  demandera  sa  promesse. 
,, Galopin,"  font  il  ,,ne  t'esmaie 
Ou'ele  volentiers  ne  te  paie! 
Certainement  paiez  seras 
Si  bien,  que  tu  t'en  loëras. 
Vien  a  li  parler,  si  li  conte 
L'estat  de  son  neveu  le  conte 
Et  si  parle  de  ta  besoigne!       17 
Mez  par  amours  ne  fai  esloigne, 
Ainz  revien  tost!*  Et  si  bevras*. 
Et  aprez  si  t'avenceras 
De  faire  ta  messagerie." 
A  tant  le  mainent  la  mesnie 
Devant  la  contesse  leur  dame. 
„Dame,"   fet  il   ,,dex  vous  gart 
l'ame!      24 
S'a  Lorriz  voulez  rienz  mander. 
Vous  me  poëz  bien  commander. 
Bien  ferai  vostre  mandement." 
,,Tu  beras  bien*  premièrement," 
Fet  elle  ,,et  puiz  a  moi  vendras 
Dire  quel  chemin  tu  tendras, 
Si  te  dirai  ma  volenté. 
Donnez  li"  fet  elle  ,,a  plenté 
De  tous  mes  meilleurs  vins  a 
boire!" 
,,Si  avra  il  par  saint  Gringoire." 
Font  cil  qui  sevènt  qu'elle  pense. 
Lors  le  mainent  en  la  despense, 
Devant  li  mectent  •!•  pasté. 


3638 

Galopin  l'a  tantost  tasté: 
C'est  connin,  et  si  y  a  poivre; 
Pour  ce  n'en  devra  pas  mains 
boi[v]re, 
Fiert  i  lez  denz*  sanz  atendue. 
Tantost  est  la  juste  venue. 
Plaine  de  vin  flairant  et  fort; 
N'i  a  celi  qui  ne  l'effort 
De  boivre  et*  menu  et  souvent. 
A  leur  dame  tiennent  couvent 
De  l'enyvrer;  ja  est  noiez.       47 
A  •!•  trecel  s'est  appoiez, 
Dessuz  son  bras  couche  sa  teste, 
Illec  se  dort  com*  unne  beste. 
Tantost  sez  lectres  li  emblerent, 
A  la  contesse  lez  portèrent. 
Elle  les  prent  tantost  et  brise, 
Moût  blanme  le  conte  et  mesprise 
Qui  veult  que  on  sa  famé  garde 
Et  ne  mande  pas  que  l'en  Tarde 
Et  qu'en  getast  sa  porteuse     57 
En  unne  orde  privée*  obscure, 
Ainsi  le  bee  a  pourchacier, 
Tantost  fist  la  lectre  esfacier, 
Puis*  i  fist  escrire  arrière 
Faussement  en  ceste  menniere: 
,,Chastelain,  puis  mon  partement 
J'ai  entendu  certainement 
Que  j'ai  esté  trop  deceii 
De  ce  que  je  n'ai  pas  seii, 
Qu'(e)  elle  est  la  famé  que  j'ai  prise, 
Ainz  que  l'eiisse  en  honneur  mise; 
Quar  on  m'a  bien  fet  a(s)  savoir 
Que  ne  peùsse*  pas  avoir        70 
Famé  qui  tant  fust*  diffamée; 
Quar  elle  estoit  habandonnee 
De  son  cors  a  tous  pour  argent. 


3619  tost  fehlt;  buveras  —  3628  Tu  buveras  p.  —  3641  Les  dens  y  fiert  — 
3645  et /e/i/<  —  36501.  s'endort  comme  u.  —  3658  privée  orde  et"  o.  —  3661  Et 
p.  —  3670  Que  je  ne  pense  —  3671  fut  tant 


—    65 


3674 

Ce  m'a  bien  esté  dit  par  gent 
Qui  bien  l'ont  au  bourdel  trouvée. 
Or  l'a  celle  vielle  menée 
Par  le  païs,  tant  que  trouvassent 
•I-  musart  qu'elles  enchantassent. 
N'i  ont  lessié  ne  val  ne  mont, 
Tant  qu'eles  si  enchanté  m'ont, 
Que  je  comme  fox  l'espousai. 
Et  pour  ce  maintenant  vous  ai 
En  ces  lectres  mise  m'entente 
Que  je  veil  que  vous  sanz  atente 
Fâchiez  faire  et  sanz  escusance; 
Quar  pour  le  royaume  de  France 
James  veoir  ne  la  pourroie,     87 
Ne  vers  li  ne  retourneroie. 

A  Lorriz  •IIII-  hommes  avez 
Qui  sont  mes  sers,  bien  le  savez. 
Et  hault  et  bas  mi  justissable. 
Fectes  leur  tel  marchié  estable, 
Qu'a  toujours  mes  aront  franchise, 
Mez  qu'il  facent  •!•  tel  servise 
Que  ma  famé  qui  si  guilé* 
M'a  et  honni  et  avilé*  96 

Et  sa  portée  geteront 
En  •!•  viez  puiz  qu'il  trouveront 
En  la  forest  que  vous  gardez. 
Se  ce  ne  font,  si  lez  ardez 
Ou  pendez  ou  coupez  lez  testes, 
Si  comme  vous  mes  fëaus  estes, 
Et  si  chier  qu'avez  vostre  vie! 


3704 

Quar  par  le  filz  sainte  Marie, 
Se  ce  briément  ne  fectes  faire. 
Tous  lez  membres  vous  ferai 

traire." 
La  lectre  ont  en  la  boite  mise 
Sanz  reclorre,  et  ne  s'en  avise 
Galopin,  si  est  endormis.        709 
Lors  a  li  -T  d'eulz  •!•  cor  mis 
A  l'oreille*,  et  TIL  moz  li  sonne 
Si  hautement,  que  tout  l'estonne. 
Cil  s'esveille  pour  la  grant  noise; 
Et  il  li  dïent  qu'il  s'en  voise. 
Trop  a  dormi,  trop  se  délaie. 
,,Je  veil  avant  avoir  ma  paie" 
Dit  Galopin  ,,de  ma  promesse." 
Tout  droit  s'en  va  a  la  confesse. 
„Dame,"  fet  il  ,,a  dieu  soiez!* 
Je  voiz  la  ou  sui  envolez."     20 
,,Tu  avras"  dit  la  desloiaus 
•C-  gros  tournois  d'argent  royaus 
De  quoi  ta  famé  vestiras, 
Mez  qu'au  chastelain  bien  diras 
Que  tost  face  ce  que  li  mande 
Li  quens  par  lectres  et  commande. 
,,Mout  de  mercis,"  fet  il  ,,ma  dame  ! 
Je  li  dirai  moût  bien  par  m'ame." 
Va  s'en  Galopin  a  grant  haste, 
Souvent  lieve  sa  bourse  et  taste 
Pour  l'argent  dont  il  fet  grant  teste, 
Jusqu'au  chastelain  ne  s'areste. 


3695  sy  me  guille  —  3696  M'a  mis  a  honte  et  a  ville  -  3711  —  s'oreille 
-  3719-3754  fefUen. 


Lebenslauf. 


Am  21.  April  1888  wurde  ich,  Bruno  Adolf  Schumacher, 
evang.  Konfession  und  preuCischer  Staatsangehôrigkeit,  als  Sohn 
des  verstorbenen  Kaufmanns  Louis  Schumacher  und  seiner  Ehe- 
frau  Martha,  geb.  Teppner,  zu  Berhn  geboren.  Mein  Wohnort  ist 
Berhn.  Mit  6V2  Jahren  kam  ich  mit  meinem  ZwiUingsbruder  in  die 
Vorschule  des  Sophiengymnasiums  meiner  Vaterstadt.  Als  im  Herbst 
1900  mein  Vater  plotzUch  starb,  trat  ich  in  die  Quarta  der  VIII.  Re- 
alschule  zu  Berlin  ein  und  ging  nach  Absolvierung  dieser  Anstalt  auf 
die  Werner-Siemens-Oberreal-Schule  zu  Charlottenburg  ûber,  die  ich 
Michaelis  1908  mit  dem  Zeugnis  der  Reife  verlieB.  Hierauf  bezog  ich 
die  Universitàt  zu  Berlin  und  widmete  mich  dem  Studium  des  Fran- 
zôsischen,  Englischen,  Deutschen  und  der  Géographie.  Wàhrend 
der  Zeit  von  Ende  Februar  bis  Anfang  April  1913  hielt  ich  mich  in 
Paris  auf,  wo  ich  dasMaterial  fiir  die  vorliegendeArbeit  in  der  Biblio- 
thèque Nationale  sammelte.  Seit  Ostern  1913  studiere  ich  in  Greifs- 
wald.  Die  erforderhche  Vorpriifung  inLatein  fiir  Realabiturienten  be- 
stand  ich  am  17.  November,  das Examen  rigorosum  am  16.  Dezember 
1913  in  Greifswald. 

Meine  akademischen  Lehrer  waren: 
in  Berlin:  Brandi,  Braun,  Delmer,  Ebeling,  Erdmann,  Geiger,  GroU, 

Haguenin,    Harsley,     Hartmann,   Herrmann,   Heusler,   Lasson, 

Luschan,  Morf,     Pariselle,    Penck,    Rawitz,    Riehl,    Roethe,  E. 

Schmidt,  Spies,  Spranger,  Stolzet,  v.  Wilamowitz-Moellendorff  ; 

die  Austauschprofessoren:   Adler,  Davis,  Mûnsterberg  ; 
in  Greifswald:  Ehrismann,  Friederichsen,  Konrath,  Milch,  Pietsch, 

Plessis,  Rehmke,  Stengel,  Thurau. 

Ihnen  allen  bin  ich  zu  grôfîtem  Danke  verpflichtet,  insbeson- 
dere  Herrn  Geheimrat  Prof  essor  Dr.  Stengel  fiir  die  liebenswûrdige 
und  stets  bereitwillige  Unterstùtzung,  die  er  mir  wàhrend  der  Anferti- 
gung  meiner  Arbeit  auteil  werden  Ue6. 


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